NHL Play-off Rennen: Rückschlag für Bruins und Habs

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Die reguläre Saison geht in die heiße Phase. Im Kampf um die Play-off Ränge mussten die Boston Bruins und die Montreal Canadiens herbe Rückschläge verkraften.
Während die Canadiens bei den Atlanta Thrashers eine deftige 2:6 Schlappe kassierten, mussten sich die Bruins mit dem Deutschen Marco Sturm zuhause mit 1:2 den Minnesota Wild geschlagen geben. Für beide Teams sind diese Niederlagen kräftige Dämpfer im Kampf um die Endrundenteilnahme. Mit einem Sieg hätten die Canadiens gleich zwei Plätze gut machen und an Champion Carolina sowie dem Erzrivalen aus Toronto vorbei ziehen können. Doch nun rangieren die Habs mit einem Punkt Rückstand auf Platz acht auf dem zehnten Rang der Eastern Conference.
Nach dem Überraschungserfolg in Buffalo wollten auch Bruins wieder ein gewichtiges Wort im Play-off Rennen mitreden. Doch zwei Heimniederlagen in Serie (0:2 gegen Colorado, letzte Nacht 1:2 gegen Minnesota) holten die Bruins wieder unsaft zurück auf den Boden der Tatsachen. Doch noch ist auch für den derzeitigen Zwölften der Eastern Conference nichts verloren, der Abstand zu Rang acht beträgt lediglich vier Zähler.
Im Westen sind die Anaheim Ducks weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. Insbesondere Chris Pronger scheint in dieser Spielzeit der Pechvogel schlechthin zu sein. Nachdem er zum Jahreswechsel bereits einen Mittelfußbruch erlitt und neun Spiele pausieren musste, erwischte es ihn diesmal erneut. Pronger fällt mit einem gebrochenen Zeh mindestens zwei Wochen aus. Allerdings zog er sich diese Verletzung nicht im Spiel, sondern beim Fitnesstraining danach zu. Über die genauen Umstände wurde nichts bekannt. (Dennis Kohl)