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Sharks weiter ungeschlagen

Auch die Anaheim Ducks konnten in der vergangenen Nacht den Siegeslauf der San Jose Sharks nicht stoppen. Nach einem Rückstand gingen die Ducks sogar zwischenzeitlich in Führung, mussten dann jedoch die Entscheidung im Penaltyschießen suchen. Dort erwies sich Antti Niemi als unüberwindbar.

Marleau punktet weiter

Der Flügelspieler der Sharks, Patrick Marleau, hat sein Können auch gegen die Ducks erneut unter Beweis gestellt und war gleich in der 10. Spielminute als Passgeber beim Führungstreffer von Joe Pavelski beteiligt. Da er aber im weiteren Spielverlauf ohne Torerfolg blieb, fand die Serie, dass Marleau in jedem Spiel mindestens einmal trifft, im sechsten Spiel ein Ende. Nichts desto trotz führt er weiter hin mit neun Toren die Torschützen-Tabelle an und kommt dank nun fünf Vorlagen auf 14 Punkte. 

Mitten im zweiten Drittel kam dann die Antwort der Ducks und das gleich in doppelter Ausführung: Nachdem Francois Beauchemin zunächst ausgleichen konnte, netzte der 24-jährige Matt Beleskey keine sechzig Sekunden später zur Führung der Gastgeber ein. Durch Logan Coutures Ausgleich knapp zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erzwangen die Sharks eine Verlängerung. Da auch diese torlos verlief musste die Entscheidung im Penalty Schießen fallen. Antti Niemi hielt sein Gehäuse dabei sauber und parierte alle drei Versuche der Ducks. Da Michal Handzus zu Beginn traf durften sich die Sharks nicht nur über einen 3:2-Sieg freuen, sondern grüßen neben den Chicago Blackhawks mit einer 6-0-Statistik von der Spitze der Western Conference.

Boston erklimmt die Spitze

Doch auch in der Eastern Conference fand man sich zum Eishockey spielen ein. So mussten die Boston Bruins ihr zweites Spiel binnen 48 Stunden bestreiten und sich gegen die New Jersey Devils behaupten. Nach einem torlosen ersten Drittel sorgte David Clarkson in Überzahl im zweiten Spielabschnitt für die Führung der Gäste. Nichts desto trotz war Johan Hedberg, der Martin Brodeur im Kasten der Devils vertrat, nicht gerade arbeitslos und wurde vor allem von der Reihe Lucic, Krejci und dem wieder genesenen Horton geprüft. Diese Kombination sorgte dann auch knapp vier Minuten vor dem Ende für den späten Ausgleich der Bruins. 

Im Penaltyschießen behielt der Stanley Cup-Sieger aus der Saison 2010/2011 letzten Endes die Überhand und steht mit fünf Siegen und einer Niederlage nach Verlängerung an der Spitze der Eastern Conference. Dicht gefolgt werden die Bruins von den Tampa Bay Lightning, die sich mit einem 5:2-Sieg über Florida an den Devils vorbei schoben konnten.