NHL Draft 2008: Wer folgt auf Stamkos?

NHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley CupNHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley Cup
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In wenigen Stunden steigt in Ottawa der mit viel Spannung erwartete Draft. Während es als sicher gilt, dass Steven Stamkos (Sarnia Sting) an erster Stelle vom Tampa Bay Lightning gezogen wird, ist dahinter alles offen.

Neben Stürmer Stamkos stehen in diesem Jahr vor allem die Verteidiger hoch im Kurs. So dürfte es nicht verwundern, wenn gleich hinter Stamkos entweder Drew Doughty (Guelph Storm), Zach Bogosian (Peterborough Petes) oder Alex Pietrangelo (Niagara IceDogs) ausgewählt würden. Laut nordamerikanischen Medien scheint Doughty hier, dicht gefolgt von Bogosian, die Nase vorn zu haben. In der abgelaufenen Saison erzielte Doughty für Guelph 50 Scorerpunkte und legte in den Play-offs in zehn Partien nochmals neun Zähler drauf. Doughty, dem bis vor wenigen Wochen eine etwas laxe Einstellung nachgesagt wurde, gilt als Offensiv-Verteidiger mit außerordentlicher Spielintelligenz.
Bogosian dagegen steht für das physische Element. Der US-Amerikaner beendete die Saison mit 61 Scorerpunkten und drei Assists in fünf Play-off Partien. Er gilt als harter Checker, kann jedoch, wie die Punkteausbeute belegt, auch offensiv Akzente setzen und gilt als exzellenter Schlittschuhläufer.
Ebenfalls das physische Element verkörpert Alex Pietrangelo. Mit knapp 1,90 Metern und weit über 90 Kilogramm verfügt der in King City, Ontario, geborene Pietrangelo über Gardemaß und kann in der abgelaufenen Saison auf 94 Strafminuten zurückblicken. Dennoch kam er auf 53 Scorerpunkte und stellte somit seine Offensivqualitäten unter Beweis. Seine Saisonvorbereitung erwies sich aufgrund einer Milzverletzung holprig. Spätfolgen sind jedoch nicht zu erwarten.
An zweiter Stelle bei den Stürmern wird aller Voraussicht nach der Russe Nikita Filatov gezogen werden. Der 18-Jährige gilt trotz seiner nach NHL-Maßstäben eher schmächtigen Statur als Spieler, der keinem Zweikampf aus dem Weg geht und verfügt zudem über ausgezeichnete Scorerqualitäten. In der zweiten Mannschaft von ZSKA Mokau kam Filatov auf 66 Scorerpunkte und zudem auf beachtliche 90 Strafminuten.
Relativ weit oben zu finden ist mit Mikkel Boedker auch eine Nachwuchshoffnung aus Dänemark. Für die Kitchener Rangers scorte Boedker in der abgelaufenen Spielzeit beachtliche 74 Scorerpunkte bei nur 14 Strafminuten. Vor allem im Powerplay stellte der Däne seine Qualitäten unter Beweis.
Die genaue Reihenfolge wird jedoch, wie immer, bis zum Schluss ein Geheimnis bleiben. Auch Tauschgeschäfte sind in den letzten Stunden und Minuten vor dem Draft ein probates Mittel, sich den eventuellen Wunschspieler zu sichern. Man darf gespannt sein. 

(Dennis Kohl)

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