NHL-Draft 2008: Jerome Flaake von Toronto ausgewählt

NHL-Draft 2008: Jerome Flaake von Toronto ausgewähltNHL-Draft 2008: Jerome Flaake von Toronto ausgewählt
Lesedauer: ca. 1 Minute

Das Draft-Wochenende 2008 in Ottawa ist Geschichte und endete aus deutscher Sicht eher mit einem mageren Resultat.

Jerome Flaake (Kölner Haie) wurde als einziger deutscher Akteur im

Draft ausgewählt. Die Toronto Maple Leafs sicherten sich an 130. Stelle

(5. Runde) die Dienste des 18-Jährigen. Die Rechte für den Stürmer der

Kölner Haie erwarben die Leafs zuvor von den Florida Panthers. Vor zwei

Jahren war bereits Korbinian Holzer von dem kanadischen Traditionsteam

aus Toronto gezogen worden. Die Bilanz fällt somit im Vergleich zum

letzten Jahr eher dürftig aus, denn 2007 waren neben den Goalies

Sebastian Stefaniszin und Timo Pielmeier auch die Verteidiger Robert

Dietrich und Dennis Reul im Draft augewählt worden.
Insgesamt

wartete die große Nachwuchs-Show nur mit wenigen Überraschungen auf. In

der ersten Runde ging Steve Stamkos (Sarnia / OHL) erwartungsgemäß als

Nummer eins an den Tampa Bay Lightning. Der Center war bereits seit

vielen Wochen der sichere Tipp für den Top-Pick. Es bleibt abzuwarten,

ob Stamkos im Herbst direkt den Sprung in die NHL schaffen wird.
Hinter

Stamkos lieferten sich einige, in diesem Jahr heiß begehrte,

Verteidiger ein enges Rennen. Letztlich wurde Drew Doughty (Guelph/

OHL) von den Los Angeles Kings an zweiter Stelle gezogen. An dritter

Stelle wurde der US-Amerikaner Zach Bogosian (Peterborough / OHL)

ausgewählt. Seine Dienste sicherten sich die Atlanta Thrashers, während

Alex Pietrangelo (Niagara / OHL), ebenfalls Verteidiger, mit Pick

Nummer vier an die St. Louis Blues ging. An Nummer fünf folgte der

nächste Abwehrspieler im Bunde, Luke Schenn (Kelowna / WHL). Die Rechte

für den 18-Jährigen gingen an die Toronto Maple Leafs. Erst an sechster

Position folgte mit dem Russen Nikita Filatov (ZSKA Moskau II) der

nächste Stürmer. Filatov wurde von den Columbus Blue Jackets ausgewählt.
Insgesamt hatte die Defensive bei den Top-Picks

Hochkonjunktur. Unter den 30 Spielern, die in der ersten Runde

ausgewählt wurden, befanden sich gleich zwölf Abwehrspieler und zwei

Torhüter. Auch die Quote europäischer Akteure in der ersten Runde

konnte sich sehen lassen. Knapp ein Viertel der ausgewählten Spieler

kam vom Alten Kontinent.

(Dennis Kohl)