Nach fünf Siegen in Folge: Wings und Bruins verlieren

Nach fünf Siegen in Folge: Wings und Bruins verlierenNach fünf Siegen in Folge: Wings und Bruins verlieren
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Nach fünf

Siegen in Serie mussten gestern die beiden hoch favorisierten Teams aus Detroit

und Boston jeweils ihre erste Play-Off-Niederlage in diesem Jahr hinnehmen.

Detroit hatte im zweiten Spiel gegen die Anaheim Ducks zuhause zwar bereits in

der 6. Spielminute durch Brad Stuart – Ducks-Verteidiger James Wisniewski war

der Puck an einen Schlittschuh gesprungen und von dort ins Tor gerutscht – in Führung

gegangen, aber der glänzend aufgelegte Ryan Getzlaf (9.) und Chris Pronger (nur

34 Sekunden später per Powerplaytor) brachten die Ducks in Front. Von da an

rannten die Wings immer einem Rückstand hinterher, konnten zunächst durch

Mikael Samuelsson ausgleichen (14.), aber Ryan Carter überwand in der 25.

Minute Chris Osgood im Tor der Wings im Powerplay. Nach tollem Zuspiel von

Henrik Zetterberg glich Johan Franzen in der 46. Minute für die Wings aus, es

ging in die Overtime. Dort schaltete bereits in der 2. Minute der dritten Overtime Todd Marchant am

schnellsten, schnappte sich den Puck im eigenen Drittel, kurvte quer über das

Eis ins gegnerische Drittel und ließ aus halblinker Position einen satten Handgelenkschuss

ins rechte obere Eck ab – zu platziert, zu hart geschossen für Osgood, die

Ducks glichen somit die Serie zum 1:1 aus. Zu wenig war bei den Wings erneut

von Marian Hossa und Pavel Datsyuk zu sehen.

 

Auch die

Boston Bruins sahen sich zuhause aufopferungsvoll kämpfenden Mannen aus

Carolina gegenüber. 36 Schüsse gaben die Bruins auf Torwart Cam Ward ab, doch

der parierte allesamt. Auf der anderen Seite war auch Tim Thomas hervorragend

in Form, aber gegen die Schüsse von Joe Corvo (23.) und Matt Cullen (28., in Unterzahl)

war er machtlos. Das 3:0 durch Eric Staal war Formsache: Per Schuss ins leere

Tor sorgte der Stürmer dafür, dass es auch in dieser Serie nun 1:1 steht. Mit

24:19 Minuten stand Dennis Seidenberg am zweitlängsten für sein Team auf dem

Eis. (Patrick Bernecker)