Montreals Guy Lafleur stirbt im Alter von 70 JahrenDie Liga trauert um eine weitere Legende

Guy Lafleur starb mit 70 Jahren. (picture alliance / ZUMAPRESS.com | Jacques Boissinot)Guy Lafleur starb mit 70 Jahren. (picture alliance / ZUMAPRESS.com | Jacques Boissinot)
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Wieder musste einer der ganz Großen gehen: Guy Lafleur kämpfte lange gegen seine Lungenkrebserkrankung, aber am Ende war die Krankheit stärker. Mit 70 Jahren ist Guy Lafleur, Club-Legende und Inhaber zahlreicher Scoring-Rekorde der Montreal Canadiens, gestorben. Mit den Habs gewann er fünf Stanley Cups und ist untrennbar mit der Historie dieses großen Clubs verwoben. Er erzielte 1246 Punkte und ist damit immer noch der beste Scorer in mehr als 100 Jahren Historie des Rekord-Stanley Cup-Siegers. Er selbst wurde zudem viele Male für seine individuellen Leistungen ausgezeichnet. Nach Jean Beliveau (2000) und Maurice "The Rocket" Richard (2014) ist er der Dritte aus der großen Ahnengalerie der Canadiens, der nun an einem anderen Ort dem Puck nachjagt.

Lafleur war eine Scoring-Maschine und prägte die letzte Canadiens-Dynastie am Ende der 1970er Jahre, als die Mannschaft viermal hintereinander den Stanley Cup gewann. Sportlich herausragend und dabei immer ein Spieler zum Anfassen für die Habs-Fans, wurde er 1988 in die Hall of Fame aufgenommen und 2017 zu einem der besten 100 NHL-Spieler aller Zeiten gewählt. Als frischgebackener "Hall of Famer" entschied er sich nach vier Jahren Pensionsisten-Dasein zu einem Comeback und absolvierte von 1988-1991 nochmals 165 Spiele für die New York Rangers und die Quebec Nordiques.

Wie der vor wenigen Tagen verstorbene Mike Bossy von den New York Islanders verlor auch Lafleur das härteste Match seines Lebens gegen den Lungenkrebs.

Daneben verblasst das Tagesgeschäft in der besten Liga der Welt ein wenig: Mit einer Vier-Punkte-Gala sicherte Evander Kane den Edmonton Oilers bei ihrem 6:3-Heimsieg gegen Colorado Avalanche fast im Alleingang das Play-off-Ticket. Kane erzielte dabei seinen vierten Karriere-Hattrick und den ersten als Teil der OIlers. Connor McDavid steuerte drei Assists bei, Leon Draisaitl leistete eine Vorarbeit. Nico Sturm auf Seiten der Avs konnte in exakt elf Minuten Eiszeit wenig Akzente setzen. Bitter für die Oilers: Ihr Top-Verteidiger Darnell Nurse musste das Eis mit einer nicht näher spezifizierten Unterkörperverletzung verlassen. Es gab zunächst auch kein Update zu seinem Status.

Tim Stützle verwandelte beim 2:1-Sieg seiner Ottawa Senators in Columbus den einzigen Penalty im Shootout und darf sich damit ein Goal Winning Goal gutschreiben lassen. Die Washington Capitals gewannen mit 2:0 bei den Arizona Coyotes, Minnesota Wild beendete auf eigenem Eis mit einem klaren 6:3 die Siegesserie von drei Erfolgen hintereinander der Seattle Kraken. Philipp Grubauer im Tor des Liga-Neulings kam in der Partie auf eine vergleichsweise magere Fangquote von rund 83 Prozent. Minnesotas Kirill Kaprizov erzielte dabei seinen 100. Punkt in dieser Saison - das hat in der Historie der Wild noch kein Spieler geschafft.


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