Mit Ehrhoff zurück in die PlayoffsNHL Teamcheck: Los Angeles Kings

Anze Kopitar wird auch nächste Saison der Eckpfeiler der Kings sein. (Foto: Imago)Anze Kopitar wird auch nächste Saison der Eckpfeiler der Kings sein. (Foto: Imago)
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Für die LA Kings war die Saison 2014/15, eine Saison zum Vergessen. Zum ersten Mal seit 2007 erreichte der amtierende Stanley Cup Champion in der anschließenden Saison nicht die Playoffs. Schon vor Saisonstart sorgte der Ärger um Slava Voynov für Unruhe. Voynov musste sich wegen häuslicher Gewalt vor Gericht verantworten und wurde zu einer Haftstrafe verurteilt.

Das Verpassen der Playoffs wäre an sich genug schlechte Publicity für die Kings gewesen. Aber auch diesen Sommer standen zwei Spieler des Teams aus Kalifornien negativ in den Schlagzeilen. Jarret Stoll und Mike Richards sahen sich mit Ermittlungen wegen des Besitzes von Drogen konfrontiert. Der ausgelaufene Vertrag von Stoll wurde demnach nicht verlängert. Richards und die Kings befinden sich noch in einem Rechtsstreit. Der Vertrag mit ihm wurde aufgelöst. Auch Voynov war diesen Sommer ein Thema. Er saß seine Haftstrafe ab und steht nun unmittelbar vor seiner Abschiebung.

Für die Organisation der Kings wird es endlich Zeit, dass der Fokus wieder auf das Eishockey zurückkehrt.

Jonathan Quick ist ohne Zweifel die Nummer eins im Tor der Kings. Der zwei-fache Stanley Cup Sieger spielte vergangene Saison wahnsinnige 72 Spiele. Nur Braden Holtby von den Washington Capitals spielte ein Spiel mehr. Es ist interessant, dass trotz einer Fangquote von 91,8% und einem Gegentorschnitt von 2.24 seine Saison als schwach dargestellt wurde. Bei der Masse an Spielen, die der Amerikaner absolvieren musste, ist es nur verständlich, dass er in einigen Spielen überspielt wirkte.

Die Defensive wird angeführt von Drew Doughty. Das Fehlen von Voynov hat sich spürbar auf seine Eiszeit ausgewirkt. In über 30 Spielen der vergangenen Saison spielte er mehr als 30 Minuten, im Schnitt spielte er über die gesamte Saison ca. 29 Minuten. Auch um Doughty zu entlasten haben die Kings im Sommer denn 33-jährigen deutschen Christian Ehrhoff unter Vertrag genommen. Ehrhoff bringt die Erfahrung von über 700 NHL-Spielen mit. Er wird einer der Führungsspieler einer sehr jungen Verteidigung.

Milan Lucic an der Seite von Anze Kopitar und Marian Gaborik. Eine Reihe, die starke Match-Up Probleme auslösen wird. Lucic ist diese Art Spieler, der in einer Sekunde einen harten Check gegen einen Verteidiger fährt, in der nächsten Sekunde schießt er ein Tor, um sich kurz darauf eine Schlägerei im Mittelkreis zu liefern. Er ist der Prototyp eines Power-Forwards. Viele Teams haben nach dem Stanley Cup Sieg der Bruins 2011, versucht einen ähnlichen Spieler zu finden. Alle sind gescheitert, Lucic ist einmalig. Auf eine Art bedrohlich, aber auch beeindruckend. Das 2-Wege-Spiel eines Kopitar und die Fähigkeiten vor dem Tor eines Gaborik, diese Reihe könnte den perfekten Mix für die Kings haben. In der zweiten Reihe wird die ‘70s Line‘, bestehend aus Tanner Pearson (#70), der sich von seiner Verletzung erholt hat, Jeff Carter (#77) und Tyler Toffoli (#73), wieder auf Punktejagd gehen. Die Reihe war in den ersten Monaten der Saison 2014/15 die beste Reihe der NHL. Fast wirkte es so, als sammelten die drei 70er Punkte, wie sie wollten.

Es bestehen eigentlich wenig Zweifel daran, dass die Kings wieder in die Playoffs einziehen werden. Letztes Jahr war das dunkelste Kapitel der letzten Jahre, die vom Erfolg geprägt waren. Die Eckpfeiler der beiden Stanley Cup Siege (Quick, Doughty, Kopitar) führen weiterhin das Team aus Los Angeles an. Vielleicht starten die Kings nicht gut, aber spätestens im April 2016 wird sich jedes andere Playoff-Team im Westen wünschen, nicht gegen die Kings spielen zu müssen.  

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