Mike Modano feiert 1000. Scorerpunkt

NHL: Mike Modano macht weiterNHL: Mike Modano macht weiter
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Nach Pat Lafontaine, Phil Housley, Joe Mullen und Jeremy Roenick gibt es jetzt einen weiteren in den USA geborenen Stürmer, der 1000.Scorerpunkte in der NHL sammeln konnte. Center Mike Modano hat neben 424 Toren jetzt 576 Assists auf dem Konto. Gestern bereitete er die 2:1 Führung der Stars von Ulf Dahlen vor. Das 0:1 der Colorado Avalanche von Radim Vrbata konnte Bill Guerin zuvor im Powerplay ausgleichen. Joe Sakic gelang zwar noch im ersten Abschnitt das 2:2, aber anschließend blieb Marty Turco ( 19 Saves ) ohne weiteren Gegentreffer, während Patrick Roy ( 18 Saves ) noch zweimal hinter sich greifen musste. Der Goalie wird sich wenig damit trösten können, dass er während der Partie den legendären zuvor auf Nr.1 liegenden Terry Sawchuk in NHL Spielminuten überflügelte. Das Game Winning Goal zum 3:2 erzielte Pierre Turgeon gegen den viermaligen Stanley Cup Gewinner nach 73 Sekunden im zweiten Drittel.

Den Schlusspunkt zum 4:2 setzte Niko Kapanen, der schon im ersten Saisonspiel beider Teams getroffen hatte.

Keine zehn Minuten waren zwischen den Tampa Bay Lightning und den San Jose Sharks gespielt, als Dave Andreychuk sein 250. NHL Powerplaytor erzielte und damit Phil Esposito überholte. Nach einem Schuss von Brad Richards brachte Andreychuk die Scheibe an Evgeni Nabokov vorbei ins Netz. In der Folgezeit konnte Patrick Marleau für die Gäste zweimal ausgleichen, aber am Ende stand eine weitere Niederlage für das Team von Marco Sturm, der ohne Punkt blieb, zu buche. Alexander Svitovs erstem Tor und dem 2:2 von Marleau folgte dann im Schlussdrittel der fünfte Saisontreffer Ruslan Fedotenkos, ehe Martin St.Louis mit Erfolgserlebnis N.11 in der 59.Minute einen weiteren Sieg der Überraschungsmannschaft sicherstellte.

Einen souveränen 5:1 Heimerfolg feierten die New Jersey Devils gegen die Montreal Canadiens. Die Gäste konnten durch Kapitän Saku Koivus fünften Saisontreffer lediglich zwischenzeitlich zum 1:1 ausgleichen. Für den Stanley Cup Sieger des Jahres 2000 schlugen zweimal Jamie Langenbrunner, sowie Brian Gionta, Sergei Brylin und Patrik Elias zu. Vor allem die Powerplayquote der Devils war mit drei Toren bei sechs Möglichkeiten hervorragend.

Wieder einmal gingen die Buffalo Sabres mit 1:0 in Führung und wieder einmal verloren sie. Gegen die Toronto Maple Leafs hieß es am Ende 2:3. Den 1:0 Rückstand, für den Stu Barnes gesorgt hatte, egalisierte Mikael Renberg in der 36. Minute. Keine vier Minuten später führten die Gäste nach einem Doppelschlag von Alexander Mogilny mit 1:3. Tim Connolly verkürzte zwar noch einmal für Buffalo, aber Ed Belfour rettete den Leafs am Ende den knappen Erfolg.

Eine 5:1 Niederlage, aber auch immerhin einen neuen Spieler, gab es am Freitag für die Atlanta Thrashers. Nach dem ersten Drittel lagen sie im Heimspiel gegen die Phoenix Coyotes zwar nur mit 1:0 zurück, aber in der 39. Minute war die Partie dann bereits gelaufen. Tony Amonte, Mike Johnson, Landon Wilson und Daniel Briere trafen bei einem Gegentor Dany Heatleys. Nach der Partie gaben die Thrashers einen Trade bekannt. Aus Calgary kommt Marc Savard, während Atlanta die Nachwuchshoffnung Ruslan Zainullen abgab.

Ein sehr starker J.S. Giguere ( 43 Saves ) führte die Anaheim Mighty Ducks zu einem Punktgewinn in Detroit. Am Ende siegten die Red Wings dank eines Tores von Sergei Fedorov, 21 Sekunden vor dem Schluss der Verlängerung, dennoch mit 2:1. In der regulären Spielzeit hatte Brett Hull das 0:1 von Petr Sykora ausgeglichen.

29 Saves reichten Tommy Salo, der in dieser Saison nicht immer überzeugt hatte, für einen Shutout. Offensiv lief es auch gut für seine Edmonton Oilers, die zur Abwechslung mal einen klaren Heimsieg feierten. Ausgerechnet gegen die in dieser Saison eigentlich sehr starken St. Louis Blues gewannen sie nach Treffern von Mike Comrie, sowie jeweils zweien von Anson Carter und Marty Reasoner mit 5:0.

Trotz deutlicher Überlegenheit mussten sich die Chicago Blackhawks gegen die Washington Capitals mit einem 2:2 begnügen. Chris Simon und Phil Housley glichen Tore von Jaromir Jagr und Robert Lang aus.

Ebenfalls Unentschieden trennten sich die Carolina Hurricanes und die Philadelphia Flyers. In Raleigh bekamen die Zuschauer allerdings nur zwei Tore zu sehen. Der Endstand von 1:1 hatte schon nach nicht einmal sechs Minuten bestand. Rookie Jesse Boulerice hatte mit NHL Tor Nr.1 für die Gastgeber den sechsten Saisontreffer Jeremy Roenicks ausgeglichen.

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