Mehr Unterstützung für Giroux und VoracekNHL Teamcheck: Philadelphia Flyers

Giroux und Voracek brauchen diese Saison mehr Unterstützung vom Rest des Teams(Foto: Imago)Giroux und Voracek brauchen diese Saison mehr Unterstützung vom Rest des Teams(Foto: Imago)
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Die Philadelphia Flyers sind nicht einfach irgendeine NHL Franchise, in kaum ein anderes Team der NHL hat eine solch stolze Fanszene, wie das Team aus dem Osten der USA. Doch auch wenn das Team zum zweiten Mal in drei Jahren die Playoffs verpasste, der große Umbruch blieb aus. Generell sieht das Team der Flyers dieses Jahr, dem Team des letzten Jahres sehr ähnlich.

Manager Ron Hextall konnte mit Dave Hakstol bereits früh im Sommer einen neuen Coach unter Vertrag nehmen. Hakstol hat zuvor das Team der University of North Dakota gecoacht.

Im Tor haben die Flyers mit Michal Neuvirth einen sehr guten Backup Goalie gewinnen können. Steve Mason wird die Nummer eins der Flyers bleiben können. Torhüter stehen in Philadelphia generell im Fokus und werden bei jeder Gelegenheit in Frage gestellt, dies geschah auch Mason, obwohl er letztes Jahr eine der besten Saisons, die je ein Goalie der Flyers hatte, spielte.

Das große Problem der Flyers in den letzten Jahren war die Defensive. Ihnen fehlt ein Verteidiger, der den Unterschied ausmachen kann. Evgeny Medvedev ist nicht diese Art Spieler. Dennoch könnte er in der NHL überraschen. Er kommt aus der KHL, wo er zu den besten Verteidigern der Liga gehörte. Vor allem defensiv kann er den Flyers die gewünschte Stabilität bringen, seine Qualitäten im Spielaufbau dürften dem System auch entgegen kommen. Und trotzdem fehlt den Flyers ein Verteidiger der Punkte produziert. Daran ändert auch die Vertragsverlängerung von Micheal Del Zotto nichts.

Im Sturm muss Coach Hakstol eine zweite Scoring-Option hinter Claude Giroux und Jake Voracek finden. Voracek unterschrieb im Sommer einen Vertrag über 8 Jahre, der ihm $66 Mio. Dollar garantiert. In der letzten Saison erzielte Giroux 20 Punkte, Voracek sogar 30, mehr als der Rest des Teams. Diese Differenz muss in der kommenden Saison geringer werden, um eine Chance auf einen Playoff-Platz zu haben. Eine zweite Option hinter Giroux und Voracek könnte Brayden Schenn sein. Er geht in das letzte Jahr seines Vertrags. Letztes Jahr kam er auf 47 Punkte. An seiner Seite wird vermutlich Publikumsliebling Wayne Simmonds auflaufen. Auch Sean Couturier könnte seinen Durchbruch erleben.

Die Flyers werden um den Wildcard Platz im Osten spielen. Bis zum Schluss wird es hier sehr eng werden. Vermutlich wird der letzte Platz, wie im letzten Jahr erst in den letzten Sekunden der Regulären Saison vergeben. Für die Philadelphia Flyers wird es besonders wichtig sein, in der Offensive vielseitiger zu werden, weniger abhängig von ihrem überragenden Powerplay. Giroux und Voracek haben schon oft gezeigt, dass sie das Team schultern können, jetzt kommt es auf die Spieler dahinter an. Wenn die defensive stabil bleibt und Mason erneut eine starke Saison spielt, dann könnten die Flyers durchaus über die Wildcard in die Playoffs einziehen. 

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