Marc-Andre Fleury zieht mit Ed Belfour gleichSieg Nummer 484

"Not in my House!" - mit einem Shutout fuhr "Flower" den 484. Sieg seiner Karriere ein.  (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | David Becker)"Not in my House!" - mit einem Shutout fuhr "Flower" den 484. Sieg seiner Karriere ein. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | David Becker)
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Vegas Golden Knights - Arizona Coyotes 1:0

Mit dem 66. Shutout seiner eindrucksvollen Karriere hat Marc-Andre Fleury "in style" mit dem großen Ed Belfour gleichgezogen. Der Erfolg gegen die Coyotes war sein 484. Sieg in der NHL. Damit hat "Flower" genauso oft gewonnen wie Belfour, der 1999 mit den Dallas Stars den Stanley Cup gewann. Sie teilen sich Rang vier in der Ewigen Bestenliste in dieser Kategorie.

Beim knappen, aber letztlich ungefährdeten Sieg parierte Fleury alle 14 Schüsse, die auf sein Tor kamen und gleich noch einen weiteren Bestwert markierten: So wenige Schüsse gestatteten die Vegas in ihrer Historie noch keinem Gegner. Das entscheidende Tor für das Team aus Nevada schoss Thomas Nosek zur Mitte des Schlussdrittels.

New Jersey Devils - Pittsburgh Penguins 2:5

So einfach hat Penguins-Stürmer Jake Guentzel wohl noch keinen Hattrick erzielt: Zunächst wurde er von Kollege Brian Dumoulin angeschossen und fälschte dessen Schuss unhaltbar für Mackenzie Blackwood im Tor der Devils zur zwischenzeitlichen 3:1-Führung für die Gäste aus Pennsylvania ab. Exakt 119 Sekunden später nahm Bryan Rust mit seinem Zuspiel Blackwood so aus dem Spiel, dass Guentzel nur nur noch ins Tor einschieben musste. Kurz vor dem Ende war das Tor der Devils tatsächlich leer, als Crosby einen abgefälschten Pass von Mark Matheson hinter dem Gehäuse der Gastgeber aufnahm und auf Guentzel passte, der das Präsent dankend annahm. Die anderen beiden weiteren Treffer für den fünfmaligen Stanley Cup-Sieger erzielte Colton Sceviour mit einem Doppelschlag zu Beginn des Spiels.

Mit dem Sieg bleiben die Penguins auf Tuchfühlung mit den beiden Führenden in der East Division, den New York Islanders und den Washington Capitals.

Boston Bruins - Washington Capitals 1:8

Erstmals kehrte Caps-Verteidiger Zdeno Chara vor Zuschauern an seine alte Wirkungsstätte in Boston zurück. Die Bruins ehrten ihren langjährigen Kapitän in einer Spielpause. Sein neues Team erwies sich aber als wenig feierwillig: Erstmals seit mehr als elf Jahren schossen sie wieder acht Tore in einem Spiel. Dabei trugen sich 15 Spieler in die Scorerliste ein, darunter alle zwölf Stürmer. Die Hauptstädter legten schonungslos die Schwächen der Bruins in dieser Saison offen: Die Abwehr ist nach den Abgängen von Torey Krug und eben Chara noch nicht wieder auf dem Niveau der letzten Jahre, im Sturm fehlt es an Unterstützung der Top-Reihe Marchand - Bergeron - Pastrnak. Letzteres haben die Bruins mittlerweile adressiert und Stürmer Taylor Hall von den Buffalo Sabres verpflichtet.

Beim 5:3-Sieg von Halls Ex-Team gegen die Philadelphia Flyers konnte Stürmer Tobias Rieder, der zuletzt wieder regelmäßig zum Einsatz kam, keine Punkte sammeln. Philipp Grubauer bekam im Tor der Colorado Avalanche eine Pause, sein Team gewann dennoch mit 4:1 gegen die Anaheim Ducks. Dabei erzielte Avs-Kapitän Gabriel Landeskog seinen 500. NHL-Punkt. 

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Nacht im Überblick:

New York Islanders - New York Rangers 3:2 (OT)
Nashville Predators - Dallas Stars 3:2 (SO)


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