Malkin liefert ab – Kühnhackl und den Pittsburgh Penguins fehlt noch ein Sieg zum Stanley CupStanley Cup Finale

Malkin blieb bislang im Finale ohne Punkt. (Foto: Imago)Malkin blieb bislang im Finale ohne Punkt. (Foto: Imago)
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Beim letzten Stannley Cup Sieg der Pittsburgh Penguins im Jahr 2009 wurde Evgeni Malkin zum wertvollsten Spieler der Playoffs gewählt. Im Finale 2016 blieb Malkin bisher ohne Punkt. Dies veranlasste Penguins Headcoach Mike Sullivan dazu, den Superstar in die Pflicht zu nehmen. Er forderte ein anderes Level von Malkin, der zwischen den ersten beiden Spielen zum ersten Mal Vater wurde. Mit einer Vorlage und dem Siegtreffer beim 3:1 Sieg in Spiel 4, ist Malkin der Forderung seines Trainers mehr als gerecht geworden.

Zunächst behauptete er in der achten Minute die Scheibe gegen zwei Verteidiger der San Jose Sharks und legte sie dann auf Phil Kessel ab. Kessels Schuss lenkte Martin Jones nach Rechts ab, wo Ian Cole völlig alleinstehend in das leere Tor einschießen konnte. Ausgerechnet Cole, der seit 104 Spielen kein Tor erzielen konnte (fast 15 Monate) und im dritten Spiel den entscheidenden Fehler in der Overtime beging, der zum 3:2 Siegtreffer der Sharks durch Joonas Donskoi führte.

In der dritten Minute des zweiten Drittels musste Sharks-Stürmer Melker Karlsson auf die Strafbank. Die Penguins konnten bis dato keine ihrer sieben Überzahl-Situationen der Serie nutzen. In der 23. Minute dauerte es sieben Sekunden, bis Malkin einen harten Pass von Kessel ins Tor der Sharks lenkte. Eine Minute später hatte Tom Kühnhackl zwei Chancen die Führung auf 3:0 auszubauen, doch seiner erster Schuss ging an den Pfosten, der zweite rechts am Tor vorbei. In dieser Phase war Pittsburgh drückend überlegen. Über neun Minuten dauerte es, bis die Sharks zum ersten Torschuss des Drittels kamen.

Das Eis schien den Penguins in vierten Spiel der Serie besser zu liegen. Am Samstag hatten die Verantwortlichen des SAP Center erhebliche Probleme die Temperatur der Arena, bei einer Außentemperatur von 32 Grad, zu regulieren. Zu viel Wärme in der Arena lässt das Eis weicher werden und den Puck öfter springen. Zwei Dinge die dem Spiel der Penguins, welches auf schnelle Pässe und Geschwindigkeit ausgelegt ist, nicht entgegen kommen. Montag waren es angenehme 23 Grad in Kalifornien, das Eis schien etwas härter zu sein und die Penguins konnten ihr System besser praktizieren.

Zwar sorgte Karlsson in der 49. Minute für den Anschlusstreffer, mehr war für die Sharks im vierten Spiel nicht zu holen. Eric Fehr sorgte 122 Sekunden vor dem Ende mit dem Treffer zum 3:1 für die Entscheidung. Am Donnerstag (2 Uhr) haben die Penguins nun die Chance, zum ersten Mal in ihrer Geschichte vor dem eigenen Publikum, den Stanley Cup zu gewinnen. 


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