Lundqvist holt Heimvorteil zurückNew Jersey Devils – New York Rangers 0:3

Kein Vorbeikommen am Rangers-Goalie Henrik Lundqvist - Foto: popKein Vorbeikommen am Rangers-Goalie Henrik Lundqvist - Foto: pop
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36 Schüsse, 36 Saves, Shutout! Kein Vorbeikommen war gestern Abend an Henrik Lundqvist. Dabei machte New Jersey von Beginn an Druck: Nur wenige Sekunden waren gespielt, als Kapitän Zach Parise mit seinem Angriff auf das Gästetor das erste Mal für Spannung sorgte. Und dabei blieb es nicht. Immer wieder kam das Team von Peter DeBoer gefährlich vor den Rangers-Kasten. Nahezu jeder der elf Schüsse im Anfangsdrittel brachte eine sichere Torchance mit sich, so dass die Jungs aus Newark schon längst in Führung hätten gehen müssen. Doch die schwedische „Wand“ hatte etwas dagegen. Vom Rest der Rangers war bis auf eine Möglichkeit in der 20. Spielminute zunächst nur wenig zu sehen, so dass es zur Pause 0:0 stand.

Im Mitteldrittel griffen die Devils weiter an: Ilya Kovalchuk mit einem Breakout, aber auch diesmal war Lundqvist zur Stelle. Für John Tortorella war die erneute Riesenchance New Jerseys allerdings zu viel: Auszeit. Die Worte des Headcoaches zeigten Wirkung: Die „Blueshirts“ kamen besser ins Spiel, so dass nun auch Martin Brodeur seine Torhüterqualitäten zeigen konnte. Von Minute zu Minute entwickelte sich das Atlantic-Divison-„Derby“ zum Goalie-Duell, so dass folgende Fragen aufkamen: Können Parise & Co Lundqvist irgendwann überwinden? Wie lange kann „Marty“ Brodeur (40) mit seinem zehn Jahre jüngeren Kollegen mithalten?

Die Antwort fiel im Schlussabschnitt, genauer gesagt, in der 44. Spielminute. Dan Girardi war es, der den Devils-Goalie überraschte und die Rangers, auf Vorlage von Brad Richards, in Führung brachte – ein Schub für die New Yorker, denn nur zwei Minuten später schob Chris Kreider den Puck zum 2:0 ins Tor der Heimmannschaft (Assists: Ryan McDonagh, Ryan Callahan). Somit war es auch auf Seiten der „Devs“ Zeit für ein „Timeout“ – doch vergebens: Lundqvist war an diesem Abend einfach nicht zu bezwingen. Die Gäste dagegen legten noch mit dem 3:0 nach (58.): Ryan „Mädchen für alles“ Callahan traf mit einem Handgelenkschuss das leere Devils-Tor (Assists: Bryan Boyle, Ruslan Fedotenko).

Somit holen sich die Rangers ihren Heimvorteil zurück und führen jetzt in der Serie des Conference Finales mit 2:1. Weiter geht es am Montag mit Spiel vier, wenn die Devils erneut die „Blueshirts“ im Prudential Center empfangen. Können die „Teufel“ diesmal ihre Chancen verwerten?

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