Leon Draisaitl kann feiern, bei Tom Kühnhackl brennt der Baum Edmonton Oilers auf dem Vormarsch, schwaches Pittsburgh ohne Leidenschaft

Leon Draisaitl ist mit Edmonton im Aufwind. (picture alliance/empics)Leon Draisaitl ist mit Edmonton im Aufwind. (picture alliance/empics)
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Es läuft derzeit. Die Edmonton Oilers sind wieder auf dem Vormarsch. Die Kanadier um den deutschen Stürmerstar Leon Draisaitl haben in der NHL das zweite Spiel in Folge gewonnen. Gegen die San Jose Sharks gab es einen 5:3-Erfolg. Nationalspieler Draisaitl überzeugte mit zwei Vorlagen. Der Kölner bereitete die Treffer durch Mark Letestu (15. Minute) und Ryan Strome (19.) vor. Ryan Nugent-Hopkins (27.), Patrick Maroon (49.) und erneut Strome (60.) sorgten für die restlichen Tore der Oilers. Dennoch belegt Edmonton mit 32 Punkten aus 34 Spielen weiter den vorletzten Platz in der Western Conference.  

Dagegen kassierte DEB-Kollege Tom Kühnhackl mit den Pittsburgh Penguins eine Auswärtspleite. Der Stanley-Cup-Champion vergeigte gegen die Colorado Avalanche 2:4 (1:1, 0:2, 1:1). Für den Landshuter war es das erste Spiel seit dem 7. Dezember. Für Pittsburgh war es die vierte Niederlage aus den vergangenen fünf Spielen. Mit 37 Punkten liegen die Pinguine im Mittelfeld der Eastern Conference. Überzeugung. Entschlossenheit. Leidenschaft. Emotion. Mit diesen Schlagworten wollte Trainer Mike Sullivan seine taumelnde Truppe aufrütteln. Klappte nicht. „Uns fehlt die Leidenschaft. Dort ist das Spiel verwurzelt. Wir müssen einen Weg finden, wieder dorthin zu kommen“, rüffelte der Chef-Coach seine laschen Profis. „Wir waren nicht konsequent genug, haben die falschen Entscheidungen getroffen. Ohne Emotionen wird es schwer zu gewinnen“, befand Sullivan. Offensichtlich ein Mentalitäts-Problem, was der Chefetage sauer aufstößt. Die Luft wird dünn. Sehr dünn. General-Manager Jim Rutherford hat genug und drohte an, in den nächsten Tagen gnadenlose Entscheidungen zu treffen, die das Team „aufrütteln, wenn sich nichts ändern sollte.“ Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Sullivan vor die Tür gesetzt wird.    

Verteidiger Korbinian Holzer mussten beim 3:5 seiner Anaheim Ducks bei den New Jersey Devils erneut zuschauen. Für das Team aus Kalifornien war es die zweite Niederlage hintereinander. Mit je zwei Treffern führten Miles Wood (29./39.) und Stefan Noesen (56./60.) die Devils zum Heimerfolg. Holzer stand zuletzt am 29. November auf dem Eis. Die Ducks stehen mit 36 Punkten im Mittelfeld der Western Conference.

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