Korpisalo lässt Favoritenschreck Columbus über Toronto triumphierenNach 3:0-Sieg in Spiel 5 gegen die Maple Leafs warten die vorgewarnten Tampa Bay Lightning

Joonas Korpisalo hielt im entscheidenden Match sein Tor sauber und stoppt in dieser Szene John Tavares (picture alliance / AP Photo)Joonas Korpisalo hielt im entscheidenden Match sein Tor sauber und stoppt in dieser Szene John Tavares (picture alliance / AP Photo)
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Toronto Maple Leafs - Columbus Blue Jackets 0:3

Serienstand: 2:3

Der Favoritenschreck Columbus Blue Jackets hat wieder einmal seinem Namen aller Ehre gemacht. Mit 3:0 gewannen die Mannen aus dem Bundesstatt Ohio in Spiel 5 gegen die favorisierten Toronto Maple Leafs und holten so den entscheidenen dritten Sieg in der Best-of-5-Serie. Nun fordern die Blue Jackets in der ersten Playoff-Runde wieder die Tampa Bay Lightning heraus, welche sie bereits in den Playoffs der vergangenen Saison als Ligaprimus der Vorrunde mit einem Sweep eliminierten. Blue Jackets-Torhüter Joonas Korpisalo war mit 33 entschärften Schüssen der Held beim 3:0-Sieg und feierte den zweiten Shutout in der Serie gegen Toronto. In der siebten Spielminute wurde der Schuss von Zach Werenski von einem Leafs-Verteidiger unhaltbar in das eigene Tor zum 1:0 für Columbus abgefälscht. Nachdem im zweiten Drittel keine Tore fielen, erhöhte der 20-jährige Rookie Liam Foudy (52.) mit seinem ersten NHL-Tor seiner Karriere auf 2:0. In der Schlussminute setzte Nick Foligno per Empty-Net-Goal den Schlusspunkt zum 3:0-Endstand. „Wir haben nur versucht rauszugehen und zu spielen", sagte Columbus-Trainer John Tortorella. „Und ja, ich bin stolz auf sie. Ich fand 'Korpy' hervorragend. Er hat zu Schlüsselzeiten einige wichtige Paraden für uns gemacht. Aber es ist eine gute Gruppe von Männern, die versuchen, ihren Weg zu finden." Das enttäuschende Starensemble der Toronto Maple Leafs wartet somit weiter auf den ersten Seriensieg in der Endrunde seit 2004. „Es ist ein Zentimeter-Spiel da draußen", sagte Maple Leafs-Stürmer Auston Matthews nach dem Spiel. „Wir hatten einige Chancen, der Puck ist nicht ins Netz gegangen. Es ist eine schwere Pille zum Schlucken. Es ist sehr enttäuschend."

Washington Capitals - Boston Bruins 2:1

Die Washington Capitals gewannen das letzte Spiel der Platzierungsrunde mit 2:1 gegen die Boston Bruins und erreichten damit den 3. Platz für das Viertelfinale der Eastern-Conference, wo sie auf die sechstplazierten New York Islanders mit den beiden Deutschen Tom Kühnhackl und Thomas Greiss und ihren Ex-Trainer Barry Trotz treffen. Boston, welches alle drei Partien der Round-Robin verlor, trifft als Viertplatzierter auf die Carolina Hurricanes (Rang 6). Washington konnte zwar nur zwei Torschüsse im ersten Abschnitt verzeichnen, war allerdings in Person von T.J. Oshie dennoch erfolgreich, als nur noch 16 Sekunden zu absolvieren waren. Bruins-Goalie Tuukka Rask (23 Saves) konnte zunächst den Schuss von Nicklas Backström abwehren, Zdeno Chara verlor allerdings beim Klärungsversuch die Scheibe an Oshie, der zum 1:0 einschob. Nach einem torlosen Mittelabschnitt chippte Ilya Kovalchuk den Puck aus der eigenen Zone, Tom Wilson (43.) enteilte der Bruins-Abwehr im Laufduell um den Puck und brachte diesen gezielt über der Fanghand von Rask im Tor zum 2:0 unter. Der Anschlusstreffer von Jake DeBrusk (51.) brachte nochmals Spannung in die Partie, allerdings war Caps-Torhüter Braden Holtby (30 Paraden) nicht mehr zu überwinden und rettete für Washington den knappen 2:1-Sieg über die Zeit. Die Boston Bruins, Presidents Trophy Gewinner als bestes Vorrunden-Team,  verspielten mit drei Niederlagen die Top-Platzierung aus der Vorrunde, nachdem sie die einzige Mannschaft in der Liga waren, die bis zur Saisonunterbrechung 100 Punkte ergatterte.

St. Louis Blues - Dallas Stars 1:2 n.P.

Sieglos blieben auch die St. Louis Blues in den drei Partien der Round-Robin, nachdem sie mit 1:2 nach Penaltyschießen gegen die Dallas Stars zum Abschluss verloren. Somit trifft St. Louis als Viertplatzierter in der ersten Playoffrunde auf die Vancouver Canucks (5. Platz) und die Dallas Stars (3. Rang) müssen sich gegen die sechstplatzierten Calgary Flames behaupten. Lange Zeit sah es jedoch danach aus, als ob St. Louis die frühe Führung durch Rob Thomas (4.) über die Zeit retten könnte. Aber als Dallas seinen Torhüter Anthon Khudobin zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, konnten die Blues dem Druck von Dallas nicht Stand halten. Als noch 32 Sekunden zu spielen waren, versenkte Joe Pavelski einen platzierten Schuss zum Ausgleich. Blues-Goalie Jake Allen hatte keine Abwehrchance, da Stars-Stürmer Jamie Benn genau vor ihm stand und die Sicht komplett verdeckte. Da in der anschließenden 5-minütigen Overtime keinem Team trotz guter Gelegenheiten ein Treffer gelingen wollte, fiel die Entscheidung im Shootout. Der 23-jährige Russe Denis Gurianov behielt als einziger Schütze die Nerven und ließ Dallas über den ersten Sieg in der Platzierungsrunde und das Erreichen des dritten Platzes jubeln.

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