Kevin Shattenkirk wechselt nach Anaheim, Braden Holtby nach Vancouver Turbulenter Free Agent-Markt

Alex Pietrangelo (2. v.l.), hier noch im Trikot der St. Louis Blues, ist einer der bekanntesten Namen auf dem Free Agent-Markt. Er wird wohl vom Meister 2019 nach Las Vegas wechseln. (CC)Alex Pietrangelo (2. v.l.), hier noch im Trikot der St. Louis Blues, ist einer der bekanntesten Namen auf dem Free Agent-Markt. Er wird wohl vom Meister 2019 nach Las Vegas wechseln. (CC)
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Alex Pietrangelo, Kapitän der Meistermannschaft aus St. Louis im vergangenen Jahr, lotet den Markt noch aus. Er hält sich zu Gesprächen in Las Vegas auf, allerdings sollen auch die Columbus Blue Jackets interessiert sein. Ebenfalls noch ohne neuen Club ist Taylor Hall, der die Arizona Coyotes verlässt. Auch an ihm sollen die Jackets dran sein, die ihrerseits Mikko Koivu aus Minnesota (ein Jahr, 1,5 Millionen Dollar) verpflichtet haben. Allerdings haben die Jackets nur einen limitierten Verhandlungsspielraum, weil sie mit den Angeboten anderer Clubs für ihren Restricted Free Agent Pierre-Luc Dubois mithalten möchten.

Shattenkirk spielt weiter Eishockey unter Palmen, Holtby wechselt nach Kanada

Zwei andere Stanley Cup-Sieger haben einen neuen Arbeitgeber gefunden: Kevin Shattenkirk, gerade mit Tampa Bay Lightning Meister geworden, erhielt von den Anaheim Ducks ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte: Drei Jahre Laufzeit überzeugten den 31jährigen Routinier, vom Meister zu den zuletzt mäßig erfolgreichen Enten aus dem Großraum Los Angeles zu wechseln.

Braden Holtby, ebenfalls mit einem Stanley Cup-Ring am Finger, geht von den Washington Capitals an die kanadische Pazifikküste nach Vancouver. Die Canucks bieten ihm für zwei Jahre jeweils 4,3 Millionen. Seine Lücke im Tor der Caps füllt Rangers-Legende Henrik Lundqvist, der in der kommenden Saison 1,5 Millionen Dollar vom Meister 2018 erhält und den jungen Ilya Samsonov mit seiner Erfahrung unterstützen soll. Zu eben jenen New York Rangers wechselt Jack Johnson für nächste Saison von den Pittsburgh Penguins (1,15 Millionen Dollar), die ihren Kader neu aufstellen. Um Zuge dessen gaben sie auch Justin Schultz ab. Er geht zum ewigen Rivalen der Pens nach Washington.

St. Louis kriegt einen neuen Star-Verteidiger, in Alberta herrscht ordentlich Bewegung

Einen ganz dicken Vertrag hat Torey Krug unterzeichnet: Der Top-Verteidiger der Bruins wechselt für die kommenden sieben Spielzeiten und rund 45,5 Millionen Dollar nach St. Louis, wo er Alex Pietrangelo als Nummer 1-Verteidiger beerben könnte. Die Calgary Flames haben zwei sehr gute Freunde verpflichtet: Jacob Markström (sechs Jahre, insgesamt 36 Millionen Dollar) und Chris Tanev (vier Jahre, durchschnittlich 4,5 Millionen Dollar) wechseln im Doppelpack von den Vancouver Canucks nach Alberta. Dafür gaben sie TJ Brodie nach Toronto ab: Er wird die nächsten vier Spielzeiten für die Maple Leafs aufs Eis gehen, unter anderem mit Wayne Simmonds, der aus New Jersey nach Ontario wechselt.

Beim großen Rivalen der Flames aus Edmonton tut sich auch etwas: Goalie-Veteran Mike Smith bleibt noch ein Jahr bei den Oilers, was ihm zwei Millionen Dollar sichert. Ebenfalls für eine Saison band sich Tyson Barrie an das Team von Leon Draisaitl. Der Sohn des ehemaligen Frankfurters Len Barrie erhält 3,75 Millionen Dollar und trifft dort auch auf Kyle Turris, der aus Nashville nach Edmonton wechselt.

„Corey für Cory“ heißt es in New Jersey – 26 Spieler haben die NHL um Hilfe gebeten

Die New Jersey Devils stellen sich im Tor neu auf: Cory Schneider wurde abgegeben, dafür Corey Crawford für zwei Spielzeiten verpflichtet. Der Kontrakt sichert dem ehemaligen Meister-Goalie der Chicago Blackhawks insgesamt fast acht Millionen Dollar.

Ihre Verträge verlängert haben Kevin Labanc bei den San Jose Sharks (vier Jahre, 4,725 Millionen Dollar im Schnitt) und Anton Khudobin mit den Dallas Stars. Der russische Schlussmann erhält nach einer überzeugenden Performance in den Play-offs, mit der er sein Team bis ins Finale gegen Tampa Bay geführt hatte, eine ordentliche Gehaltserhöhung: In den kommenden drei Saisons wird der 35jährige insgesamt rund zehn Millionen Dollar verdienen.

In 26 Fällen haben die Spieler die Liga eingeschaltet, um die Gehaltsverhandlungen mit den jeweiligen Clubs zu moderieren („Salary Arbitration“). Auch hier finden sich einige bekannte Namen, wie etwa Victor Olofsson von den Buffalo Sabres, Red Wings-Stürmer Tyler Bertuzzi und Rangers-Goalie Alexandar Georgiev.



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