Kantersieg: Pittsburgh versetzt Ottawas Hoffnungen herben DämpferStanley-Cup-Play-off

Kantersieg: Pittsburgh versetzt Ottawas Hoffnungen herben DämpferKantersieg: Pittsburgh versetzt Ottawas Hoffnungen herben Dämpfer
Lesedauer: ca. 1 Minute

Pittsburgh (1) – Ottawa Senators (7)

Serie: 3:1 (4:1; 4:3; 1:2 n.V.; 7:3)

Es sah zur ersten Pause gar nicht so schlecht aus für die „Senatoren“, konnten sie doch nach einem Unterzahltor von Milan Michalek (3. Spielminute) und einem weiteren Treffer von Kyle Turris (17.), nach Pittsburghs zwischenzeitlichen Ausgleich durch James Neal (15.), eine knappe 2:1-Führung mit in die Kabine nehmen. Nach Wiederbeginn jedoch drehte Pittsburgh durch einen Doppelschlag innerhalb von 40 Sekunden das Match. Chris Kunitz und Jerome Iginla (42.) trafen für die Penguins. Wenig später brach Ottawas Oldie Daniel Alfredsson nach einem Zweikampf an der Bande die Kufe des rechten Schlittschuhs. Auf einem Bein hüpfend erreichte der langjährige Kapitän der Senators die Wechselbank. Einen böses Omen?

Tatsächlich schien nicht nur Alfredssons Kufe zerbrochen zu sein, sondern auch jeder Mut und alle Hoffnung der „Sens“. Pittsburgh deckte in der Folge Goalie Craig Andersson weiter mit ganzen Serien von Schüssen ein. In der 49. Spielminute war es genug, nachdem der 32-jährige von bis dahin insgesamt 38 Schüssen ganze sechs passieren lassen musste. James Neal (42.; PP) mit seinem zweiten Treffer des Abends, sowie ein weiterer Doppelschlag durch Pascal Dupuis (SH) und Sidney Crosby zogen dem 32-jährigen Torsteher Ottawas in der 49. Spielminute endgültig den Zahn. Pittsburghs Treffer Nummer sieben, womit sich Jerome Iginla ebenfalls als zweifacher Torschütze hervortat, kassierte dann in der 50. Spielminute bereits Backup Robin Lehner. Den Schlusspunkt unter die für die „Sens“ so wenig erfreuliche Partie setzte letztlich Daniel Alfredsson (55.). Er markierte damit seinen 100. Scorerpunkt in seinem 120. Play-off-Spiel. Versöhnen konnte das nicht. Dennoch sicherte sich Alfredsson den Puck als Erinnerungsstück. Möglich, dass dies nicht nur Ottawas letztes Heimspiel dieser Saison war, sondern zugleich auch Alfredssons letzter Auftritt als aktiver Spieler an seiner jahrelangen Wirkungsstätte. Der 40-jährige Schwede wich natürlich den konkreten Nachfragen nordamerikanischer Medien zu seiner Zukunft aus.

Sehr viel Positives jedoch können Ottawas Spieler nicht mitnehmen zu Spiel fünf, das am Freitag in Pittsburgh ausgetragen wird. Es sind aber dennoch mindestens sechzig Minuten Eishockey zu spielen für die „Senatoren“. Und Alfredsson wäre nicht Alfredsson, ließe er in dieser Situation den Kopf hängen. „Auch wenn alles gegen uns steht“, wird er zitiert, „es geht jetzt darum, ein weiteres Spiel nach hause zu holen. Egal wie.“ 


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