Kälte-Rekord: St. Louis Blues gewinnen Winter Classic gegen Minnesota WildNiederlagen für deutsche Spieler

Warm-Up bei Minus 21 Grad: Minnesota Wild-Verteidiger Jon Merrill schützt sich gegen die arktische Kälte. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Andy Clayton-King)Warm-Up bei Minus 21 Grad: Minnesota Wild-Verteidiger Jon Merrill schützt sich gegen die arktische Kälte. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Andy Clayton-King)
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Jordan Kyrou von den St. Louis Blues war der Mann des Spiels beim kältesten Winter Classic seit Einführung der Spiele unter freiem Himmel zum Jahreswechsel vor 13 Jahren. Es fand dieses Mal im Target Field statt, der Heimspielstätte des Baseball-Teams Minnesota Twins - bei frostigen Temperaturen von etwa -21 Grad! Umso heißer war dagegen Jordan Kyrou, der beim 6:4-Erfolg seines Teams gegen Minnesota Wild an vier Treffern beteiligt war - ebenfalls ein Höchstwert beim Winter Classic.

Im ersten Drittel hatten beide Mannschaften jeweils ein Tor erzielt, im Mittelabschnitt zerlegte der Meister von 2019 die Wild in ihre Einzelteile: Mit vier Toren in Folge stellen sie auf 5:1, und auch den zweiten Treffer der Wild (39.) korrigierten sie mit ihrem sechsten Tor nur 41 Sekunden später. Im Schlussdrittel betrieb Minnesota nur noch Ergebniskosmetik und verkürzte noch auf 4:6. 

Insbesondere der zweite Abschnitt war aus Sicht der Gastgeber eine herbe Enttäuschung. Daran konnte auch Nico Sturm nichts ändern, der in knapp zehn Minuten Eiszeit wenig Auffälliges verzeichnete.

Leon Draisaitl wieder bester Torjäger der Liga
Etwas besser erging es Leon Draisaitl mit den Edmonton Oilers. Er erzielte seinen 25. Saisontreffer und verhalf seiner Mannschaft zu einem Punkt bei den New York Islanders, die mit dem 3:2-Sieg nach Verlängerung ihre Heimbilanz in der neuen Arena weiter aufbessern. Draisaitl, dessen Querpass auf Kailer Yamamoto Isles-Stürmer Matt Martin ins eigene Tor abfälschte, ist damit wieder bester Torjäger der NHL. Nicht zufrieden konnten die Oilers mit dem letzten Abschnitt sein, in den sie mit einer knappen 2:1-Führung gestartet waren. Sie ließen 14 Torschüsse der Gastgeber zu, bei nur zwei eigenen Versuchen. Folgerichtig kassierten sie den Ausgleich und mussten mit diesem einen Punkt nach 60 Minuten zufrieden sein. Noah Dobson vergoldete nach rund vier Minuten in der Overtime das Comeback der Isles mit dem Siegtor: Er nahm einen Pass von Matt Barzal auf, lief in die Zone der Oilers und nutzte bei seinem perfekten Handgelenkschuss vom rechten Bullykreis Oilers-Verteidiger Darnell Nurse als Screen.

Philipp Grubauer im Tor der Seattle Kraken parierte zwar 30 Schüsse der Vancouver Canucks, konnte dem Schwung der Westkanadier, die unter ihrem neuen Coach Bruce Boudreau nun acht von neun Spielen gewonnen haben, nicht viel entgegensetzen. Canucks-Verteidiger Oliver Ekman-Larsson absolvierte in diesem Derby sein 800. NHL-Spiel.

Leafs machen gegen Sens das halbe Dutzend voll
Ein echtes Debakel erlebte Tim Stützle mit den Ottawa Senators: Ausgerechnet in der "Battle of Ontario" waren sie gegen die Toronto Maple Leafs ohne jede Chance und gingen mit 0:6 unter. Kurios dabei: Auston Matthews und Mitch Marner blieben ohne Scorerpunkt, lediglich John Tavares gelang ein Assist zum sechsten Tor der Leafs durch William Nylander. Tim Stützle erhielt rund 18 Minuten Eiszeit und ging mit einer Bilanz von -4 aus der Partie.

Das NHL-Gastspiel von JJ Peterka ist offenbar erstmal beendet. Bei der 3:4-Niederlage der Buffalo Sabres in Boston stand er nicht mehr im Kader der Mannschaft aus dem Staat New York und wird nach der Rückehr einiger zuletzt ausgefallener Stammspieler vorerst wieder in der AHL auf Torejagd gehen.

Die weiteren Spiele der vergangenen Nacht im Überblick:

Florida Panthers - Montreal Canadiens 5:2
Columbus Blue Jackets - Carolina Hurricanes 4:7
Nashville Predators - Chicago Blackhawks 6:1
Los Angeles Kings - Philadelphia Flyers 6:3


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