Ist die Zeit reif für die Canucks?

Canucks: Bertuzzi verlängertCanucks: Bertuzzi verlängert
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Die Vancouver Canucks scheinen auf dem Weg zu einem ernsthaften Stanley Cup Geheimtipp ernst zu machen. Mit dem absolut überzeugenden 7:2 Sieg gegen die Columbus Blue Jackets ist der Tabellenzweite der Western Conference seit nunmehr 13 Spielen ungeschlagen. In einem sehr intensiven Match mit diversen Raufereien glänzte einmal mehr die Paradeformation mit Brendan Morrison, Todd Bertuzzi und Kapitän Markus Näslund, die mit jeweils vier Scorerpunkten an nahezu allen Treffern beteiligt waren.

Vancouver Canucks- Columbus Blue Jackets 7:2

Cloutier (24)- Denis (26)

1:0  10. Lindgren (Linden, S.Salo- UZ)

2:0  14. Morrison (Malik, Jovanovski)

3:0  15. Bertuzzi (Morrison, Näslund)

4:0  23. Letowski (Sopel)

4:1  32. Knutsen (Whitney, G.Marshall- PP)

5:1  44. Näslund (Bertuzzi, Morrison- PP)

5:2  51. Sanderson (Cassels, Knutsen -PP)

6:2  56. Näslund (Bertuzzi, Ohlund -PP)

7:2  59. Bertuzzi (Näslund, Morrison)

Auch die Partie zwischen den Phoenix Coyotes und den Calgary Flames war derart emotionsgeladen, dass es bereits nach 7 und nach 25 Sekunden zu zwei handfesten Meinungsverschiedenheiten zwischen Brad May und Kelly Buchberger auf der einen, sowie Steve Begin und Bob Boughner auf der anderen Seite kam. Neben dem sehr starken Roman Turek (32 Saves)legte endlich mal wieder Jarome Iginla mit allen vier Toren einen rekordverdächtigen Galaauftritt hin. Seine Treffer zum 4:2 Auswärtssieg resultierten aus einem Powerplay, einer Unterzahl, einem Spiel 5 gegen 5 und einem empty net goal.

Phoenix Coyotes- Calgary Flames 2:4

Burke (29)- Turek (32)

0:1    7. Iginla (PP)

1:1  22. Quint (Numminen, Nagy- PP)

1:2  23. Iginla (Conroy, Gelinas- UZ)

1:3  34. Iginla

2:3  51. Nagy (M.Johnson, Numminen -PP)

2:4  59. Iginla (Turek- empty net)

Zwei Backup Goalies durften sich über Shutouts freuen. Während Ron Tugnutt im Tor der Dallas Stars beim 3:0 bei den Chicago Blackhawks zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer blieb, konnte sich der Österreicher Martin Gerber nach 28 Paraden beim 4:0 Sieg der Mighty Ducks of Anaheim in Carolina erstmals mit diesem Highlight in den NHL-Statistiken verewigen. Gegen die Hurricanes und damit seine Ex-Kollegen lieferte auch Verteidiger Sandis Ozolinsh mit einem Tor und einer Vorlage ein starke Leistung ab.

Chicago Blackhawks- Dallas Stars 0:3

Passmore (17)- Tugnutt (20)

0:1  15. Modano (Young)

0:2  21. Young (D.Hatcher, Zubov)

0:3  52. Modano (Lehtinen, Sydor- PP)

Carolina Hurricanes-Mighty Ducks of Anaheim 0:4

Weekes (18) - Gerber (28)

0:1  13. Oates (Ozolinsh)

0:2  24. Kariya (Sykora, Rucchin -PP)

0:3  41. Ozolinsh (Sykora, Oates)

0:4  54. Krog (Chistov, LeClerc)

Ähnlich wie in Vancouver gibt es bei der Colorado Avalanche auch eine alles überragende erste Reihe. Obwohl sogar mit Joe Sakic ein absoluter Topscorer verletzt fehlt, avancieren derzeit Milan Hejduk, Peter Forsberg und Alex Tanguay in nahezu jedem Spiel zu den Matchwinnern. Mit seinen beiden Toren beim Dank Patrick Roy (37 Saves) etwas schmeichelhaften 4:1 Sieg gegen die New York Rangers ist Hejduk mit 36 Treffern mittlerweile Dritter in der aktuellen NHL-Torschützenliste. Die drei zusammen fabrizierten in den letzten 15 Spielen beeindruckende 26 Tore und 41 Assists.

Colorado Avalanche- New York Rangers 4:1

Roy (37) - Dunham (20)

0:1  16. Lindros (Barnaby, Kovalev)

1:1  16. Hejduk (R.Blake, Forsberg)

2:1  20. Morris (Reinprecht, Vrbata- PP)

3:1  29. Hejduk (Forsberg, McAllister)

4:1  38. Tanguay (Skoula, Forsberg)

Die Nashville Predators konnten bei den Toronto Maple Leafs einen überraschenden 5:2 Sieg feiern, der aufgrund der Undiszipliniertheit der Leafs am Ende völlig in Ordnung ging. Nach fünf Siegen in Folge stellte insbesondere Ed Belfour mit einem "Ausraster" und einer Disziplinarstrafe einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, wie nah Genie und Wahnsinn beim Routinier der Gastgeber beieinander liegen.

Toronto Maple Leafs- Nashville Predators 2:5

Belfour (24)- Voukoun (21)

0:1    4. Yachmenev (Orszagh)

0:2    6. R.Murray (G.Johnson, Hall)

0:3  36. S.Walker (Legwand, Timonen -PP)

0:4  38. Yachmenev (Arkhipov, Eaton)

1:4  41. Mogilny (Sundin, Roberts)

1:5  53. Hall (J.York, Eaton- PP)

2:5  56. Roberts (Svehla, Mogilny)

Je länger die Saison dauert, desto eher kommt man zu der Erkenntnis, dass Minnesota Wild in diesem Jahr tatsächlich das Zeug zu einem Play-off Einzug hat. Auch nach drei Niederlagen in Folge liess sich der Aussenseiter nicht beirren und fuhr gegen die St.Louis Blues einen wichtigen 3:1 Sieg ein, der den Vorsprung auf Chicago (auf Platz 9) auf acht Punkte ansteigen liess. Nach 9 Jahren Schattendasein in der NHL entwickelt sich der zweifache Torschütze Wes Walz offensichtlich endlich zu einem Leistungsträger unter Erfolgscoach Jacques Lemaire.

Minnesota Wild- St.Louis Blues 3:1

Fernandez (21) - B.Johnson (16)

1:0    2. Walz (Mitchell)

2:0    8. Walz (Park, Laaksonen)

2:1  33. Demitra (Tkachuk, A.MacInnis -PP)

3:1  50. Kuba (Laaksonen, Zyuzin -UZ)

 

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