Islanders feuern Trainer Laviolette

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Die New York Islanders haben am Dienstag ihren Headcoach Peter Laviolette entlassen. Nach dem Playoff-Aus in der ersten Runde gegen Ottawa stand Laviolette unter Kritik. "Es war eine schwere Entscheidung. Peter ist ein sehr guter junger Trainer mit exzellenten Zukunftsaussichten, aber wir fühlten, dass ein Wechsel jetzt nötig ist, um das Team auf die nächste Stufe nach vorne zu bringen und um den Stanley-Cup mitspielen zu können. Nur die Playoffs zu erreichen, ist zuwenig für uns.", so Generalmanager Mike Milbury auf der Islanders-Webseite.

Zwar erreichten die Islanders als achtes und letztes Team die Playoffs der "Eastern Conference", dennoch kam die Entlassung nach vier Niederlagen in Folge gegen Ottawa nicht überraschend. Vor allem, wenn man Milbury's beliebtes Wechselspiel auf der Trainerposition kennt. In acht Jahren als Generalmanager hat er sieben Mal den Trainer gewechselt.

Der 38-jährige Peter Laviolette gab sein NHL-Debüt als Trainer zu Beginn der Saison 2001/02 mit einem Auswärtssieg in Tampa Bay und stellte dabei einen NHL-Rekord auf. Mit drei weiteren Auswärtserfolgen ist er bis heute der einzige Trainer in der NHL-Geschichte, der mit vier "road wins" in Folge seine Karriere begann.

Bei den Islanders soll jetzt Steve Stirling, der bis jetzt das Islanders-Farmteam in Bridgeport coachte, sein Nachfolger werden. In dieser Saison gelangen Stirling mit Bridgeport 40 Siege bei 26 Niederlagen und 11 Unentschieden. Allerdings scheiterten die Sound Tigers früh in den Playoffs. Im vergangenen Jahr wurde Stirling sogar von der "Hockey News" zum Minor-League Trainer des Jahres gewählt, nachdem er sein Team ins AHL-Finale führte. "Mit Steve Stirling haben wir einen Trainer befördert, der sich in sechs Jahren in unserer Organisation stetig entwickelt hat. Wir sind fest davon überzeugt, dass Stirling diese Chance verdient hat", so Milbury abschließend.


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