Home Sweet Home? Nicht für Michael Ryder

Bonjour Tristesse: Krise im Jubiläumsjahr in MontréalBonjour Tristesse: Krise im Jubiläumsjahr in Montréal
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Eine NHL-Saison ist lang und kräftezehrend. Umso mehr freuen sich die Akteure, nach all den Strapazen in ihre Heimatstädte zurück zu kehren. Bei Montreals Michael Ryder sind allerdings Zweifel angebracht.

Der 27-Jährige wurde nun bereits zum zweiten Mal in Folge Opfer von Vandalismus in seiner Heimat St. John's in der Provinz Neufundland. Nachdem bereits im vergangenen Sommer sein Haus mit Farbe verschmiert und ein davor parkendes Auto beschädigt wurde, ist in diesem Jahr sein Auto zunächst mit einem Brandsatz und später mit Eiern beworfen worden. "Diese Dinge lassen Dich Abstand davon nehmen, dorthin zurück zu kehren", erklärte Ryder am Rande des Trainingscamps der Montreal Canadiens. "Ich habe dort bis vor einiger Zeit noch nie Probleme gehabt. Ich möchte gern nach Hause, aber solche Dinge will man natürlich nicht haben", ergänzte Ryder.

Offenbar scheinen diese Anschläge jedoch kein Akt zu sein, der sich speziell gegen den Stürmer der Habs richtet. Denn in der letzten Zeit war es in der Hauptstadt der Provinz öfter zu ähnlichen Vorfällen gekommen, in denen vor allem Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen betroffen waren. (Dennis Kohl)