Historischer Grubauer-Shutout, Draisaitl punktet doppelt und Sturm erzielt achtes SaisontorSiege für Edmonton, Seattle und Minnesota vor All-Star-Wochenende

Philipp Grubauer im Tor der Seattle Kraken. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Elaine Thompson)Philipp Grubauer im Tor der Seattle Kraken. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Elaine Thompson)
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Torhüter Philipp Grubauer schaffte beim 3:0-Erfolg der Seattle Kraken gegen die New York Islanders den ersten Shutout der neuen Franchise. Der 30-jährige Rosenheimer musste 19 Schüsse entschärfen, um seinen 19. Karriere-Shutout unter Dach und Fach zu bringen. Nach zwei torlosen Abschnitten sorgten Jared McCann, Vince Dunn und Mason Appleton für den Auswärtssieg der Kraken. Trotz des Sieges bleibt Seattle abgeschlagen auf dem letzten Platz der Pacific Division. Grubauer meinte nach der Partie: „Es war ein tolles Spiel des gesamten Teams. Ich glaube nicht, dass ich zu viele große Chancen (gegen mich) hatte, wenn man das mit anderen Spielen vergleicht, bei denen wir viele 2-gegen-1-Situationen gegen uns hatten. Ich denke heute waren es die geringsten Torchancen, die wir seit langer, langer Zeit zugelassen haben."

Die Edmonton Oilers holten beim 5:3 gegen die Washington Capitals den fünften Sieg aus den vergangenen sechs Partien (5-0-1) und machten damit weiter Boden im Kampf um die Playoffplätze gut. Bereits nach fünf Minuten führte Edmonton nach Toren von Leon Draisaitl (32. Saisontreffer), Evander Kane und Connor McDavid (Vorlage von Draisaitl) mit 3:0. Doch Lars Eller, Connor Sheary und Evgeni Kuznetsov glichen für Washington, dass ohne seinen Star-Angreifer Alex Ovechkin (Corona-Protokoll) auskommen musste, bis zu Beginn des Schlussdrittels wieder auf 3:3 aus. Die Aufholjagd stoppte allerdings Oilers-Stürmer Ryan Nugent-Hopkins, zunächst per Unterzahltor (56.) und kurz vor Ende per Empty-Netter zum 5:3-Endstand. Draisaitl (18:40 Minuten Eiszeit) liegt sowohl mit 63 Scorerpunkten als auch 32 Toren jeweils einen Zähler hinter dem Führenden der jeweiligen Wertung.

Der deutsche Verteidiger Moritz Seider musste sich mit den Detroit Red Wings 3:5 gegen die Los Angeles Kings, bei denen Ex-Bundestrainer Marco Sturm als Assistenztrainer hinter der Bande steht, geschlagen geben. Seider erhielt knapp 23 Minuten Einsatzzeit, stand jedoch bei drei Gegentoren auf dem Eis. Thomas Greiss kam als Ersatztorhüter für Detroit nicht zum Einsatz. 

Die Minnesota Wild untermauerten mit dem 5:0 gegen die Chicago Blackhawks ihren Platz in der Spitzengruppe der Central Division. Der Augsburger Nico Sturm (12:25 Minuten Spielzeit) markierte sein achtes Saisontor (16 Scorerpunkte) zum 5:0-Endstand. Der Schweizer Kevin Fiala baute seine Punkteserie mit einem Tor und einer Vorlage auf zwölf Spiele aus. Wild-Goalie Cam Talbot musste 30 Schüsse parieren, um seinen 25. Shutout feiern zu können. Sein gegenüber Marc-Andre Fleury wurde im Schlussdrittel nach dem fünften Gegentor gegen Collin Delia ausgewechselt. 

Die Ergebnisse von Mittwoch, 02.02.2022 in der Übersicht:

New York Islanders - Seattle Kraken 0:3

Washington Capitals - Edmonton Oilers 3:5

Detroit Red Wings - Los Angeles Kings 3:5

Arizona Coyotes - Calgary Flames 2:4

Chicago Blackhawks - Minnesota Wild 0:5


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