Golden Knights gleichen aus – Jake Oettinger mit historischem Debüt im Tor der Stars Khudobin verhindert bei 0:3-Niederlage Schlimmeres

Jake Oettinger hielt bei seinem historischen NHL-Debüt den Kasten der Dallas Stars sauber. (dpa / picture alliance / empics | JASON FRANSON)Jake Oettinger hielt bei seinem historischen NHL-Debüt den Kasten der Dallas Stars sauber. (dpa / picture alliance / empics | JASON FRANSON)
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Wenn sich ein Trainer entscheidet, im Conference Final seinem 21jährigen Back-Up-Torwart die ersten Spielminuten in der NHL überhaupt zu ermöglichen, dann muss Außergewöhnliches passiert sein - wie vergangene Nacht in Spiel 2 des Western Conference Finals bei den Dallas Stars. Und es war nicht einmal als Watschn für den Stammkeeper Anton Khudobin gemeint: „Wegen Anton stand es nur 3:0 für Vegas, ohne ihn wäre es 6:0 nach zwei Dritteln gewesen“, sagte Stars-Coach Rick Bowness nach dem Spiel. „Ich hoffte, dass es unser Spiel beleben würde.“ Das hat zumindest teilweise geklappt, denn er sah ein wesentlich besseres letztes Drittel seiner Mannschaft, in dem Oettinger alle fünf Torschüsse der Golden Knights parierte. Jedoch brachten die Stars im Angriff nichts Zählbares zustande.

Erstmals in der „Expansion Era“ der NHL (seit 1967) bekam damit ein Torwart seine ersten NHL-Minuten in der vorletzten Runde der Play-offs. Und es lief nicht schlecht für den jungen Keeper mit Gardemaß – 1,92 Meter groß und über 100 Kilo schwer – aus dem US-Bundesstaat Minnesota, der vor gerade einmal eineinhalb Jahren sein AHL-Debüt gab für die Texas Stars. Oettinger ist der zweite Torhüter, der in diesen Play-offs seine NHL-Premiere feiert. In der vorherigen Runde durfte Dan Vladar erstmals ran für die Boston Bruins, als er bei der 1:7-Pleite gegen Tampa Bay Lightning eingewechselt wurde.

Ansonsten ist die Geschichte des Spiels schnell erzählt: Nach torlosem ersten Drittel stellten die Goldenen Ritter mit einem Zehn-Minuten-Zwischenspurt im Mittelabschnitt - 19:7 Torschüsse in den zweiten 20 Minuten für Vegas - die Weichen auf Sieg: Paul Stastny, William Karlsson in Überzahl und Tomas Nosek trafen, Robin Lehner im Tor der Golden Knights parierte alle 24 Schüsse der Stars. Es war sein vierter Shutout in diesen Play-offs. In den letzten 15 Jahren haben das nur drei Torhüter geschafft: Tim Thomas für Boston 2011, Roberto Luongo im gleichen Jahr für Vancouver und Marc-Andre Fleury 2018 für eben jene Vegas Golden Knights. Aufgemerkt: Alle drei zogen in diesen Spielzeiten mit ihren Teams ins Finale ein. Allerdings durfte nur Tim Thomas danach auch den Cup stemmen.

Tore:

1:0 Paul Stastny (Pacioretty | McNabb) 24:53
2:0 William Karlsson (Theodore | Stastny) 28:24 (PPG)
3:0 Tomas Nosek (Stephenson | Roy) 34:32


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