Florida zieht mit den Rangers gleich

NHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley CupNHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley Cup
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Aus dem gestrigen Sonntagspieltag in der NHL sind die Florida Panthers als Sieger hervorgegangen. Beim 4:2-Heimsieg gegen die Pittsburgh Penguins gelang es dem Team aus Sunrise, die beiden Superstars Evgeni Malkin und Sidney Crosby auszuschalten. Crosby trug sogar einen Faustkampf mit Verteidiger Keith Ballard aus und erhielt zwei zusätzliche Strafminuten wegen unsportlichen Verhaltens. Rostislav Olesz brachte die Panthers bereits früh (1:55 Minuten waren gespielt) in Führung, zunächst gelang Pascal Dupuis (7.) der Ausgleich, ehe Bryan McCabe (20 Sekunden vor der ersten Pause) und David Booth (zwölf Sekunden vor der zweiten Pause im Powerplay) auf 3:1 erhöhten. Mark Eatons Anschlusstreffer in der 55. Minute in Überzahl kam zu spät, zumal Ville Peltonen nur 110 Sekunden später das 4:2 erzielte. Florida ist nun punktgleich mit den New York Rangers auf Platz acht im Osten, die Penguins sind nur vier Punkte entfernt und können theoretisch sogar noch aus den Play-Off-Plätzen herausrutschen.

 

 

Dank eines starken dritten Drittels besiegten die Washington Capitals zuhause die Atlanta Thrashers mit 6:4, obwohl Alex Ovechkin kein Tor gelang (dafür zwei Assists). Die Capitals haben nun als Tabellenzweiter im Osten drei Spieltage vor dem Ende der Vorrunde zwei Punkte Vorsprung auf die New Jersey Devils.

 

 

Im Westen mussten die Minnesota Wild (2:3 in Detroit, das entscheidende Tor erzielte Marian Hossa 55 Sekunden vor dem Ende) und Anaheim Ducks (2:3 zuhause gegen San Jose) Niederlagen einstecken. Minnesota hat nun drei Punkte Rückstand auf Platz acht bei noch drei Spielen. Anaheim hat bereits 80 Partien absolviert und hat nur zwei Punkte Vorsprung auf die auf Rang neun stehenden St. Louis Blues, die erst 79 Partien geleistet haben. Christian Ehrhoff gab zwei Vorlagen zur Revanche seiner San Jose Sharks, die am Tag zuvor noch zuhause mit 2:5 gegen Anaheim verloren hatten. Die Sharks liegen nun sechs Punkte vor den Detroit Red Wings in der Western Conference auf Platz eins, haben aber ein Spiel mehr (79) als der Verfolger absolviert. Nach Ablauf der Partie war es noch zu Handgreiflichkeiten gekommen, weil Anaheims Ryan Getzlaf in San Joses Torhüter Brian Boucher herein gesprungen war. Getzlaf, Teemu Selänne und Andrew Ebbett erhielten dann auf Seiten der Ducks jeweils eine Zehnminutenstrafe, Marc Vlasic und Jonathan Cheechoo kassierten eine Zehner bei den Sharks. Für San Jose bedeutet der 52. Saisonsieg einen neuen Franchise-Rekord.

 

 

Die Vancouver Canucks verpassten durch eine 1:4-Niederlage gegen Colorado (erster Sieg nach acht Niederlagen) zuhause den Sprung auf Platz drei im Westen während die Columbus Blue Jackets noch immer nicht die Play-off-Teilnahme abgesichert haben: Beim 0:1 in der Overtime im Heimspiel gegen Chicago (einziges Tor von Kris Versteeg) reichte es erneut nur für einen Punkt (nun 90). (Patrick Bernecker)

 

 

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