Florida Panthers gewinnen Spiel 3 in EdmontonNur noch ein Sieg bis zum Stanley Cup

Die Florida Panthers haben Spiel 3 der Finalserie in Edmonton gewonnen. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Karl B DeBlaker)Die Florida Panthers haben Spiel 3 der Finalserie in Edmonton gewonnen. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Karl B DeBlaker)
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Edmonton Oilers - Florida Panthers 3:4
Playoff-Stand: 0:3

Nach ihrem 4:3-Auswärtssieg bei den Edmontn Oilers stehen die Florida Panthers kurz vor dem Stanley Cup-Gewinn. Siegen sie auch im vierten Spiel, das erneut in Edmonton ausgetragen wird, wäre es der erste Sweep in einem Stanley Cup-Finale seit 1998. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. Sie sind sehr effizient darin, die Oilers ihrer Stärken zu berauben: Zach Hyman hat noch kein Tor geschossen in der Finalserie, Connor McDavid und Leon Draisaitl sind in Sachen Scoring bislang kein Faktor, das Powerplay zündet auch nicht. 

Das liegt zu einem großen Teil an Sergej Bobrovsky, der als heißer Kandidat auf den Titel des Final-MVPs gelten dürfte. Der russischen Schlussmann bringt die Oilers seit nunmehr drei Spielen regelmäßig zur Verzweiflung mit seinen Paraden. Im dritten Finalspiel hielt er wieder 32 Schüsse der Oilers, darunter wieder einige Alleingänge und Schüsse aus kurzer Distanz - und hatte somit entscheidenden Anteil, dass die Florida Panthers ihren knappen Vorsprung ins Ziel retten konnten.

Dabei sahen sie nach 40 Minuten mit einer 4:1-Führung im Rücken schon wie die sicheren Sieger aus. Sie hatten vor allem die Fehler der Oilers bestraft: Bouchard ließ sich die Scheibe an der blauen Linie der Panther abluchsen, Sam Reinhart traf nach 19 Minuten zur 1:0-Führung für die Gäste. Nach Warren Foegeles Ausgleich zu Beginn des Mittelabschnitts per Konter konnte Oilers-Goalie Stuart Skinner (19 Paraden) die Scheibe hinter dem Tor nicht kontollieren, Tarasenko bedankte sich mit dem erneuten Führungstreffer ins leere Tor. Dann brachten die Oilers den Puck nicht aus der eigenen Zone, stattdessen ein Turnover, Sam Bennett sagte "Dankeschön" - 3:1 für die Gäste. Schließlich konterten sie die Oilers nach einem Scheibengewinn in der eigenen Zone mustergültig aus. Panthers-Kapitän Aleksander Barkov, der nach dem überharten Check von Leon Draisaitl in der vorangegangenen Partie wieder auflaufen konnte, schloss einen 2-auf-1-Angriff zum 4:1 für die Raubkatzen ab. Damit hatten sie sich innerhalb von gut sechs Minuten die spielentscheidende Führung gesichert.

Im Schlussdrittel kamen die Oilers durch einen Glücksschuss von Philip Broberg, der vom Ellenbogen eines Panthers-Verteidiger ins Tor abprallte, und einen von Ryan MacLeod abgefälschten Schuss von Brett Kulak nochmals in Schlagdistanz, konnten aber in den verbleibenden gut fünf Minuten den Ausgleich nicht mehr erzwingen - auch weil "Bob" im Tor der Gäste zur Stelle war und die Aufholjagd der Oilers bremste.

Damit haben die Panthers nun mehr als eine Hand am Cup, denn dass Oilers diese Serie mit drei Siegen in Folge ausgleichen und dann auf fremden Eis noch das siebte Spiel gewinnen, ist extrem unwahrscheinlich und wäre wohl eines der größten Eishockey-Wunder überhaupt. Aber es gibt sie ja immer wieder - und der letzte Sieg in einer Serie ist immer der schwerste. Vielmehr als solche Plattitüden bleibt den Oilers im Moment nicht mehr.



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