FASZINATION STANLEY-CUP Teil 20

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Toronto, das Team der 40er Jahre

Nach den turbulenten und

abenteuerlichen 30er Jahren, ist die NHL der 40er Jahre ein starkes Unternehmen

geworden. Mervyn „Red“ Dutton und 1946 Clarence Campbell wurden die Nachfolger des

vorher 26 Jahren regierenden NHL-Präsidenten Frank Calader. 1948 wurde auch das

erste All Star-Spiel für die neu gegründete Spieler-Pensionskasse

ausgetragen.  In Europa wütete der Zweite

Weltkrieg und in Nordamerika bereitete man sich auch auf eine Kriegs-teilnahme

vor. Aus der NHL wurde die Liga mit den „Original Six“ und ein Kassenschlager.

1940 waren es noch sieben NHL-Teams, ab 1942 schieden dann die New York

Americans, die sich kurzfristig auch „Brooklyn“ nannten, aus. Bis 1967, also 25

Jahre, spielten nur die Original Six in der NHL. Es waren die Toronto Maple

Leafs, die Montreal Canadiens, die Detroit Red Wings, die New York Rangers, die

Chicago Black Hawks und die Boston Bruins. Alle sechs Klubs sind heute noch in

der NHL. Man spielte bis 1943, 48 Runden ,1943 bis 1946, 50 Saisonspiele und

1946 bis 1949, 60 Partien pro Team – und dann natürlich die Play-offs. In der

„Original Six-Zeit“ kamen immer die besten vier Teams in die Play-offs.
Die Toronto Maple Leafs waren

das Team der 40er Jahre. Von General-Manager Conn Smythe und  Chefcoach Hap Day geführt, gewannen die Maple

Leafs 1942,1945,1947,1948 und 1949 fünfmal den Stanleycup. Torhüter Turk Broda,

Außen-stürmer Lorne Carr und Alleskönner Syl Apps waren die Stars im Team. Die

Montreal Canadiens (Cupsieger 1944 u. 1946) mit dem „Spieler des Jahrzehnts“

Maurice Richard und die Boston Bruins, mit der deutschstämmigen „Kraut-Linie“

waren die großen Rivalen.

Conn Smythe war der Mann des

Jahrzehnts

Conn Smthe, nach dem heute eine

NHL-Trophy  benannt ist, war der große

Meister der Toronto Maple Leafs. Der 1895 in Toronto geborene Manager spielte

in den 20er Jahren für Toronto Varsity. Als Coach gewann er mit einem Team 1927

den Allan-Cup und 1928 als „Team Canada“, die olympische Goldmedaille. Dann war

er 30 Jahren General Manager der Maple Leafs. In dieser Zeit holten die Maple

Leafs siebenmal den Stanleycup. Im Zweiten Weltkrieg diente er freiwillig als

Major in der Armee, wurde in der Normandie durch einen Granatsplitter verwundet

und kehrte im Rollstuhl zurück. Als Manager war er eine „Fuchs“, der alle

Tricks und Schliche kannte. Wenn sein Klub in Geldnot war, ging er zur Rennbahn

und riskierte bei Pferdewetten sein eigenes Geld. Einmal gewann er 35 000

Dollar. Damit kaufte er seinen Lieb-lingsspieler Francis „King“ Clancy für die

Maple Leafs. 1957 ging er in den Ruhestand. Am 18.11.1980 starb er in Toronto,

blieb aber einer der Unvergessenen der NHL-Geschichte. Unvergessen sein Kampf

gegen die übermächtigen USA-Klubs, die in der NHL um die Vorherrschaft

anstrebten. Conn Smythe kämpfte um die Ehre Kanadas und seiner Maple

Leafs.

Fazination Stanleycup ist eine Hockeyweb-Serie von Horst Eckert.
Die bereits veröffentlichten Teile finden Sie unter:

http://www.duisburgweb.de/Almanach_eishockey_international/index.htm



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