Ex-Eisbär Micki DuPont wechselt nach St. Louis

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Mit den Berliner Eisbären war der flinke Verteidiger zwei Mal deutscher Meister, absolvierte in drei Spielzeiten 180 DEL-Spiele und kam insgesamt auf  hervorragende 127 Scorerpunkte (41 Tore/ 86 Assists). Vor der vergangenen Saison wechselte DuPont trotz gültigen Vertrages beim hauptstädtischen DEL-Klub nach Nordamerika in die Organisation der Pittsburgh Penguins. Jetzt unterschrieb Micki DuPont einen Vertrag bei den St. Louis Blues.

Nach Anfangsproblemen entwickelte sich der 27-jährige zur spieltragenden Persönlichkeit im Farmteam der Pittsburgh Penguins in Wilkes-Barre/Scranton. In 78 AHL-Punktspielen erzielte er 18 Tore und leistete zu 33 weiteren die Vorarbeit. Mit 51 Punkten avancierte er in der Vorrunde zum zweiterfolgreichsten aller AHL-Verteidiger. In den Play-off brachte er es nochmals auf 14 Punkte (5 Tore/ 9 Assists) aus 11 Spielen.

Mit seinen Leistungen empfahl sich Micki DuPont auch für Einsätze bei den Pens in der NHL. Allerdings langte es lediglich zu 3 Auftritten in der weltbesten Hockeyliga und zu einem Assist-Punkt. Dennoch wusste man in der Organisation der Penguins, was man an DuPont hatte. Als Alain Nasreddine in den NHL-Kader berufen wurde, übernahm Micki DuPont von ihm das Amt des Mannschaftskapitäns der Wilkes-Barre/Scranton Penguins und führte sein Team bis ins Play-off-Viertelfinale. Gegen den späteren Calder Cup-Finalisten, die Hershey Bears, war dann allerdings Endstation.

Chuck Fletcher, Assistent des General Managers in Pittsburgh, lobte DuPont in den hellsten Tönen: „Er war der Saison-MVP im Farmteam. Trotz seines Offensivdrangs praktiziert er ein diszipliniertes Zweiwegespiel und ist dabei sehr produktiv. Nach seinem Engagement in Europa hat er sich mit seinen Leistungen definitiv wieder in Nordamerika etabliert. Es ist sicher: Micki DuPont wird den nächsten Schritt machen, er klopft laut an die Tür zur NHL“.

In St.Louis erwartet ihn ein Trainer, der wie Micki DuPont ebenfalls Spuren hinterlassen hat in Berlin: Der ehemalige Eisbären-Coach Andy Murray, der die schwach in die letzte NHL-Saison gestarteten Blues zwar nicht mehr über den „Play-off-Strich“ hieven konnte, sie jedoch deutlich auf Vordermann brachte. Ein gutes Omen für Micki DuPonts Pläne, bei den Blues zum NHL-Stammspieler zu werden? Nun, hinderlich wird es nicht gerade sein, zumal wenn er seine Ziele weiterhin so hartnäckig verfolgt wie bisher. (mac) 

Foto by City-Press 

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