Erster Saison-Shutout: Starker Grubauer lässt Seattle jubeln, Detroits Siegesserie zu Ende33 Paraden des Nationaltorhüters lassen Crosby und Co. verzweifeln

Philipp Grubauer feierte mit 33 Paraden seinen ersten Saison-Shutout. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | John Froschaue)Philipp Grubauer feierte mit 33 Paraden seinen ersten Saison-Shutout. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | John Froschaue)
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Die Seattle Kraken feierten einen 2:0-Erfolg vor eigener Kulisse gegen die Pittsburgh Penguins. Mann der Partie war der deutsche Nationaltorhüter Philipp Grubauer, der alle 33 Schüsse auf seinen Kasten parierte, sich so seinen ersten Shutout der Saison verdiente und das 21. Mal ohne Gegentor in seiner Karriere blieb. „Für mich ist es eine Weile her, aber es ist wichtiger diese Punkte zu ergattern, als den Shutout zu holen“, sagte Grubauer nach der Partie. „Auch für die Mannschaft ist es riesig, denn jeder hat seinen Teil dazu beigetragen.“ Der 32 Jahre alte Rosenheimer, der nach jeder starken Aktion mit „Gruuu“-Rufen von den Kraken-Fans gefeiert wurde, bestätigte damit seine gute Form seit seiner überstandenen Unterkörperverletzung. In allen vier Spielen seit seinem Comeback am 13. Februar, die er von Anfang an im Tor stand, ging er als Sieger vom Eis und überzeugte mit einer Fangquote von 94,7 Prozent. Die Tore für den 26. Saisonsieg der Kraken erzielten Oliver Bjorkstrand (13.) und Alex Wennberg (56.). Seattle ist nach dem fünften Sieg aus den vergangen sieben Partien weiter im Aufwind, hat aber dennoch auf den letzten Wildcard-Rang der Western Conference, den aktuell die Nashville Predators (6:1-Erfolg gegen Minnesota) nach ihrem siebten Sieg in Folge belegen, sieben Punkte Rückstand. Für Pittsburgh um Kapitän Sidney Crosby endete hingegen eine Serie von drei Erfolgen. Den Pens fehlen aktuell in der Eastern Conference acht Punkte auf einen Playoffplatz. 

Für Moritz Seider endete die Siegesserie von sechs Spielen mit den Detroit Red Wings, die in ihre Heimpartie mit 3:5 gegen die New York Islanders unterlagen. Seider erhielt mit 23:02 Minuten die meiste Eiszeit seines Teams, verzeichnete einen Torschuss, einen Block und zwei Checks, hatte aber einen schwachen Plus-Minus-Wert von -3. Trotz der Pleite liegt Detroit weiter souverän auf einem Wildcard-Platz (acht Punkte Vorsprung), der die erste Playoff-Teilnahme seit 2016 bedeuten würde. 

Den vierten Sieg aus den vergangen fünf Spielen durften die Buffalo Sabres mit 3:2 nach Verlängerung gegen die Tampa Bay Lightning bejubeln. Verteidiger Rasmus Dahlin erzielte nach 1:42 Minute in der Overtime den Siegtreffer. Der Münchner JJ Peterka stand knapp zwölf Minuten für Buffalo auf dem Eis und verzeichnete einen Check bei einem Plus-Minus-Wert von -1. Der Rückstand auf eine Playoff-Teilnahme beträgt für die Sabres trotz des 28. Saisonsiegs zehn Punkte. 

Im kalifornischen Duell behielten die Anaheim Ducks mit 6:4 die Oberhand gegen die San Jose Sharks. Nico Sturm blieb in 15:15 Minuten ohne Torbeteiligung und hatte einen Plus-Minus-Wert von -2, blockte allerdings einen Schuss und gewann 73% seiner Anspiele. Sowohl Anaheim (45 Punkte, Rang 30), als auch San Jose (35, Rang 31) gehören zu den schwächsten Teams der NHL.

Im Spitzenspiel siegten die Boston Bruins knapp mit 5:4 gegen Meister Vegas Golden Knights und hatten den Erfolg vor allem Hattrick-Schütze Morgan Geekie zu verdanken. Während NHL-Torjäger Auston Matthews mit seinem bereits 53. Saisontor zum 4:2 seiner Toronto Maple Leafs gegen die Arizona Coyotes (14. Niederlage in Folge) beitrug, erreichte Nathan MacKinnon mit einem Tor beim 5:0-Erfolges seiner Colorado Avalanche gegen Ligaschlusslicht Chicago Blackhawks (weiter ohne Lukas Reichel) als zweiter Spieler der Saison die 100-Punkte-Marke. 

Die Ergebnisse von Donnerstag, 29.02.2024 in der Übersicht:

Boston - Las Vegas  5:4 (3:0, 1:3, 1:1)

Columbus - Carolina 2:4 (0:0, 1:3, 1:1)

Detroit - N. Y. Islanders 3:5 (0:2, 1:0, 2:3)

Florida - Montréal 4:3 n.P. (1:1, 1:1, 1:1, 0:0, 1:0)

Tampa Bay - Buffalo 2:3 n.V. (1:1, 1:0, 0:1, 0:1)

Toronto - Arizona 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)

Dallas - Winnipeg 4:1 (3:0, 0:1, 1:0)

Nashville - Minnesota 6:1 (2:1, 1:0, 3:0)

Chicago - Colorado 0:5 (0:1, 0:3, 0:1)

Seattle - Pittsburgh 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)

Vancouver - Los Angeles 1:5 (0:1, 0:1, 1:3)

San Jose - Anaheim 4:6 (1:2, 2:3, 1:1)


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