Entscheidungen über NHL Expansion bis zum 22. JuniVier Optionen

Gary Bettman sprach vor dem ersten Spiel des Stanley Cup Finales mit der Presse. (Foto: Imago/Archiv)Gary Bettman sprach vor dem ersten Spiel des Stanley Cup Finales mit der Presse. (Foto: Imago/Archiv)
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Im Prozess um die geplante Erweiterung der Liga, erwartet Bettman, dass eine Entscheidung beim Meeting des Board of Govenors (Vertretung der Teambesitzer) vor den NHL Awards am 22. Juni. Ein beratendes Gremium wird bereits eine Woche zuvor eine Empfehlung an die Eigner aussprechen. Es geht um die beiden Standorte Las Vegas und Quebec City, die sich um einen Platz in der NHL bemühen.

Folgende Entscheidungen sind laut Bettman möglich:

  • Keine Expansion

  • Eine Expansion zu einem späteren Zeitpunkt

  • Erweiterung um ein Team

  • Erweiterung um beide Teams.

Frühestens in der Saison 2017/18 soll die Expansion vollzogen werden und das oder die Teams den Spielbetrieb aufnehmen. Jedoch wird bereits schon jetzt spekuliert, ob sich der ganze Prozess um ein oder mehr Jahre verzögert. Sollten die Eigentümer für eine Erweiterung stimmen, so werden die Liga und die Spieler-Gewerkschaft NHLPA die Regeln für einen Expansion-Draft festlegen.

Derzeit gibt es verschiedene Denkansätze - u.a. darüber, wie viel Spieler durch ihre Teams „beschützt“ werden dürfen. Spieler, die durch ihre Verträge vor einer Versetzung in das Farmteam geschützt sind (No Movement Clause) sollen auch beim Expansion Draft nicht verfügbar sein, anders verhält es sich bei Spielern, die durch Klauseln nicht getradet werden dürfen.

Eine Entscheidung, die bereits gefallen ist – die Teams müssen nicht, wie zunächst angenommen, eine vorgeschriebene Mindestmenge des Gehalts ungeschützt lassen.