Eine erfolgreiche Woche für Dominik KahunDie Deutschen in Nordamerika

Lesedauer: ca. 4 Minuten

AHL

Justin Krueger – Charlotte Checkers / Carolina Hurricanes  (4 Sp, 0 T, 2 A, 2 P)
Korbinian Holzer – Toronto Marlies / Toronto Maple Leafs (5 Sp, 1 T, 1 A, 2 P)
Tom Kühnhackl – Wilkes-Barre/Scranton Penguins / Pittsburgh Penguins (2 Sp, 0 T, 0 A, 0 P)

Erneut hat Justin Krueger nicht alle Spiele der vergangenen Woche bestritten. Vier Spiele standen auf den Spielplan, zwei davon wurden mit Krueger ausgetragen. Und gerade beim 6:0-Sieg gegen die Peoria Rivermen konnte Krueger mit zwei Assists auf sich aufmerksam machen. Dies waren auch gleichzeitig die ersten Punkte für ihn in der noch jungen Saison. Beim zweiten Spiel verloren die Checkers gegen Milwaukee 4:5. Krueger ging mit einer Minus-2-Statistik aus dem Spiel.

Philipp Grubauer spielte nicht in der letzten Woche. Hershey konnte sich nicht recht entscheiden, ob sie Grubauer nun in der AHL behalten wollen oder nach Reading beordern. So wurde er mehrmals hin und her geschickt. Nun ist er allerdings seit Montag wieder in der ECHL.

Ähnlich geht’s bei Tom Kühnhackl. Der Landshuter durfte nur in einem von drei Spielen der Wilkes-Barre/Scranton Penguins auflaufen. Beim Gastspiel in Syracuse gewannen die Penguins 4:1, aber ohne Punkt von Kühnhackl. Der Trainer ließ Kühnhackl im „Derby“ (die beiden Städte liegen knapp zwei Stunden auseinander) gegen Hershey nicht aufs Eis, denn er wollte mehr „Toughness“ auf dem Spielfeld.

Und auch der letzte Deutsche, Korbinian Holzer, wurde nicht eingesetzt. Toronto ging nur in einem Spiel aufs Eis und in diesem wurde Holzer durch Mark Fraser ersetzt.

ECHL

Philipp Grubauer – Reading Royals / Washington Capitals
Marcel Noebels – 
Trenton Titans / Philadelphia Flyers (7 Sp, 2 T, 6, A, 8 P)
Tom Kühnhackl – Wheeling Nailers / Pittsburgh Penguins (2 Sp, 1 T, 0 A, 1 P)

Es vergeht aktuell kein Spiel von Marcel Noebels, in dem er nicht punktet. Nun ist seine Punkteserie bereits auf sieben Spiele angewachsen. Bei nun acht Punkten liegt er teamintern auf dem zweiten Platz. Ligaweit ist er aktuell auf Platz 25. Und unter den Rookies belegt er sogar den sechsten Platz. In den beiden Spielen der letzten Woche sammelte er jeweils einen Assist. Beim 4:1-Sieg über Toledo und der danach folgenden 1:5-Niederlage.

WHL

Leon Draisaitl – Prince Albert Raiders (16 Sp. 3 Tore, 9 Assist, 12 Punkte)

Dreimal lief Leon Draisaitl in der letzten Woche auf. Im ersten Spiel gegen die Moose Jaw Warriors unterlagen die Raiders noch 2:3. Einen Tag später gegen denselben Gegner klauten die Räuber den Warriors die zwei Punkte mit einem 5:1-Sieg. Draisaitl steuerte gleich drei Vorlagen bei. Beim 2:1-Sieg nach Penaltyschießen gegen die Swift Current Broncos erzielte Draisaitl zunächst den wichtigen 1:1-Ausgleich und im Penaltyschießen schoss er zudem das entscheidende Tor. 

QMJHL

Konrad Abeltshauser – Halifax Mooseheads /San Jose Sharks (16 Sp. 1 Tore, 18 Assist, 19 Punkte)
Marvin Cüpper – Shawinigan Cataractes

Die Halifax Mooseheads stürmen von Sieg zu Sieg in der QMJHL und sind das Beste, was die Liga zurzeit hergibt. Aktuell sind die Mooseheads bei 13 Siegen in Folge und Konrad Abeltshauser baut ebenfalls an seiner Punkteserie. Aktuell liegt er bei fünf Spielen in Folge mit mindestens einem Punkt. Drei Spiele auf der heimischen Koppel, dem Halifax Metro Center, absolvierten die Elche. Zu Beginn schlugen sie Drummondville mit 6:2 und Abeltshauser gab zwei Vorlagen. Einen Tag später besiegte man Chicoutimi ebenfalls mit 6:2, obwohl man im ersten Drittel noch 0:2 hinten lag. Hier gab es dann eine Vorlage von Abeltshauser. Erneut einen Tag später gab es dann einen 7:2-Sieg über P.E.I.

Rabenschwarze Woche für Marvin Cüpper und Shawinigan. In drei Spielen kassierten sie 14 Gegentore und erzielten selbst nur zwei. Zunächst gab es eine 0:7-Packung vor etwas mehr als 10.000 Zuschauern in Quebec. Dass Quebec von Torhüterlegende Patrick Roy trainiert wurde, ließ Cüpper kalt. Aber die Zuschauerzahl „war ziemlich cool, aber so was beeinflusst mich nicht“, so Cüpper. Das zweite Spiel endete 1:0. Im dritten und letzten Spiel wurde Cüpper nach 20 gespielten Minuten und vier Gegentoren ausgewechselt.

OHL

Nickolas Latta – Sarnia Sting (15 Sp. 4 Tore, 3 Assist, 8 Punkte)
Tobias Rieder – Kitchener Rangers / Edmonton Oilers (15 Sp, 5 Tore, 10 Assist, 15 Punkte)
Mathias Niederberger – Barrie Colts
Sebastian Uvira – Oshawa Generals (7 Sp. 1 Tore, 0 Assist, 1 Punkte)
Dominik Kahun – Sudbury Wolves (16 Sp. 4 Tore, 10 Assist, 14 Punkte)

Mit zwei Gegentreffern in zwei Spielen verlief für Mathias Niederberger die Woche nach Maß. In beiden Partien hielt er 26 Schüsse auf sein Tor. Zunächst feierten die Colts einen 2:1-Sieg gegen Brampton und danach einen 4:1-Sieg über die Niagara Ice Dogs.

Zurück auf dem Eis ist Sebastian Uvira. Beim Heimspiel gegen die Saginaw Spirit kam er das erste Mal nach seiner Nierenverletzung zurück ins Spiel. Die Generals verloren das Spiel mit 2:3. Kurz darauf gab es erneut eine 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen. In dieser Partie wurde Uvira zum „Hardest Working Man of the Game“ gekürt.  Im Dritten Spiel siegten die Generals mit 5:0 gegen die Peterborough Petes.

Nickolas Latta kam in der letzten Woche zu zwei Toren. Im Ersten Spiel der Woche gegen die Windsor Spitfires verlor man zwar 2:5, doch Lattas Tor sorgte für den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Beim 4:1-Sieg im dritten Spiel der Woche gab es dann das 1:0 von Latta.

Eine erfolgreiche Woche hatte Dominik Kahun. In drei Spielen kam er auf sechs Punkte. Im ersten Spiel gegen Niagara konnte Kahun sogar vier Punkte einstreichen. Nachdem er drei Vorlagen gab, schoss er das letzte, das 7:2, selbst. Im darauf folgenden Spiel verlor man das Spiel 1:3 gegen Owen Sound Attack. Das einzige Tor der Wölfe schoss Kahun. Im dritten Spiel verlor man erneut. Dieses Mal mit 2:3 nach Penaltyschießen. Kahun gab eine Torvorlage und scheiterte später im Penaltyschießen.  Tobias Rieder blieb in der vergangen Woche in vier Spielen ohne Punkt.

USHL

Frederik Tiffels – Muskegon Lumberjacks (Sp: 10, 0 Tore, 5 Assist, 5 Punkte)
Jan Obernesser – Sioux Falls Stampede

Ohne Punkt blieb in zwei Spielen Frederik Tiffels in der USHL mit seinen Muskegon Lumberjacks.

Jan Obernesser spielte ein Spiel seiner Stampede und kassierte bei 21 gehaltenen Schüssen zwei Gegentreffer. Sioux Falls gewann 5:2. 

Ein kleines Video mit Korbinian Holzer gibt es hier zu sehen:


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