Edmonton Oilers gleichen Finalserie aus 5:1-Heimsieg in Spiel 6

Leon Draisaitl bereitete beim Serien-Ausgleich der Edmonton Oilers die 1:0-Führung vor. (Foto: dpa/picture alliance/ASSOCIATED PRESS)Leon Draisaitl bereitete beim Serien-Ausgleich der Edmonton Oilers die 1:0-Führung vor. (Foto: dpa/picture alliance/ASSOCIATED PRESS)
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Edmonton Oilers – Florida Panthers 5:1


Playoff-Stand: 3:3

Im ersten Drittel ließen die Oilers auf eigenem Eis keinen Zweifel daran, dass sie sich auf der Mission Serienausgleich befanden: 11:2 Torschüsse, 24:12 Schussversuche waren ein deutliches Signal. Und einer dieser zwölf Schüsse fand auch den Weg ins Tor. Leon Draisaitl brachte die Scheibe ins Drittel der Panthers und spielte sie mit einem perfekten Flip-Pass auf Warren Foegele, der aus kurzer Distanz direkt zur 1:0-Führung abschloss.

Und was auch immer sich die Panthers für das zweite Drittel vorgenommen hatten, die Oilers machten es in der ersten Minuten des Mittelabschnitts zunichte: Sie schossen die Scheibe aus ihrer Zone über die Rundung hinaus, Mattias Jänmark nahm sie auf und gab sie – wieder per Flip-Pass – auf Adam Henrique, der Sergej Bobrovsky im Tor der Panthers erneut überwand.

Oilers-Coach Kris Knoblauch ist bereits in Ehren ergraut – und direkt nach diesem Treffer dürften einige hinzugekommen sein: Wie schon in der Partie zuvor trafen die Panthers nur Sekunden nach einem Tor der Oilers. Dieses Mal allerdings Glück für Edmonton: Floridas Sam Reinhart war bei dem Angriff eine Kufenbreite im Abseits, was bei der Coach’s Challenge bestätigt wurde.

Somit blieb es bei der 2:0-Führung für die Gastgeber in Alberta. In der Folge wurden die Gäste aus Florida etwas stärker und kamen zu einigen guten Chancen. Drei Minuten vor der zweiten Sirene hatte erneut Adam Henrique das dritte Tor der Hausherren auf dem Schläger, verzog aber aus kurzer Distanz. Das erzielte kurz darauf Zach Hyman: Die Panthers schossen auf das Tor der Oilers, den Rebound wollten sie direkt wieder Richtung Tor bringen, wurden aber geblockt. Die Scheibe sprang Zach Hyman auf den Schläger, der den Turbo zündete und seinen Alleingang exakt 100 Sekunden vor der zweiten Drittelpause mit der Rückhand zum dritten Tor der Gastgeber – und seinem 16. Treffer in dieser Endrunde – vollendete.

Ins Schlussdrittel starteten die Panthers wieder stark: Brandon Montour traf den Außenpfosten, ehe Panthers-Kapitän Akeksander Barkov nach einem Scheibengewinn durch die Oilers-Abwehr tanzte und zum ersten Tor an diesem Abend für die Gäste aus dem Sunshine State traf. Mehr Zählbares konnten die Panthers nicht erarbeiten, auch weil die Oilers viele Schüsse blockten oder sie zu Schüssen zwangen, die Oilers-Goalie Stuart Skinner gut parieren konnte.

So ging es mit einer Zwei-Tore-Führung für die Oilers in die Schlussphase, in der die Panthers bereits gut dreieinhalb Minuten vor dem Ende ihren Torwart vom Eis nahmen. Aber auch diese Maßnahme brachte nichts: Ryan MacLeod traf ins leere Tor, kurz danach auch noch Darnell Nurse nach einer tollen Parade von Stuart Skinner, der zudem die Vorarbeit leistete. Der Rest war Jubel in blau und orange.

Nun kommt es in der Nacht von Montag auf Dienstag zum ultimativen Showdown: Spiel 7, das in Florida stattfinden wird. Damit haben die Oilers schon Geschichte geschrieben. Erstmals seit knapp 80 Jahren haben sie nach einem 0:3-Rückstand eine Finalserie ausgeglichen und können nun die erste Mannschaft seit den Toronto Maple Leafs im Jahr 1942 werden, die dann auch noch den Cup gewinnt.


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