Draisaitl mit Doppelpack, Siege für Greiss und GrubauerNico Sturm gibt Debüt für Minnesota Wild

Philipp Grubauer führte sein Team erneut in die Play Offs der NHL. (picture alliance / AP Images)Philipp Grubauer führte sein Team erneut in die Play Offs der NHL. (picture alliance / AP Images)
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Colorado Avalanche - Winnipeg Jets 3:2 n.V.

Gänsehaut im Pepsi Center nach 60 Minuten regulärer Spielzeit. Die Colorado Avalanche hatte soeben den für die sichere Playoff-Teilnahme benötigten Punkt hart erkämpft. Die Winnipeg Jets führten bereits nach dem ersten Drittel durch Tore von Mark Scheifele und Nikolaj Ehlers mit 2:0. Tyson Barrie leitete jedoch mit seinem Tor aus ganz spitzem Winkel in der 26. Spielminute die Aufholjagd der Avalanche ein.

Colorado belohnte sich gut zehn Minuten vor Spielende für den hohen Aufwand durch ein schönes Tip-In-Tor von Carl Söderberg zum verdienten 2:2-Ausgleich. Als noch 86 Sekunden auf der Uhr standen, leisteten sich die Gastgeber einen fast verhängnisvollen Fehler, da sie einen Spieler zu viel auf dem Eis hatten und dafür bis zum Ende der Partie in Unterzahl agieren mussten. Doch Colorado warf sich in alle Schüsse und verteidigte das erlösende Unentschieden bis zur Schlusssirene. In der Verlängerung fing Nathan MacKinnon einen Angriff der Jets ab und bediente bei einem 2 gegen 1-Konter mustergültig Erik Johnson, der mit einem satten Handgelenkschuss Winnipeg-Goalie Connor Hellebuyck überwand.

Großen Anteil am Sieg hatte erneut der deutsche Torhüter Philipp Grubauer mit 34 gehaltenen Schüssen und einer Fangquote von 94,4 Prozent. Mit teils sensationellen Paraden rettete Grubauer sein Team in die Verlängerung. Die Spieler wussten bei wem sie sich nach 60 Minuten für den Playoff-Einzug zu bedanken hatten.

Nach der Niederlage liegt Winnipeg in der Central Division mit 97 Punkten nur noch auf dem zweiten Platz hinter den Nashville Predators (98 Punkte) und vor den punktgleichen St.Louis Blues. Colorado belegt mit nun 90 Punkten bei nur noch einem verbleibenden Spiel den letzten Wildcard-Platz in der Western Conference. Einen Punkt liegen sie hinter den Dallas Stars, die jedoch noch zwei Spiele zu absolvieren haben. Die noch einzigen verbliebenen Verfolger Arizona Coyotes sind nach dem Sieg von Colorado aus dem Play-Off-Rennen ausgeschieden.

Florida Panthers - New York Islanders 1:2 n.P.

Die New York Islanders gewinnen 2:1 nach Penalty-Schießen im Auswärtsspiel bei den Florida Panthers und halten den Zwei-Punkte-Vorsprung vor den Pittsburgh Penguins.

Thomas Greiss wurde nach einer starken Leistung mit 29 Paraden und einer Fangquote von 96,7 Prozent zum "Second Star of the Game" ausgezeichnet. Zunächst brachte Brock Nelson New York in Führung, Jonathan Huberdeau glich mit seinem 90. Scorerpunkt (29 Tore und 61 Assists) die Partie wieder aus. Brock Nelson sicherte den Islanders als einziger erfolgreiche Schütze im Penalty-Schießen den Sieg.

Die New York Islanders liegen nach dem Sieg mit 101 Punkten weiterhin auf dem zweiten Platz der Metropolitan Division und haben zwei Punkte Vorsprung vor den Pittsburgh Penguins.

Edmonton Oilers - San Jose Sharks 2:3

Die Edmonton Oilers empfingen die zuletzt schwächelnden San Jose Sharks und verloren die Begegnung mit 2:3. Es war die fünfte Niederlage in Folge.

Leon Draisaitl konnte seine Saisontore 48 und 49 - eines davon in Unterzahl - erzielen und schraubte seinen Punkterekord auf 104 Scorerpunkte. Damit liegt Draisaitl nur noch ein Tor von der magischen 50-Tore-Marke entfernt, die er in der letzten Saisonpartie noch erreichen könnte als erster Oilers-Spieler seit Craig Simpson im Jahr 1988! Der zweite deutsche Spieler der Oilers Tobias Rieder erhielt 11:11 Minuten Einsatzzeit.

Aus den letzten elf Begegnungen war es erst der zweite Sieg für die San Jose Sharks, die in der ersten Runde der Playoffs auf die Vegas Golden Knights treffen.


Minnesota Wild - Boston Bruins 0:3

Die Minnesota Wild verloren ihr letztes Heimspiel der Saison gegen die Boston Bruins mit 0:3. Jaroslav Halak konnte alle 26 Schüsse auf seinen Kasten parieren und holte den fünften Saison-Shutout. Besonders erfreulich aus deutscher Sicht: Nico Sturm kam zu seinem NHL-Debüt für die Minnesota Wild und wusste in 13:20 Minuten Spielzeit mit drei Torschüssen, zwei Checks und zwei geblockten Schüssen zu überzeugen. 

Die Pittsburgh Penguins konnten nach ihrem 4:1-Sieg gegen die Detroit Red Wings genauso wie die Carolina Hurricanes (3:1-Sieg gegen New Jersey Devils) den Einzug in die Playoffs feiern. Pittsburgh liegt mit 99 Punkten auf dem dritten Platz der Metropolitan Division vor den Carolina Hurricanes, die mit 97 Punkten den ersten Wildcardplatz belegen. Der amtierende Stanleycup-Sieger Washington Capitals sicherte sich den ersten Platz in der Metropolitan Division nach einem 2:1 gegen die Montreal Canadiens.

Die weiteren Partien der Nacht:

Buffalo Sabres - Ottawa Senators 5:2

Toronto Maple Leafs - Tampa Bay Lightning 1:3

St. Louis Blues - Philadelphia Flyers 7:3

Nashville Predators - Vancouver Canucks 3:2

Vegas Golden Knights - Arizona Coyotes 1:4


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