Draisaitl knackt die Marke von 100 Scorerpunkten und führt Oilers zu Sieg Starke Leistung mit zwei Toren und einer Vorlage

Leon Draisaitl und Mike Smith freuen sich über den Sieg der Edmonton Oilers  (picture alliance / AP Photo)Leon Draisaitl und Mike Smith freuen sich über den Sieg der Edmonton Oilers (picture alliance / AP Photo)
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Die Edmonton Oilers erkämpften sich im heimischen Rogers Place einen knappen 3:2-Erfolg gegen die Winnipeg Jets. Mit zwei Toren dem Assist zum Siegtor war Leon Draisaitl an allen drei Toren der Oilers beteiligt und erreichte zum zweiten Mal in seiner Karriere den Meilenstein von 100 Scorerpunkten. „Natürlich ist es ein spezieller Meilenstein, über den ich mich sehr freue. Aber nun geht es darum, sich für die Playoffs zu qualifizieren“, sprach Draisaitl nach dem Spiel. Der 24-jährige benötigte in der vergangenen Spielzeit 77 Spiele um die Schallmauer zu durchbrechen und hatte am Ende der Vorrunde 105 Zähler auf seinem Punktekonto. Diesmal knackte der NHL-Topscorer bereits in der 65. Saisonpartie die dreistellige Punktemarke und hat nun mit 102 Punkten (39 Tore, 63 Vorlagen) noch 17 Spiele Zeit seine persönliche Bestmarke aus der Vorsaison zu übertreffen. In der Topscorer-Wertung liegt Draisaitl mit 102 Punkten weiter unangefochten vor dem Top-Torjäger David Pastrnak mit 91 Punkten (47 Tore, 44 Assists) von den Boston Bruins. Der 100. Punkt gelang Draisaitl mit seinem Treffer zum 1:0 (7.) nach feinem Zuspiel von Connor McDavid (2 Vorlagen).

Danach drehte Winnipeg im zweiten Drittel mit einem Doppelpack durch Logan Shaw und Kyle Connor (beide 34.) innerhalb von 32 Sekunden die Partie, bevor Draisaitl in Überzahl (40.) einen Schuss von McDavid unhaltbar zum 2:2 abfälschte. Im Schlussabschnitt (55.) behielt der gebürtige Kölner die Ruhe und spielte mit viel Übersicht auf Ryan Nugent-Hopkins (1 Tor, 2 Vorlagen), der das 3:2 markierte. Oilers-Torhüter Mike Smith erwies sich mit 39 Paraden erneut als starker Rückhalt und rettete den Sieg mit teils spektakulären Aktionen. Edmonton steht mit 76 Punkten auf dem zweiten Platz der Pacific Division und profitierte von den Niederlagen der Konkurrenten Vancouver (74), Calgary (73) und Nashville (72).
Dominik Kahun (14:57 Minuten Spielzeit) konnte auch im zweiten Spiel für die Buffalo Sabres punkten. Zum 1:0 durch Marcus Johansson leistete er die Vorarbeit. Allerdings gab es ansonsten wenig Grund zur Freude, da das Spiel gegen die Arizona Coyotes mit 2:5 endete. 
Thomas Greiss und Tom Kühnhackl kamen bei der 0:4-Pleite der New York Islanders gegen die Boston Bruins nicht zum Einsatz. Die Colorado Avalanche holten den achten Auswärtssieg in Folge beim 3:2 gegen die Nashville Predators, bei denen weiterhin Korbinian Holzer auf seinen ersten Einsatz nach dem Wechsel aus Anaheim wartet. Torhüter Philipp Grubauer fehlte weiter verletzungsbedingt. Keine erfolgreiche Rückkehr sollte es für Penguins-Stürmer Pat Marleau beim Gastauftritt bei seinem Ex-Klub San Jose Sharks werden. Mit 0:5 hagelte es die sechste Niederlage für die Penguins, die weiterhin mit 80 Punkten auf dem dritten Platz der Metropolitan Division bleiben. Nationalspieler Lean Bergmann kam zum zehnten Saisoneinsatz für die Sharks und konnte in der vierten Sturmreihe in 8:23 Minuten vier Checks verzeichnen. Tobi Rieder kam mit den Calgary Flames nicht über ein 3:4 gegen die Tampa Bay Lightning hinaus. Der deutsche Stürmer erhielt 7:05 Minuten Einsatz und konnte zu keinem Torerfolg beitragen.

Die weiteren Ergebnisse in der Übersicht:

New York Islanders - Boston Bruins 0:4

New Jersey Devils - Los Angeles Kings 1:2

Tampa Bay Lightning - Calgary Flames 4:3

Florida Panthers - Chicago Blackhawks 2:3 n.P.

Nashville Predators - Colorado Avalanche 2:3

Toronto Maple Leafs - Vancouver Canucks 4:2

Montreal Canadiens - Carolina Hurricanes 4:3 n.P.

Ottawa Senators - Detroit Red Wings 4:3 n.P.

Arizona Coyotes - Buffalo Sabres 5:2

St. Louis Blues - Dallas Stars 4:3 n.P.

Edmonton Oilers - Winnipeg Jets 3:2

San Jose Sharks - Pittsburgh Penguins 5:0

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