Draisaitl gewinnt mit Pacific Division beim All-Star Game 2020Vier Tore und zwei Vorlagen für den deutschen Ausnahme-Stürmer

92C2B44D-AE9D-43B5-B919-0D60813978DB (picture alliance / AP Photo)92C2B44D-AE9D-43B5-B919-0D60813978DB (picture alliance / AP Photo)
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Leon Draisaitl hat mit der Pacific Division das diesjährige All-Star Game im Enterprice Center in St. Louis gewonnen. In einem äußerst spannenden Finale setzte sich die Pacific Division mit 5:4 gegen die Atlantic Division durch. Der deutsche Ausnnahmespieler war mit vier Toren und zwei Vorlagen einer der besten Akteure der gesamten Veranstaltung. Im Halbfinale erzielte der 24-jährige einen Hattrick und steuerte einen Assist beim 10:5-Sieg seines Teams gegen die Central Division bei. Im anschließenden Finale war Draisaitl zunächst für den wichtigen 3:3-Ausgleich zuständig, bevor er den Siegtreffer zum 5:4 des Tschechen Tomas Hertl, der insgesamt fünf Tore in den beiden Partien erzielte, vorbereitete. Die Auszeichnung zum MVP erhielt der aktuelle NHL-Top-Torjäger David Pastrnak (vier Tore, zwei Vorlagen) aus dem unterlegenen Team Atlantic Division, nachdem ein Fan-Voting zur Abstimmung stattgefunden hatte. „Auf jeden Fall habe ich erwartet, dass ein Gewinner aus dem Siegerteam zum MVP gewählt wird“, sagte Pastrnak bei NHL.com. „Ich weiß es zu schätzen von den Fans gewählt worden zu sein.“

Bei der Skills Competition, die bereits am Vortag stattgefunden hatte, wurde Connor McDavid (13,215 Sekunden), Sieger der vergangenen drei Jahre, als schnellster Skater von Islanders-Stürmer Mathew Barzal (13,175 Sekunden) abgelöst. „Das ist das Beste, dass ich jemals gelaufen bin“, sprach Barzal im anschließenden Interview. In der Kategorie NHL Save Streak gewann Lokalmatador Jordan Binnington bei seiner ersten Teilnahme. Gegen die Spieler der Pacific Division hielt der Torhüter zehn Schüsse in Folge und landete damit vor Lightnings-Goalie Andrei Vasilevskiy, der gegen neun Schützen aus der Metropolitan Division hintereinander die Nerven behielt. Beim Accuracy Shooting mussten die Spieler auf fünf Ziele, die auf einer im Tor befestigten LED-Anzeige auftauchten, so schnell wie möglich alle Ziele treffen. Hurricanes-Verteidiger Jaccob Slavin benötigte acht Schüsse um in 9,505 Sekunden als schnellster Akteur abzuschließen. Mit 10,257 Sekunden landete Leon Draisaitl nur ganz knapp dahinter auf dem zweiten Platz und benötigte dafür sogar nur sieben Schüsse. Den ersten Rang beim Hardest Shot-Wettbewerb konnte Shea Weber von den Montreal Canadiens mit 106,5 Mph (171 Km/h) belegen. Es war insgesamt sein vierter Erfolg in dieser Kategorie, nachdem er bereits in den Jahren 2015-17 gewann. In den vergangenen beiden Jahren wurde Weber nicht zum All-Star Game nominiert. Auf dem zweiten Platz landete John Carlson von den Washington Capitals mit 104,5 Mph. Der ehemalige NHL-Verteidiger und Legende der St. Louis Blues Al MacInnis nahm an dem Wettbewerb teil und konnte mit einem Holzschläger erstaunliche 100,4 Mph erreichen. MacInnis gewann in der Vergangenheit sieben Mal in dieser Kategorie. Besondere Spannung bot der neue Wettbewerb „Shooting Stars“, bei dem die Akteure auf einer erhöhten Plattform von hinter dem Tor auf dem Eis verteilte Ziele mit ihren Schüssen treffen mussten. Dabei gab es für die Ziele eine Punktverteilung zwischen einem und zehn Punkten. Am Ende gewann Patrick Kane von den Chicago Blackhawks in der Verlängerung vor Blues-Stürmer Ryan O’Reilly und Mitchell Marner von den Toronto Maple Leafs. Nachdem alle drei Akteure 22 Punkte erreicht hatten, traf Kane als einziger Teilnehmer mit dem Zusatzschuss eines der Ziele.

 


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