Draisaitl bleibt ohne Punkte, bezwingt Stützle aber erneut Tampa nun Amerikas Sporthauptstadt

Leon Draisaitl konnte - auch ohne selbst zu punkten - das deutsche Duell mit Tim Stützle zweimal hintereinander als Sieger verlassen. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Jason Franson)Leon Draisaitl konnte - auch ohne selbst zu punkten - das deutsche Duell mit Tim Stützle zweimal hintereinander als Sieger verlassen. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Jason Franson)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Leon Draisaitl blieb mit seinem Team zweimal Sieger, allerdings sehr knapp. Enttäuschend für Thomas Greiss, dass er erneut eine sehr gute Leistung für Detroit zeigte, aber seine Kollegen dies nutzen konnten und sich die achte Niederlage in Folge einholten. Der Einsatz des vierten Deutschen, Keeper Philipp Grubauer von den Colorado Avalanche gegen die Arizona Coyotes fiel aus, weil das Spiel verlegt wurde, ebenso wie die Begegnung zwischen Minnesota Wild und den St. Louis Blues und das Spiel der Washington Capitals gegen die Philadelphia Flyers.

Ottawa Senators – Edmonton Oilers 2:3 (1:2,0:1,1:0)

Das Duell der beiden deutschen Nationalspieler. Auf der einen Seite als Gastgeber Nachwuchsstar Tim Stützle, auf der anderen Superstar Leon Draisaitl. Am Ende hatten beide keinen Scorerpunkt auf ihrer Seite, aber Draisaitl hatte zwei Schüsse mehr abgefeuert als sein Landsmann auf der Gegenseite. Was Draisaitl getröstet haben wird, ist die Tatsache, dass ein kongenialer Sturmpartner Connor MacDavid ebenfalls eine Null auf der Habenseite hatte. Diesmal holten sich jene Akteure, die sonst nicht im Rampenlicht stehen, die Scorerpunkte.

Ottawa, das vor zwei Tagen gegen Edmonton die erste Partie mit 1:3 verloren hatte, startete wie die Feuerwehr. Bereits nach 26 Sekunden fälschte Connor Brown einen Schuss von Nikita Zaitsev unhaltbar für Edmontons Torhüter Mikko Koskinen ab. Bereits vier Minuten später konnte Edmonton ausgleichen. Ein scharfen, aber nicht unhaltbaren Schuss von Darrell Nurse ließ Senator-Keeper Marcus Högberg durch die Schoner gleiten. Obwohl nach dem Ausgleich leichte optische Vorteile hatte, fiel auf der Gegenseite das 2:1. Evan Bouchard (18.) versuchte von der blauen Linie einen Handgelenkschuss, der sich den Weg durch Freund und Feind suchte und im linken Eck von Högberg einschlug. Als dann in der 24. Minute Tyson Barrie auch noch mit dem 3:1 das Game Winning Goal erzielte, waren seine Stürmerkollegen endgültig bedient, denn alle Oilers-Tore wurden von Verteidigern erzielt.

Ottawa wiederum verstärkte im dritten Drittel die Angriffsbemühungen. Bereits in der 42. Minute traf Evgenij Dadonow nach fantastischem Steilpass von Reilly zum 2:3 aber danach scheiterten alle Angriffsbemühungen an Oilers-Keeper Mikko Koskinen, der mit seinen 40 Saves auch den zweiten Erfolg hintereinander von Edmonton in Ottawa sicherte.

Florida Panthers – Detroit Red Wings 2:1 (1:1,1:0,0:0)

Das war ein hauchdünnes Ding für die Panthers, die zunächst einen schwächeren Start hatten. Das Team von Thomas Greiss stand diszipliniert in der Abwehr und versuchte sofort zu kontern, was überraschend bereits nach vier Minuten funktionierte. Dylan Larkin von den Red Wings bediente seinen Linksaußen Filip Zadina und dieser überwand Panthers-Keeper Sergei Bobrowski über seinem rechten Schoner. Die Panthers reagierten mit einer verstärkten Offensive, die jedoch an Thomas Greiss und seiner Defensive abprallte. Die beste Chance hatte noch Anthony Duclair, aber dessen Sololauf konnte wenige Zentimeter vor der Torlinie gestoppt werden. Erst ein Zufallspass von von Huberdeau erreichte Alex Wennberg und der drückte die Scheibe aus etwa einem Meter problemlos in die Maschen.

Ab dem zweiten Drittel übernahm dann der Zweite der Central-Division, die Florida Panthers das Kommando und Detroit konnte nur noch gefährlich kontern. Eine dieser Chancen verpasste Anthony Mantha, der dabei den linken Pfosten touchierte. In der 29. Minute war dann soweit. In Überzahl traf Patric Hörnquist zur 2:1 Führung für den Favoriten. Im Abschlussdrittel dann ein verkehrtes Bild. Florida versetzte sich in den Verwaltungsmodus und Detroit versuchte mit aller Macht und vielen Einzelaktionen, was aber nicht funktionierte, weil Floridas Keeper Bobrowski, der nach einer Verletzungspause erstmals wieder zwischen den Pfosten stand, zu Galaform auflief. Am Ende hatte Detroit im letzten Drittel 18:3 Torschüsse aufzuweisen aber es half nichts, die Punkte blieben beim Gastgeber in Sunrise.

Nashville Predators – Tampa Bay Lightning 1:6 (1:3,0:0,0:3)

Ohne jede Chance waren die Nashville Predators gegen den Titelverteidiger. Lediglich einmal waren die Lightning unvorsichtig, als sie die dritte Predators-Reihe mit Calle Jarnkrök, Rocco Grimaldi und Sean Malone gewähren ließen und Grimaldi die Predators bereits nach fünf Minuten in Führung brachte.

Danach übernahmen die Bolts das Geschehen und machten nach Toren von Steven Stamkos (12.), Ondrej Palat (13.) in Überzahl und Mathieu Joseph (15.) aus dem 0:1 ein 3:1. Im zweiten Drittel hätte das Geschehen noch einmal spannend werden können, aber Predators-Stürmer Colton Sissers befand sich vor seinem 2:3 in der 38. Spielminute um vermutlich neun Millimeter im Abseits.

In den letzten zwanzig Minuten mussten die Predators das Spiel öffnen und wurden gnadenlos ausgekontert. Yanni Gourde (47.), Steven Stamkos (55.) und Mathieu Joseph (57.) erhöhten schließlich.

Die weiteren Spiele der vergangenen Nacht im Überblick:

Dallas Stars – Chicago Black Hawks 1:2 (1:0,0:1,0:0,0:1) n.V.
Vegas Golden Knights – Anaheim Ducks 5:4 (2:0,2:1,1:3)
Los Angeles Kings – San Jose Sharks 3:4 (0:2,2:0,1:1) n.P.
Calgary Flames – Winnipeg Jets 3:2 (0:0,2:2,1:0)


 

 


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