Die Spitzenteams rüsten sich mit neuen Kräften für die Play OffsTrade Deadline in der NHL

Vom Prügelknaben der Liga zu einem Play Off-Anwärter: Taylor Hall wechselte von den Buffalo Sabres zu den Boston Bruins. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Michael Dwyer)Vom Prügelknaben der Liga zu einem Play Off-Anwärter: Taylor Hall wechselte von den Buffalo Sabres zu den Boston Bruins. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Michael Dwyer)
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Ein Wechsel von Taylor Hall zu einem anderen Club war erwartet worden, nur das Ziel stand noch nicht fest. Das Experiment mit den Buffalo Sabres ist gescheitert: Hall konnte dem Club kaum neue Impulse geben, auch aufgrund des Ausfalls von Jack Eichel und der Formschwäche von Jeff Skinner.

Somit ergab es für die Sabres keinen Sinn, mit Halls Gehalt von rund acht Millionen Dollar Cap Space zu blockieren. Die gefühlt im Dauerumbau befindlichen Sabres haben sich damit ein gutes Stück Flexibilität geschaffen - und Hall sich selbst die Chancen auf einen Play Off-Run: Die Boston Bruins haben gute Chancen, die Endrunde zu erreichen, und haben mit ihm möglicherweise ein Defizit adressiert: Außer der Top-Formation Marchand - Bergeron - Pastrnak haben sie zu wenig Scoring-Power, hier könnte Hall Abhilfe schaffen. Zudem verpflichete der Meister von 2011 Stürmer Curtis Lazar und  Mike Reilly, der mehr Stabilität in die Abweehr bringen soll. Buffalo erhielt im Gegenzug Anders Björk und einen Zweitrunden-Pick im kommenden Draft. Der Deal sieht offenbar zudem vor, dass Buffalo 50 Prozent von Halls Gehalt weiterzahlt.

Zwei Stanley Cup-Sieger wechseln zu ambitionierten Clubs

In der East Division, in der die Bruins auf Rang vier liegen, geht es eng zu: Die drei besten Team sind nur durch zwei Punkte getrennt - und haben ihre Kader ebenfalls nachjustiert: Die Washington Capitals haben die erfahrenen Stürmer Anthony Mantha von den Detroit Red Wings sowie den Österreicher Michael Raffl vom Rivalen aus Philadelphia verpflichtet. Die New York Islanders haben die Stürmer Kyle Palmieri und Travis Zajac von den New Jersey Devils geholt und Verteidiger Braydon Coburn aus Ottawa. Letzter hat im vergangenen Jahr mit Tampa den Stanley Cup gewonnen.

Einen sehr interessanten Trade haben die Pittsburgh Penguins getätigt: Jeff Carter, 36, stemmte den Cup zweimal mit den Los Angeles Kings (2012, 2014) - und möchte in dieser noch einen Versuch wagen mit Sidney Crosby und dem zum Ende der Hauptrunde zurückerwarteten Jevgeni Malkin. Abgegeben hat der fünfmalige Stanley Cup-Sieger jeweils einen Pick in der dritten und vierten Runde der beiden kommenden Drafts.

Auch im Westen waren die Top Teams nicht untätig. Insbesondere die Colorado Avalanche scheinen sich für alle Eventualitäten rüsten zu wollen und haben sowohl im Angriff (Center Carl Söderberg von den Chicago Blackhawks) als auch in der Abwehr (Patrick von den Detroit Red Wings) nachverpflichtet. Aus deutscher Sicht interessant: Mit Goalie Devan Dubnyk vom Divisionsrivalen aus San Jose haben sie einen äußerst erfahrenen Mann geholt. Er kann Philipp Grubauer im Finale der Hauptrunde die nötigen Pausen sichern. Im Falle einer Verletzung Grubauers hat er zudem das Potenzial, ein ordentlicher Ersatz für den gebürtigen Rosenheimer zu sein, der die vielleicht stärkste Saison seiner Karriere spielt. Im Gegenzug wechselt Greg Pateryn an die kalifornische Pazifikküste. Ihn hatten die Avs im Tausch für Ian Cole aus Minnesota verpflichtet. "Duuuub" war dort fünf Jahre die Nummer Eins und Publikumsliebling.

Die Toronto Maple Leafs gehen "all in"

Im Norden scheinen die Toronto Maple Leafs entschlossen, einen langen Play Off-Run zu führen: Aus Columbus verpflichteten sie die erfahrenen Stürmer Nick Foligno, zuletzt sogar Kapitän der Blaujacken, und Riley Nash, dazu aus Anaheim Verteidiger Ben Hutton. Auch im Tor gingen sie auf Nummer sicher und holten den Tschechen David Rittich aus Calgary. The time is now, sagt man sich offenbar in Toronto: Die Konstellation für einen Angriff auf den Stanley Cup, den ersten für ein kanadisches Team seit 1993, ist so günstig wie lange nicht mehr: Die Leafs liegen mit sechs Punkten vorne in der "Kanada-Division" - und die ersten beiden Play Off-Runden werden innerhalb der Division gespielt. So gesehen stehen die Chancen nicht schlecht für die Leafs, unter die letzten Vier zu kommen. Dazu müssten sie aber einen 17 Jahre währenden Fluch überwinden: Im Jahr 2004 haben sie ihre letzte Play Off-Serie gewonnen.


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