Die Regeln des LockoutsNational Hockey League

Der ungewisse Blick in die Zukunft. Nicht nur Tyler Ennis von den Buffalo Sabres muss sich auf die Aussperrung einstellen. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)Der ungewisse Blick in die Zukunft. Nicht nur Tyler Ennis von den Buffalo Sabres muss sich auf die Aussperrung einstellen. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)
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Wenn am Sonntagmorgen um 6 Uhr das aktuelle Collective Bargaining Agreement (kurz CBA) der National Hockey League und der Spielergewerkschaft NHLPA – also der Tarifvertrag – ausläuft, werden hierzulande viele noch schlafen. In Nordamerika werden wohl aber viele gespannt darauf warten, ob sich beide Seiten nicht vielleicht doch noch einigen und ein neues CBA abschließen.

Kommt es zu keiner Einigung, steht der dritte Lockout, also die Aussperrung der Spieler, innerhalb der letzten 18 Jahre bevor. Doch was heißt das genau?

Hier sind einige Regeln des Lockout:

  • Spieler sind von allen Anlagen, die einem NHL-Team gehören, ausgeschlossen. Das heißt, Spieler dürfen weder die Trainingsräume noch Trainingshallen, die im Besitz ihres oder irgendeines anderen NHL-Teams sind, benutzen.
  • Die Spieler bekommen für die Zeit des Lockouts kein Gehalt durch ihr NHL-Team. Dafür bekommen sie allerdings 8 Prozent ihres Gehaltes aus der Saison 2011/2012. Die Spieler bezahlten 8,5 Prozent ihres Gehaltes in der vergangenen Saison in einen Fond und bekommen nun jeden Monat 8 Prozent zurück.
  • Spieler, die verletzt in diese Saison gestartet wären, bekommen weiterhin ihr komplettes Gehalt –solange bis diese Spieler durch den Teamarzt gesundgeschrieben werden.
  • Den Spielern ist es erlaubt, in einer anderen Liga zu spielen. Einzige Bedingung ist die Zahlung der Versicherung bei einer Verletzung.
  • Sollte sich ein Spieler in der Zeit des Lockouts in einer anderen Liga verletzen, ist es dem NHL-Team erlaubt, diesen zu suspendieren und nicht zu bezahlen, ehe der Spieler wieder spielfähig ist.
  • Alle im Vertrag festgeschriebenen Bonus-Zahlungen werden bezahlt. So bekommt zum Beispiel Christian Ehrhoff in dieser Saison fünf Millionen Dollar von den Buffalo Sabres, die ihm als Unterschriftbonus zugesichert worden waren.
  • Spieler, die bis zu 19 Jahre alt sind und eine Spielberechtigung in der Canadian Hockey League haben, können zu ihrem Junior-Team zurückgeschickt werden und nach dem Lockout wieder ins NHL-Team gerufen werden.
  • Während des Lockouts können Spieler nicht getradet werden.
  • Die Teams können keinen ihrer Spieler dazu verpflichten, an Werbeveranstaltungen oder einem Trainingscamp teilzunehmen.
  • Wenn Spieler in einer früheren Saison aus ihrem Vertrag herausgekauft wurden, bekommen sie weiterhin diese Gelder.

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