Die Edmonton Oilers treffen in der ersten Play Off-Runde auf die Los Angeles KingsGegner der Seattle Kraken steht noch nicht fest

Leon Draisaitl befindet sich weiter in Topform und steuerte dem 5:2-Sieg der Edmonton Oilers gegen die San Jose Sharks ein Tor und zwei Vorlagen bei. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | JASON FRANSON)Leon Draisaitl befindet sich weiter in Topform und steuerte dem 5:2-Sieg der Edmonton Oilers gegen die San Jose Sharks ein Tor und zwei Vorlagen bei. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | JASON FRANSON)
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Es hätte noch einiges passieren können in der hartumkämpften Pacfic Division, aber vor allem die drei Erstplatzierten haben ihre Hausaufgaben gemacht: Die Edmonton Oilers gewannen ihr Heimspiel ungefährdet mit 5:2 gegen die San Jose Sharks, auch Dank dreier Punkte (ein Tor, zwei Vorlagen) von Leon Draisaitl, der damit seine Auszeichnung als bester Passgeber der Liga einmal mehr eindrucksvoll bestätigte.

Mit einem No-Look-Rückhandpass bediente er Evan Bouchard so präzise, dass dieser umringt von drei Sharks-Verteidigern den Puck dennoch nur ins leere Tor schieben musste. Vier Minuten vor dem Ende spielte er Evander Kane in Überzahl einen gestochen scharfen Pass auf die Kelle, so dass dieser keine Mühe beim Abfälschen zum 5:2-Endstand hatte.

Parallel gewannen die Vegas Golden Knights mit 3:1 gegen die Seattle Kraken. Damit sicherten sich die Ritter aus dem Wüstenstaat Nevada den Sieg in der Pacific Division und haben damit bis ins Conference Finale das Heimrecht auf ihrer Seite. Sie treffen in der ersten Runde auf die Winnipeg Jets. Und auch der Gegner der Edmonton Oilers steht fest: Sie stehen in der ersten Runde den Los Angeles Kings gegenüber. In diese spannende Serie gehen die Kanadier mit den Schwung aus 14 Siegen in den letzten 15 Spielen.

Durch die Niederlage der Seattle Kraken gegen Las Vegas und den 5:3-Auswärtsieg der Los Angeles Kings bei den Anaheim Ducks konnte sich das Team von Torwart Philipp Grubauer nicht mehr verbessern und geht als Siebter in die Play Offs. Der Gegner steht noch nicht fest - es wird aber der Sieger der Central Division sein. 

Gewinnt Meister Colorado Avalanche in der kommenden Nacht bei den Nashville Predators, springt das Ex-Team von Philipp Grubauer in einem echten Foto-Finish noch auf den ersten Platz.

In der Eastern Conference stehen hingegen alle Platzerungen fest: Carolina und New Jersey gewannen ihre Partien, so dass sich in der Metropolitan Division nichts mehr geändert hat. Durch ihre Niederlage gegen die Hurricanes verpassten die Florida Panthers die Chance, sich an den New York Islanders noch auf den ersten Wild Card-Platz vorzuschieben.

Der Dominator Boston Bruins, die auch ihre letzte Partie mit 5:4 bei den Montreal Canadiens gewannen und ihren NHL-Rekord auf nunmehr 65 Saisonsiege schraubten, trifft auf die Florida Panthers, die New York Islanders müssen gegen ihren Divisionsrivalen aus Carolina ran. In der Metropolitan kommt es in der ersten Runde zu einem extrem spannenden Derby zwischen den zweitplatzierten New Jersey Devils und den New York Rangers. In der Atlantic Division treffen wie so häufig in den letzten Jahren die Toronto Maple Leafs auf Tampa Bay Lightning.

In einem bedeutungslosen Spiel verloren die Ottawa Senators mit 3:4 nach Verlängerung bei den Buffalo Sabres. Beide Teams waren im Saison-Endspurt aus dem Play Off-Rennen gefallen. In der Partie bestätigte Tim Stützle einmal mehr seine überragende Saison: Mit einem Tor und einem Assist schraubte er seine Saisonbilanz auf exakt 90 Punkte (39 Tore, 51 Assists) aus 78 Spielen und ging mit einem Wert von -3 aus der Saison.

JJ Peterka blieb für die Buffalo Sabres, bei denen der 41jährige Goalie Craig Anderson das letzte Spiel seiner Karriere bestritt, ohne Punkte. Für den Rookie stehen beachtliche 32 Punkte aus 76 Spielen zu Buche, allerdings steht er einem Plus-Minus-Wert von -16. Die Sabres beschließen in der kommenden Nacht ihre Spielzeit bei den Columbus Blue Jackets.

Moritz Seider verlor mit den Detroit Red Wings auch die letzte Partie der Saison. Tampa Bay Lightning ließ beim 5:0-Heimsieg keine Fragen offen. Brayden Point erzielte zwei Tore für die Bolts und erreichte damit nach Vincent Lecavalier und Steven Stamkos als dritter Spieler der Franchise-Geschichte die Marke von 50 Saisontoren.

Für Detroits Moritz Seider geht damit eine tolle Saison zuende: Er ist einer der Top-Verteidiger seiner Mannschaft, kam oft gegen die besten Stürmer der Gegner zum Einsatz, und erzielte dennoch 42 Punkte. Und der Neuaufbau der Red Wings scheint langsam zurück in die Erfolgsspur zu führen, auch wenn es dieses Jahr noch nicht für die Play Offs gereicht hat.

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Nacht im Überblick: 

Columbus Blue Jackets - Pittsburgh Penguins 3:2 (OT)
New York Rangers - Toronto Maple Leafs 2:3
Colorado Avalanche - Winnipeg Jets 4:2
Nashville Predators - Minnesota WIld 4:3 (OT)
Dallas Stars - St. Louis Blues 1:0
Chicago Blackhawks - Philadelphia Flyers 4:5 (OT)
Arizona Coyotes - Vancouver Canucks 4:5 (OT)



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