Die Deutschen in der NHL

NHL-Play-Offs: Caps und Canes noch am LebenNHL-Play-Offs: Caps und Canes noch am Leben
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In der Eastern

Conference kommt es in zwei Begegnungen zum entscheidenden siebten Spiel.

Während in

der Landeshauptstadt Washington die Caps ihre Schläger mit den New York Rangers

kreuzen, laufen in New Jersey die Devils gegen die Carolina Hurricans auf.

Wieder mit von der Partie ist Dennis Seidenberg. Der Verteidiger war im zweiten

und dritten Spiel durch Frantisek Kaberle ersetzt und auf die Tribüne geschickt

worden. Im vierten Spiel war er dann wieder dabei und zeigte seinem Trainer,

worauf er verzichtet hat. Mit zwei Assists meldete sich Seidenberg zurück: Die

erste Vorlage gab er Eric Staal zum 1:0, die zweite legte er eine Sekunde vor

Ende des Spiels Jussi Jokinen zum entscheidenden 4:3-Sieg auf. „Das ist, was du

machen musst, wenn du zurückkommst. Du musst beweisen, dass du ins Line-up gehörst“,

kommentierte er nach dem Spiel. In den nächsten zwei Partien sammelte

Seidenberg jeweils 21 Minuten Eiszeit. Bei der 1:0-Niederlage im fünften Spiel

saß er zwei Minuten auf der Strafbank und landete einen Schuss auf das Tor von

Martin Brodeur.

 

Mit dem Rücken

zur Wand standen gestern Abend die San Jose Sharks gegen die Anaheim Ducks. Seit

dem vergangenen Montag gab es vier Begegnungen zwischen den beiden Teams, in

denen die beiden Deutschen Christian Ehrhoff und Marcel Goc ohne Punkt vom Eis

gingen. Ehrhoff war in Spiel vier und fünf mit 25 Minuten und 26:53 Minuten wieder

der Spieler mit der meisten Eiszeit bei den Sharks. In Spiel sechs stand er

23:26 Minuten auf dem Eis. In diesen vier Spielen gab Ehrhoff 14 Schüsse ab,

blockte deren sieben. Marcel Goc spielte im schnitt zehn Minuten. In den vier Partien

durfte Marcel sich bei insgesamt 23 Bullys versuchen und gewann elf Anspiele. (Christian

Binas)