Die Deutschen in der NHL

NHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley CupNHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley Cup
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Saisonspiele waren für die Teams der NHL wieder zu absolvieren, in diesem Jahr

konnte keiner der deutschen Cracks an allen Spielen seines Teams mitwirken.

 

Christian Ehrhoff kam auf 77 Spiele und zu seiner punktbesten

Saison in Nordamerika. Mit 42 Punkten war er so erfolgreich wie noch nie in

seiner Karriere und hat mit damit maßgeblichen Anteil am guten Abschneiden

seiner San Jose Sharks. Ehrhoff stand am 3. Januar gegen die Islanders kurz vor

seinem ersten „Gordie Howe Hattrick“ (ein Tor, ein Assist, ein Fight) in dem er

einen Assist gab und sich einen Fight gegen Doug Weight lieferte – für ein Tor

hatte es aber nicht gereicht. Außerdem kam Ehrhoff am 2. November zu seinem

100. NHL-Karrierepunkt durch einen Assist. Zwei Tore der insgesamt acht, die er

in dieser Saison erzielte, waren Gamewinner. Mit seiner Statistik ist Ehrhoff der

drittbeste Scorer unter den Verteidigern seiner Mannschaft.

 

Marcel Goc kam in dieser Saison auf 55 Spiele

und sammelte dabei elf Punkte (zwei Tore, neun Assists). Zuletzt musste Marcel

zehn Spiele aufgrund einer Knieverletzung, die er sich am 21. Mai im

Spiel gegen die Dallas Stars zugezogen hatte, aussetzen. Er durchbrach die 50-Karrierepunkte-Marke

am 3. Januar gegen die Islanders mit einem Assist. Sein erstes Saisontor war

gleichzeitig ein entscheidendes: Beim 3:0-Sieg gegen Tampa Bay am 25. Oktober.

Die Spezialität des in der Nähe von Stuttgart geborenen Centers liegt

allerdings im Bullyspiel, und hier ist er auch Spitzenreiter im internen Ranking:

Er gewann 58,2 Prozent der Anspiele. Durchschnittlich kam er zu 13:55 Minuten

Eiszeit in dieser Saison.


Weniger Spiele machte Christoph Schubert

für die Ottawa Senators. In seinen 50 Saisonspielen kam er auf sechs Punkte und

schloss seine 4. NHL-Saison damit als statistisch schwächste ab. Doch weniger

die Leistung oder Verletzungen hinderten Schubert an einem besseren Abschneiden:

Es war der neue Trainer Cory Clouston, der wenig Vertrauen in den Münchner

setzte und ihn in vielen Spielen nicht berücksichtigte. So kam Schubert im

Februar nur zu zwei Einsätzen gegen Boston und Washington. Dennoch kam er dabei

auf ein Tor im Powerplay.

 

Ebenfalls

eine seiner schwächeren Saisons lieferte Jochen

Hecht in Buffalo ab. In 70 Spielen kam Jochen auf 27 Punkte (zwölf Tore und

15 Assists) und verbuchte damit nur einen Punkt mehr als in seiner ersten

Saison für die Sabres, in der er 26 Punkte geholt hatte. Er fehlte zehn Spiele

mit einer Fingerverletzung und erzielte nur einmal mehr als einen Punkt, als

er zwei Vorlagen beim Spiel gegen St. Louis gab. Der 31-Jährige kam auf durchschnittlich

17:23 Minuten Eiszeit, erzielte drei Tore im Powerplay und einen Siegtreffer.

Mit 43,7 Prozent gewonnener Bullys liegt er teamintern auf dem 5. Platz.

 

Im

Gegensatz zu Hecht und Schubert lieferte Dennis

Seidenberg seine beste Saison ab. Mit 30 Punkten (fünf Tore, 25 Assists)

ist Dennis viertbester Verteidiger bei den Carolina Hurricanes. Damit

verdoppelte er seine Punkteausbeute zur Vorsaison. Unter seinen fünf Toren ist ein siegbringender Treffer, den er gleichzeitig in seinem punktstärksten Spiel

machte. Drei Punkte standen beim 9:0-Sieg gegen die Islanders aus New York auf

seinem Konto. Mit 22:19 Minuten Eiszeit stand er durchschnittlich am zweitmeisten bei den Hurricanes auf dem Eis. Im Powerplay traf er einmal.

 

 

 

Die zwei

Langzeitverletzten kamen in dieser Saison nur wenig zum Einsatz: Marco Sturm

musste die Saison aufgrund einer Knieverletzung am 18. Dezember beenden. 19

Spiele hatte Marco bis zu diesem Zeitpunkt bestritten und dabei 13 Punkte (sieben

Tore, sechs Assists) verbucht. Olaf Kölzig stand dieses Jahr sogar nur bei acht

Spielen auf dem Eis. Im Sommer von Washington nach Tampa gewechselt, musste er bald wegen

einer Armverletzung pausieren, ehe er trotz seiner Verletzung zur Trade

Deadline von Tampa zu den Toronto Maple Leafs geschickt wurde. Aktuell denkt

Kölzig darüber nach, seine Karriere zu beenden.

 

Christian

Binas

 

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NHL Playoffs

Mittwoch 17.04.2019
Columbus Blue Jackets Columbus
7 : 3
Tampa Bay Lightning Tampa Bay
Pittsburgh Penguins Pittsburgh
1 : 3
New York Islanders NY Islanders
St. Louis Blues St. Louis
1 : 2
Winnipeg Jets Winnipeg
Vegas Golden Knights Vegas
5 : 0
San Jose Sharks San Jose
Donnerstag 18.04.2019
Toronto Maple Leafs Toronto
4 : 6
Boston Bruins Boston
New York Islanders NY Islanders
- : -
Pittsburgh Penguins Pittsburgh
Dallas Stars Dallas
5 : 1
Nashville Predators Nashville
Colorado Avalanche Colorado
3 : 2
Calgary Flames Calgary
Freitag 19.04.2019
San Jose Sharks San Jose
- : -
Vegas Golden Knights Vegas
Winnipeg Jets Winnipeg
- : -
St. Louis Blues St. Louis
Carolina Hurricanes Carolina
- : -
Washington Capitals Washington
Tampa Bay Lightning Tampa Bay
- : -
Columbus Blue Jackets Columbus