Devils gleichen ausNHL-Play-off: Eastern Conference

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Beinahe wäre ausgerechnet Star-Goalie Martin Brodeur zur tragischen Figur auf Seiten der Devils geworden. Zu Beginn des Mittelabschnitts setzten sich die Rangers im Drittel der Gäste fest und übten gehörig Druck aus. Chris Kreider etwa traf hier schon ans Torgestänge. Dann zog Marc Staal knallhart aus mittlerer Distanz ab, seine Geschoss zischte zwar am Tor vorbei, prallte jedoch mit immer noch reichlich Speed von der Bande zurück an die Fanghand des auf dem Eis liegenden Brodeur und von dort über die Torlinie zum 1:1-Ausgleich (23. - Richards/Girardi) der Rangers. Die Führung, die Ilja Kovalchuk im ersten Drittel (14. Spielminute – Vorlagen: Zidlicky/Parise) in Überzahl für die Devils erzielt hatte, war dahin. Die Rangers setzten aggressiv nach, über weite Strecken war es jetzt ihr Spiel. Und als Chris Kreider in Überzahl einen Schuss von Anton Stralmann auch noch zum 2:1 (33.) abfälschte, schien sich die Waage tatsächlich wieder zugunsten der „Blue Shirts“ zu neigen. Doch noch vor Ende des Mittelbschnitts fanden die Devils eine Antwort: Ryan Carter hielt seine Kelle in einen Schuss von Bryce Salvador und der Puck fand den Weg an Henrik Lundqvist vorbei ins Tor der Rangers – 2:2 (39.)

Die Devils ließen sich nicht unterkriegen, der Ausgleich hatte neuen Schub für das Schlussdrittel gegeben. Beinahe wie eine Kopie des Ausgleichtreffers wirkte die Entstehung des 3:2 für die Devils: NHL-Rookie Adam Henrique brachte den Puck von nahe der blauen Linie Richtung Rangers-Tor und der dort postierte David Clarkson (43.) hielt seine Kelle dazwischen. Und Pechvogel Martin Brodeur? Der hatte seinen einzigen Fehlgriff durch zahlreiche große Paraden vergessen machen können, hielt die knappe Führung gegen wütend anrennende Rangers bis zum Ertönen Schlusssirene fest.