Devils drehen SerieConference-Finals

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Den Grundstein für den Erfolg legten Ilya Kovalchuk und Co. bereits in den ersten zehn Spielminuten, in denen die Devils-Offensive gleich dreimal zu schlug und so frühzeitig mit einer 3:0-Führung im Rücken agieren konnte. Stephen Gionta, Patrik Elias und Travis Zajac sorgten für die ersten Verstummer im New Yorker Madison Square Garden. Doch die Stille sollte nicht lange anhalten, denn noch im ersten Drittel schlugen die Rangers in Person von Brandon Prust zurück und verkürzten vor der Pause auf 3:1. Das einzige Tor im zweiten Spielabschnitt war Ryan Callahan vergönnt, der nach gerade einmal 30 Sekunden zuschlug und aus spitzem Winkel Martin Brodeur durch die Beine schoss. Auch im Schlussabschnitt begannen die Rangers ziemlich stark und konnten wieder nach nur wenigen Sekunden einen Fehler von Brodeur ausnutzen. Der Routinier wollte die Scheibe neben dem Tor für seinen Mitspieler ablegen, sah aber nicht, dass Rangers-Stürmer Marian Gaborik schneller war, sich den Puck erlaufen konnte und ihn irgendwie über die Linie brachte.

Somit konnte die Partie nach 40 Minuten und wenigen Sekunden wieder von vorne anfangn, bis dann Ryan Carter kam. Nach einem starken Forecheck von Kovalchuk und der Vorarbeit von Gionta traf der 28-jährige Center zur erneuten Devils-Führung. Diese Führung ließen sich Mannen in weiß dann nicht mehr nehmen und kamen durch ein Empty-Net-Tor von Zach Parise sogar noch zu ihrem fünften Treffer an diesem Abend. Somit können die Devils bereits Samstagnacht um 2 Uhr den Einzug in das Stanley Cup-Finale vor heimischen Publikum perfekt machen. Allerdings sei auch erwähnt, dass weder die Devils, noch die Rangers in den diesjährigen Play-offs eine Serie mit weniger als sieben Spielen entscheiden konnten.