Devils bügeln Heimschlappe aus NHL-Play-off: Eastern Conference

Devis-Kapitän Zach Parise - Foto: rubyswoon at wikimediaDevis-Kapitän Zach Parise - Foto: rubyswoon at wikimedia
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Die Rangers hatten den Devils mit ihrem 3:0-Sieg im Spiel zuvor eine klare Ansage gemacht. Für die Mannschaft um Kapitän Zach Parise hieß es nun, eine Antwort darauf zu finden. Obwohl Zweifel angebracht waren, ob das gelingen könnte, da die Devils in Spiel 3 viel investiert hatten ohne Ertrag zu erzielen, wurden sie bereits im ersten Abschnitt fündig. Ehe Rangers-Keeper Henrik Lundqvist nach einigen starken Saves in der Anfangsphase im Kopf der „Teufel“ erneut zum schier unbezwingbaren Riesen heranwachsen konnte, traf Verteidiger Bryce Salvador (9. Spielminute – Vorlagen: Alexei Ponikarovsky/David Clarkson) zur 1:0-Führung. „King Henrik“ war hier kein Vorwurf zu machen, sieben Spieler, wie auf einer Perlenkette aufgefädelt, verdeckten ihm die Sicht auf den Schützen. Die Devils blieben am Drücker und erhöhten durch Travis Zajac in der 12. Spielminute auf 2:0. Kapitän Zach Parise brach über rechts durch in die Defensivzone der Rangers, passte maßgenau quer auf Zajac, der mit seinem Direktschuss Lundqvist keine Abwehrmöglichkeit gab. - Kurz zuvor lieferten Ranger Ryan McDonagh und Devil Adam Henrique schon mal einen Vorgeschmack darauf, was im dritten Abschnitt noch auf die Spitze getrieben werden sollte. Beide erhielten eine fünfminütige Denkpause. - So man den Hausherren in Sympathie verbunden war, durfte man schon nach Ende der ersten zwanzig Minuten dem „Rest“ der Auseinandersetzung zuversichtlich entgegen sehen. Die zuletzt noch so fest verschlossene Büchse war geöffnet. Verdienter Applaus und Devils-Gesänge begleitete die Mannschaft von Chefcoach Pete DeBoer zur ersten Pause in die Kabine.

Das zweite Drittel blieb tor- aber nicht ereignislos. New Yorks Henrik Lundqvist und New Jerseys Goalie Martin Brodeur wiesen auch hier ihre Bestform nach. Insbesondere Oldie Brodeur zeigte in seinem 186. Play-off-Match als Starter zwischen den Pfosten, dass das Feuer trotz seiner 40 Lenze immer noch brennt. Am Ende des Tages hatte er großen Anteil (28 Saves) am Erfolg seiner Mannschaft und feierte seinen 109. Play-off-Sieg. Die nötigen Tore hierfür markierte im Schlussdrittel Zach Parise. In Überzahl verwertete der Devils-Kapitän einen Abpraller zum 3:0 (43. - Ilja Kovalchuck/Adam Henrique). In der 47. Minute ging es kurzzeitig rund im Prudential Center: New Yorks Raubein Michael Rupp stieß im Vorbeifahren, nachdem das Spiel schon unterbrochen war, Brodeur mit der Faust recht heftig vor die Brust und schon flogen die Fäuste. Selbst die Trainer beider Teams, Devil Pete DeBoer und Ranger John Totorella, tauschten daraufhin beiderseits weit über die Banden gebeugt verbal ihre unterschiedlichen Meinungen aus. Der Effekt dieser von den Rangers inszeniert wirkenden Aktion war nur marginal: Ruslan Fedotenko (55. - Brad Richards/Michael Del Zotto) ließ bei seinem Handgelenkschuss Brodeur nicht gut aussehen und verkürzte auf 1:3. Schon gut drei Minuten vor Schluss brachte Tortorella für Lundqvist einen sechsten Feldspieler, das brachte aber nichts ein. Parise kam in der eigenen Zone in Puckbesitz und eher zufällig hoppelte sein verunglückter Schuss zum 4:1-Schlussstand (59. - Salvador/Brodeur) ins verwaiste Rangers-Gehäuse. Am Mittwoch kommt es im Madison Square Garden zu Spiel 5.


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