Das letzte Heulen der Coyotes?Seattle könnte erstmals ein NHL-Team bekommen

Das letzte Heulen der Coyotes?Das letzte Heulen der Coyotes?
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Wie bereits berichtet (siehe Hockeyweb-Artikel "Zukunft der Coyotes weiterhin ungewiss" vom 2. Februar 2013), stehen mehrere Städte für ein neues NHL-Team parat. Quebec City, der Großraum Toronto mit dem Standort Markham – und Seattle im nordwestlichen US-Bundesstaat Washington. Und gerade Seattle – die Stadt, die niemals ein NHL-Team hatte, aber zu einer Zeit, als der Stanley Cup noch als Trophäe für den Gesamtsieger aller nordamerikanischen Ligen vergeben wurde, der erste amerikanische Sieger war – könnte nun der Top-Kandidat für einen Umzug der Coyotes sein.

Seit 2009 stehen die Coyotes vor dem Aus. Damals übernahm die National Hockey League die Franchise und führt sie bis heute selbst. Mit anderen Worten: Seit vier Jahren sucht die NHL nach einem neuen Besitzer für das Team. In einer schier unendlichen Geschichte scheiterten immer wieder Versuche, das Team an den Mann zu bringen – zuletzt zu Beginn des laufenden Jahres.

Nun scheint es mehrere Optionen zu geben. Die erste Möglichkeit: Die Coyotes bleiben in Glendale, wo sie trotz des leicht irreführenden Namens spielen. Das Problem sind allerdings die Kosten für die Jobing.com-Arena. Wie USA Today berichtet, hat die Stadt Glendale zuletzt jährlich sechs Millionen US-Dollar in die Spielstätte der Coyotes gesteckt. Der mögliche Käufer, der die Coyotes in Glendale halten könnte, eine Gruppe namens Renaissance Sports and Entertainment, erwartet großes finanzielles Entgegenkommen seitens der Kommune. Doch langwierige Verhandlungen soll es diesmal nicht mehr geben.

So hat NHL-Commissioner Gary Bettman erklärt: „Offensichtlich kommen wir zu dem Punkt, an dem Entscheidungen getroffen werden müssen – sowohl von der Stadt Glendale als auch von uns.“ Im Klartext: Am 25. Juni tagt der Stadtrat von Glendale und wird sich mit dem Thema befassen. Zwei Tage später ist das „Board of Governors“ der NHL, also der Aufsichtsrat der Liga, an der Reihe.

Bettman hat auch in Aussicht gestellt, dass es eine dritte Lösung neben Verbleib oder Umzug geben könnte: Das Team könnte auch einfach für ein Jahr auf Eis gelegt werden und würde in dieser Zeit nicht am Spielbetrieb teilnehmen, um nach einer Lösung zu suchen. Eine Möglichkeit, die auch das Phoenix Business Journal sieht. Doch aus der Pause könnte auch das Aus werden – nämlich die komplette Auflösung der Franchise.

Dass der Umzug nach Seattle aber doch eher „Plan B“ der NHL ist, wurde zuletzt bei der Übertragung der Hockey Night berichtet. Dort hieß es, dass die Vancouver Canucks ihr AHL-Farmteam im nicht allzu weit entfernten Seattle (Luftlinie 194 Kilometer) ansiedeln wollten, was aber mit der Begründung abgelehnt worden sei, die dortige Key Arena stünde nicht für Eishockey zur Verfügung. Richtig ist wohl: Sie steht nicht für Minor-League-Eishockey zur Verfügung. Denn genau diese Arena (die Seattle Thunderbirds aus der Western Hockey League nutzen eine andere Spielstätte) soll ein Übergangsstandort werden, sollte es Ray Bartoszek und Anthony Lanza gelingen, die Coyotes zu erwerben und nach Seattle zu verlegen. Denn nach wie vor besteht der Plan, eine neue Halle in Seattle zu errichten, um wieder ein NBA-Basketball-Team zu bekommen – und erstmals ein Eishockey-Team in der NHL. Der Kaufpreis für die Coyotes, so berichtet die Toronto Sun, könnte bei rund 220 Millionen Dollar liegen. Sollte das gelingen und das Team künftig in Seattle spielen, soll, heißt es, der frühere NHL-Star Jeremy Roenick in die Teamleitung eingebunden werden.

Ohnehin wird gemeinhin angenommen, dass eine Erweiterung der Liga auf 32 Teams ansteht, da die Neustrukturierung der Liga in vier Gruppen (aktuell wären das zwei Achter- und zwei Siebener-Divisionen) genau das nahelegt.

So oder so: Die Zukunft der Coyotes dürfte sich in Kürze entscheiden, wahrscheinlich noch im Laufe dieses oder zu Beginn des kommenden Monats.

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