Darf Rieder mitmischen?Die deutschen AHL-Spieler und ihre Chancen auf eine WM-Teilnahme

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Die AHL beendet ihre Saison am Wochenende um den 19. April. Spätestens dann ist gewiss, welche Teams in die Play-offs kommen. Aber bereits jetzt lässt sich eine erste Prognose treffen, wer die Play-offs verpassen könnte.

So zum Beispiel die Portland Pirates und Tobias Rieder. Der Landshuter steht mit den Pirates auf den letzten Platz der Eastern Conference. Nur 49 Punkte stehen auf dem Konto; um auf Platz acht und damit in die Play-offs zu kommen, fehlen dem Team noch 17 Punkte. Bei nur noch knapp 20 Spielen bis zum Saisonende könnte dies ein sehr schweres Unterfangen sein. Tobias Rieder würde dem deutschen Angriff gut tun, immerhin ist er mit 20 Treffern in 48 Spielen bei den Pirates zweitbester Torschütze. Ob er allerdings die Freigabe von den Phoenix Coyotes bekommt, ist gerade wegen seiner Statistiken nicht sicher.

Nur einen Punkt vor den Pirates liegen Marcel Noebels und die Adirondack Phantoms. Mit einem Spiel weniger stehen die Phantoms auf Platz 14 der Conference und auch hier sind 16 Punkte schwer zu erreichen. Noebels war bereits bei der WM in der letzten Saison dabei. Damals überzeugte er gerade gegen die US-Amerikaner. In dieser Saison läuft es nicht so rund wie in seiner ersten Saison. Verletzungen und vom Trainer verordnete geringere Eiszeiten führen zu einer Statistik von zwei Toren und fünf Assists.

Ein paar Chancen mehr haben die Worcester Sharks und Konrad Abeltshauser. Aber auch hier sind noch 14 Punkte einzufahren. In seiner ersten Rookie-Saison wurde der in der Nähe von Bad Tölz geborene Abeltshauser langsam an die AHL herangeführt. Nun steht er oft in der Starting Six und spielt gegen die besten Reihen der AHL. Mit vier Toren und acht Assists und gerade einmal zehn Strafen als Verteidiger gehört er zu den fairsten Abwehrspielern.

Tom Kühnhackl und Philipp Grubauer kämpfen um den achten Platz in der Eastern Conference. Kühnhackl ist mit den Wilkes-Barre/Scranton Penguins auf Platz sechs aber nur zwei Punkte vor den Hershey Bears und Philipp Grubauer auf Platz neun. Zusammen mit den Providence Bruins und den Albany Devils kämpfen diese vier Teams um die letzten drei Plätze. „Ja klar, ich wäre dabei“, sagte Kühnhackl gegenüber Hockeyweb, ob er zur WM nach Minsk reisen würde, sollte er die Play-offs doch verpassen. Doch dass er die Play-offs verpasst, daran glaubt er allerdings nicht: „Normalerweise müsste das klappen.“

Mathias Niederberger und Korbinian Holzer sind die Play-offs kaum zu nehmen. Die Manchester Monarchs stehen auf dem ersten Platz der Eastern Conference mit 80 Punkten aus 60 Spielen. Oft kam Mathias Niederberger allerdings nicht m Einsatz. Erst fünf Spiele bestritt er für die Monarchs, wobei er zwölf Tore kassierte. Korbinian Holzer der in Toronto für die Marlies spielt, steht mit den kleinen Maple Leafs derzeit auf Platz drei der Western Conference. Holzer, der mit vier Toren und elf Assists eine Plus-Minus-Statistik von Minus eins auffährt, kann sich also sicher sein, dass er zumindest zu WM-Beginn in Nordamerika spielt.

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