Dallas nach erneutem Sieg dicht vor Stanley Cup FinaleKhudobin lässt Vegas mit 32 Saves verzweifeln

Dallas-Kapitän Jamie Benn feiert mit seinen Teamkollegen Joe Pavelski und Alexander Radulov den Treffer zum 2:1 (picture alliance / ASSOCIATED PRESS )Dallas-Kapitän Jamie Benn feiert mit seinen Teamkollegen Joe Pavelski und Alexander Radulov den Treffer zum 2:1 (picture alliance / ASSOCIATED PRESS )
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Dallas Stars - Vegas Golden Knights 2:1

Play-Off-Stand: 3:1

In Spiel 4 des Conference Finales konnten sich die Dallas Stars auf deren beiden Leistungsträger Jamie Benn und Joe Pavelski verlassen. Dem 31-jährigen Kapitän Benn gelang kurz vor Ende des zweiten Drittels in Überzahl per Nachschuss in den Winkel das Siegtor zum 2:1. Es war bereits sein siebtes Saisontor in der diesjährigen Endrunde und der 17. Scorerpunkt. Der 36-jährige Joe Pavelski glich mit seinem neunten Treffer der Postseason zum 1:1 aus und ließ mit sechs Checks (Bestwert seines Teams) auch die körperliche Komponente nicht zu kurz kommen. Nach dem Spiel sagte Pavelski: „Wir wissen wo wir stehen und wir haben noch nichts erreicht. Wir befinden uns in einer guten Position. Wir sind einen Schritt näher gekommen, aber wir sind noch nicht am Ziel, also bleiben wir konzentriert und versuchen, unser bestes Spiel der Serie zu spielen ." Torhüter Anton Khudobin war mit 32 Paraden und einer Fangquote von 97,0 Prozent der überragende Mann auf dem Eis. Für die wieder einmal spielbestimmenden Vegas Golden Knights (33:20 Torschüsse) traf lediglich Alec Martinez per Schlagschuss zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung im zweiten Drittel. „Wir alle haben Vertrauen ineinander und wissen, dass wir ein guter Eishockeyverein sind", sagte Knights-Verteidiger Martinez.  "Wir müssen nur geduldig bleiben und unserem Spiel treu bleiben. Mann sollte nicht versuchen, etwas Außergewöhnliches zu tun. Jeder muss nur seinen eigenen Job machen." Die mangelnde Chancenverwertung wurde dem Team aus der Kasinostadt erneut zum Verhängnis. Insbesondere kurz vor Schluss konnten die Golden Knights die große Chance einer 5-gegen-3-Überzahl für 70 Sekunden nicht in zählbares umwandeln. Somit steht Vegas mit 1:3 in der Serie bereits mit dem Rücken zur Wand und darf kein weiteres Spiel mehr verlieren. Die Dallas Stars konnten hingegen wieder mit einer starken Defensivleistung einen knappen Sieg feiern und stehen somit dicht vor dem Einzug in das Stanley Cup Finale. Die Statistik besagt, dass 97,1 Prozent der Teams (34-1), die eine 3:1-Führung im Conference Finale innehatten die Serie auch gewannen. Einzig den New Jersey Devils gelang es im Jahre 2000 noch nach einem 1:3-Rückstand gegen die Philadelphia Flyers in das Stanley Cup Finale einzuziehen, welches sie am Ende auch mit dem Titelgewinn krönten.

Tore:

0:1 Alec Martinez (Schmidt | Stastny) 27:44 (PPG)
1:1 Joe Pavelski (Cogliano) 31:34
2:1 Jamie Benn (Klingberg | Radulov) 39:01 (PPG)

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