Cory Schneider allein reicht nicht!NHL Teamcheck: New Jersey Devils

Cory Schneider (Foto: Imago)Cory Schneider (Foto: Imago)
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Seit der Stanley Cup Finalniederlage 2012 schafften die New Jersey Devils keinen erneuten Einzug  in die Playoffs. Das Team rutschte Jahr um Jahr tiefer in der Tabelle nach unten. Die Talfahrt will das Team aus New Jersey stoppen, einen großen Umbruch gibt es nicht.

Bereits im Mai nahm Lou Lamoriello, damals noch Präsident der Devils, Ray Shero als neuen General Manager unter Vertrag. Lamoriello zog es diesen Sommer nach Toronto, somit blieb Shero als Kopf der Franchise. Neuer Coach in New Jersey wird John Hynes, der ohne NHL Erfahrung antritt, aber eine erfolgreiche AHL-Coaching Karriere vorweisen kann.

Die Devils gehen mit dem Goalie-Duo Cory Schneider und Keith Kinkaid in neue Saison. Schneider wird den Posten als Starter, den er seit dem Weggang von Goalie-Legende Martin Brodeur innehat, behalten. Schneider spielte eine starke Saison 2014/15. Die Frage wird sein, ob Hynes  ihm ein ähnliches Arbeitspensum zumutet, wie es seine Vorgänger taten. Letzte Saison startete Schneider in unglaublichen 69 Spielen. Nur drei Goalie starteten öfter. Tuukka Rask (70), Jonathan Quick (72), Braden Holtby (73).

In der Defensive müssen die Devils nun auf Kapitän Bryce Salvador verzichten. Er beendete im Sommer seine Karriere. Salvador verlor den Kampf gegen die schweren Verletzungen der letzten Jahre. Einen neuen Verteidiger haben die Devils bisher nicht unter Vertrag genommen. Die Defensive von New Jersey ist vermutlich die jüngste der Liga. Eric Gelinas, Adam Larsson, Jon Merrill, John Moore, und Damon Sverson sind alle unter 25 Jahre alt. Larsson verlängerte diesen Sommer für sechs Jahre mit den Devils. Während dieser Zeit wieder er ca. $25 Mio. Dollar verdienen.

Das große Problem der Devils ist die Offensive. In der abgelaufenen Saison lagen sie in der Kategorie geschossene Tore ligaweit auf Platz 28, das Jahr davor Platz 27, davor 28. Nur 181 Tore standen in der abgelaufenen Saison auf Seiten der Devils. Mit Mike Cammalleri konnte nur ein Spieler mehr als 20 Tore schießen.  Manager Ray Shero hat diesen Sommer wenig gemacht um dieses Problem zu adressieren. Lediglich Kyle Palmieri konnte er von den Anaheim Ducks traden.

Die Devils werden auch kommende Saison im Tabellenkeller zu finden sein. Ihr größtes Problem, die Offensive, haben sie nicht ausreichend angesprochen. Viel mehr hoffen sie scheinbar, dass Spieler wie Patrick Elias, Travis Zajac oder Adam Henrique zu alter Form finden. Die Hoffnung allein wird sie im kommenden Jahr nicht zu einem besseren Team machen. Vielleicht wäre ein früher Draftpick im kommenden Jahr sogar hilfreich. Einen Spieler wie Auston Matthews würde den Devils gut stehen.

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