Corey Hirsch klagt Lockout-Spieler in Europa als Streikbrecher an

NHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley CupNHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley Cup
Lesedauer: ca. 1 Minute

Der 32-jährige Kanadier Corey Hirsch, bei den SCL Tigers in der Schweizer Nationalliga A nach einer guten Vorbereitung kurz vor Saisonstart durch den einheimischen NHL-Spieler Martin Gerber verdrängt, ließ in den gestrigen Ausgaben der kanadischen Zeitungskette "Sun" seinen Frust und Ärger über die derzeitige Situation aufgrund des NHL-Lockouts freien Lauf. Der frühere kanadische Nationaltorhüter äußert sich auf der Titelseite der Zeitung negativ über die "Scabs", die "Streikbrecher", wie er seinen Konkurrenten Gerber und andere derzeit in Europa aktive NHL-Spieler nennt und fährt in seiner Kolumne weiter fort: "Es gibt hier Streikbrecher. Ersatzspieler, die vor allem geholt werden, um die Fans zu locken", schreibt Hirsch in seiner Kolumne. "NHL-Spieler kommen nach Europa und werfen Spieler um Spieler raus, welche das Geld brauchen. Wo besteht die Logik darin, einen Gesamtarbeitsvertrag, der den Spielern immer noch mehr Geld bringt als sie benötigen, abzulehnen und dafür nach Europa zu kommen, nur um in Form zu bleiben?", fragt Hirsch weiter. Neben dem in Form bleiben würden sie für wenig Geld spielen und die Arbeitsplätze Anderer zerstören, so der einstige Spengler-Cup-Sieger. "Ich rate NHL-Spielern, bevor sie nach Europa wechseln, einen langen und tiefen Blick in den Spiegel zu wagen und sich zu fragen, wieso sie kommen", gibt Hirsch an potentielle Kandidaten weiter. (hockeyfans.ch)