Colorado verliert ohne Grubauer und verzweifelt an Coyotes-Goalie KuemperFleury führt Vegas Golden Knights zu 3:0-Serienführung

Die Spieler der Arizona Coyotes wußten, dass sie sich bei ihrem Torhüter Darcy Kuemper für den Sieg bedanken mussten. (picture alliance / AP Photo)Die Spieler der Arizona Coyotes wußten, dass sie sich bei ihrem Torhüter Darcy Kuemper für den Sieg bedanken mussten. (picture alliance / AP Photo)
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Carolina Hurricanes - Boston Bruins 1:3

Serienstand: 1:2

Unbeeindruckt von der Meldung, dass die etatmäßige Nummer eins im Tor, Tuukka Rask die Blase aus familiären Gründen verlässt und kein weiteres Spiel mehr in den Playoffs bestreiten wird, zeigte sich Boston in Spiel 3 und gewann die Partie mit 3:1. Nach einem torlosen ersten Abschnitt traf Charlie Coyle nur 15 Sekunden nach Wiederbeginn in Überzahl zum 1:0. Brad Marchand scheiterte im ersten Versuch an Hurricanes-Keeper Petr Mrazek (36 Paraden) und Coyle verwertete den Abpraller spektakulär aus der Luft zur Führung. In der 52. Minute war es erneut Charlie Coyle, der diesmal einen Konter in Unterzahl einleitete und dessen Schuss von Sean Kuraly entscheidend zum 2:0 für Boston abgefälscht wurde. Ein Geschenk des ansonsten gut aufgelegten Bruins-Torhüters Jaroslav Halak (29 Paraden), führte zum Anschlusstreffer (47.) der Hurricanes. Der eigentliche Backup, wollte die Scheibe aus der Zone klären, der Schweizer Nino Niederreiter  fing den Puck jedoch ab und schob zum 1:2 in das leere Tor ein. Die letzten Zweifel beseitigte Brad Marchand 31 Sekunden vor Schluss per Empty-Netter zum 3:1. Boston zeigte sich gut erholt von der knappen Niederlage in Spiel 2 und führt in der Serie nun mit 2:1. Carolina verlor nicht nur das Spiel, sondern auch Stürmer Andrei Svechnikov, der sich kurz vor Schluss bei einem Zweikampf mit Zdeno Chara verletzte und nur mit Hilfe das Eis verlassen konnte. 

Arizona Coyotes - Colorado Avalanche 4:2

Serienstand: 1:2

Ohne den Deutschen Torhüter Philipp Grubauer, der eine Verschnaufpause erhielt und durch Pavel Francouz (21 Paraden) ersetzt wurde, verlor Colorado mit 2:4 gegen die Arizona Coyotes und führt in der Playoff-Serie des Conference-Viertelfinales nur noch 2:1. Trotz einer Überlegenheit von 51:23-Torschüssen, scheiterte die Offensive der Avalanche immer wieder am glänzend aufgelegten Coyotes-Goalie Darcy Kuemper, der 49 Schüsse entschärfte. In der 7. Spielminute erzielte Derek Stepan das 1:0 für die Coyotes - erstmals jubeln durfte Colorado, als Andre Burakovsky (34.) zum 1:1 ausglich, bevor Arizona-Stürmer Brad Richardson kurz vor Ende des zweiten Drittels (40.) die Kojoten zum zweiten Mal aufheulen ließ. Im Schlussabschnitt wurde Arizona in der eigenen Zone eingeschnürt und durfte sich einzig bei Darcy Kuemper bedanken, dass das 2:1 weiter Bestand hatte. Als Colorado alles auf eine Karte setzte und Francouz für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm, traf Taylor Hall (59.) zum 3:1. Doch 57 Sekunden vor Ende wurde ein Schuss von Mikko Rantanen mehrmals abgefälscht und fand den Weg zum 2:3 in das Tor. Die Coyotes behielten dennoch die Nerven und entschieden die Partie durch ein weiteres Empty-Net-Goal fünf Sekunden vor Schluss durch Lawson Crouse zum 4:2-Endstand.  

Columbus Blue Jackets - Tampa Bay Lightning  2:3

Serienstand: 1:2

Lightning-Abwehrrecke Victor Hedman erzielte mit seinem ersten Treffer der diesjährigen Playoffs ein ganz wichtiges Tor für sein Team. Nach Toren durch Alex Killorn (16.) und Brayden Point (35.) bei einem Gegentor für Columbus von Riley Nash führte Tampa Bay mit 2:1, bevor Hedman einen Pass im Rückraum empfing und per Handgelenkschuss  zum 3:1 vollendete. Da den Blue Jackets nur noch ein Treffer von Eric Robinson gelang, es war sein erstes Playofftor der Karriere, siegte der Favorit knapp mit 3:2 und der Treffer des Schweden Hedman bedeutete somit das Game-Winning-Tor. Trotz einem klaren Chancenplus von 34:17 musste Tampa Bay bis zum Ende um den Sieg zittern, auch weil Columbus-Torhüter Joonas Korpisalo mit 31 Paraden erneut stark spielte. 

Chicago Blackhawks - Vegas Golden Knights 1:2

Serienstand: 0:3

Marc-Andre Fleury erhielt erstmals den Vorzug im Conference-Viertelfinale vor Robin Lehner im Tor der Vegas Golden Knights und avancierte direkt mit 25 gehaltenen Schüssen zum Matchwinner für die Mannen aus der Glücksspiel-Metropole. Bereits in der vierten Minute durfte Chicago in Überzahl ran - aber anstatt daraus Kapital zu schlagen, erzielte Vegas (5.) das 1:0 durch William Karlsson, der von Mark Stone angespielt wurde und mit der Rückhand den Puck auf der Stockhand-Seite von Corey Crawford (25 Saves) in den Winkel jagte. Teamkollege Patrick Brown erhielt seinen ersten Einsatz in den diesjährigen Playoffs und quittierte das Vertrauen von Trainer Peter DeBoer mit seinem ersten Playoff-Tor (36.) der Karriere per Abstauber zum 2:0. Zwar verkürzten die Blackhawks durch Olli Maatta (47.) auf 1:2, konnten jedoch Marc-Andre Fleury kein weiteres Mal mehr bezwingen. Somit erkämpfte sich Vegas den dritten Sieg im dritten Spiel und ist somit nur noch einen Erfolg von dem Einzug in das Conference-Halbfinale entfernt.


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