Colorado Avalanche mit Philipp Grubauer sind die Favoriten gegen die Arizona Coyotes Vorschau Western Conference Play-Off Viertelfinale

Philipp Grubauer entzaubert Arizonas Christian Fischer  ((AP Photo/David Zalubowski))Philipp Grubauer entzaubert Arizonas Christian Fischer ((AP Photo/David Zalubowski))
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Vegas Golden Knights (1) - Chicago Blackhawks (8) 

Die Vegas Golden Knights konnten alle drei Spiele in der Platzierungsrunde gewinnen und verdienten sich somit den ersten Rang in der Western Conference. In der Round-Robin fiel insbesondere die Ausgeglichenheit der vier Offensivreihen auf, welche im weiteren Verlauf der Playoffs zu einem großen Trumpf gegenüber der Konkurrenz werden kann. Von 18 eingesetzten Spielern blieben nur deren zwei ohne Scorerpunkt, die 15 erzielten Treffer verteilten sich auf zehn unterschiedliche Torschützen. Ein klares Zeichen für die Tiefe und Qualität des Kaders. Dabei ist Max Pacioretty, teaminterner Topscorer der regulären Saison, verletzungsbedingt noch gar nicht an Bord. Auch in der Verteidigung hat Vegas viel Tiefe mit talentierten Spielern und kann auch in der Offensive Akzente setzen. Im Tor verfügen die „Ritter“ mit Marc-André Fleury und Robin Lehner über eines der besten Torhüterduos in der Liga. 

Gegner Chicago Blackhawks eliminierte die favorisierten Edmonton Oilers und machte die schwache Saisonleistung aus der regulären Saison vergessen. Die Mischung aus jungen talentierten Spielern wie Dominik Kubalik, Kirby Dach und Alex DeBrincat gepaart mit den erfahrenen Stanley Cup-Siegern Jonathan Toews, Patrick Kane und Duncan Keith war das Erfolgsrezept. Das Team ging dort hin wo es wehtut und erzielte oftmals Treffer, da sie für viel Verkehr vor dem gegnerischen Tor sorgten, dem Torhüter die Sicht nahmen und Schüsse abfälschten - Tugenden von enormer Wichtigkeit in den Playoffs. Chicago darf sich zudem über einen zuverlässigen und wiedergenesenen Corey Crawford im Tor freuen, der mit einer Bestleistung in Spiel 4 gegen die Oilers großen Anteil am Erfolg hatte. Letztendlich erwartet Chicago mit den Vegas Golden Knights ein anderes Kaliber als die Edmonton Oilers. Die Ausgeglichenheit und Kadertiefe der Golden Knights könnte den Unterschied in der Serie ausmachen. Sollte Chicago die Erfolgswelle aus der Qualifikation weiter reiten, sind sie ein unangenehmer Gegner.

Hockeyweb-Tipp: Die Vegas Golden Knights setzen sich mit 4:2 durch.

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Colorado Avalanche (2) - Arizona Coyotes (7)

Philipp Grubauer untermauerte mit seinen Colorado Avalanche in der Platzierungsrunde, dass sie zu den Titelfavoriten gehören. Mit zwei Siegen und einer knappen Niederlage im letzten Spiel nach Overtime gegen Vegas wußte das Team zu überzeugen. Nachdem in der Vorrunde trotz vieler Verletzungen der Leistungsträger eine starke Saison gespielt wurde, kann Avs-Trainer Jared Bednar in den Playoffs wieder auf einen vollen Kader zurückgreifen. Genügend Qualität im Sturm um Nathan MacKinnon, Mikko Rantanen, Gabriel Landeskog und Nazem Kadri ist vorhanden. In der Verteidigung bilden die jungen und sehr talentierten Cale Makar (21 Jahre), Samuel Girard (22), Ryan Graves, Nikita Zadorov (beide 25) zusammen mit den beiden Routiniers Erik Johnson und Ian Cole eine der besten Abwehrreihen der Liga. 

Im Tor überzeugten sowohl der deutsche Nationaltorhüter Grubauer, als auch sein tschechischer Kollege Pavel Francouz. Wer in der Serie gegen die Coyotes startet, ist bislang nicht bekannt. Gegner Arizona überraschte gegen die Nashville Predators und siegte in vier Spielen. Als großer Rückhalt erwies sich dabei Torhüter Darcy Kuemper, der mit starken Leistungen die Angreifer der Predators zur Verzweiflung trieb. Die Abwehr vor ihm um Kapitän Oliver Ekman-Larsson zeigte sich wie in der regulären Saison stabil und zuverlässig. Die Offensive der Yotes ist mit Taylor Hall, Phil Kessel und Clayton Keller hervorragend aufgestellt und musste sogar in der gesamten Serie gegen Nashville auf den 24-jährigen Nick Schmaltz verletzungsbedingt verzichten - dieser soll jedoch voraussichtlich gegen Colorado wieder im Kader stehen. Man darf sich auf eine spannende Serie freuen, in der Colorado zwar favorisiert, Arizona jedoch keinesfalls ohne Chance ist. 

Hockeyweb-Tipp: Die Colorado Avalanche wird selber Favoritenrolle gerecht und gewinnt mit 4:2. 

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Dallas Stars (3) - Calgary Flames (6)

Die Dallas Stars gewannen ihr letztes Gruppenspiel in der Round-Robin gegen St. Louis und belegten damit den dritten Platz für die Playoffs in der Western Conference. Das große Manko von Dallas war in den drei Partien das Toreschießen, da sie insgesamt nur vier Tore aus dem Spiel heraus erzielen konnten. Es verdeutlich einmal mehr, dass die taktische Auslegung der Stars extrem auf der Defensive um Torhüter Ben Bishop ausgelegt ist. Zwar heißt es „Offense wins games, Defense wins Championships“ aber beim Aufeinandertreffen mit den offensivstarken Calgary Flames kann es auch zum Problem werden, wenn das Steckenpferd Abwehr (3,33 Gegentore pro Spiel in der Round-Robin) wie zuletzt nicht immer sattelfest ist.

Dann müssen die eigentlich namhaften Stürmer Tyler Seguin, Jamie Benn, Joe Pavelski und Alexander Radulov die Torproduktion ankurbeln, um nicht vorzeitig aus den Playoffs auszuscheiden. Calgary hat hingegen eine nervenaufreibende und intensive Serie gegen die Winnipeg Jets hinter sich. Das hohe Tempo und die physische Komponente könnte den Flames zum Erfolg gegen Dallas verhelfen. 

Drei produktive Angriffsreihen (1. Reihe: 6 Tore, 2. Reihe: 4 Tore, 3. Reihe: 4 Tore) waren das Erfolgsrezept für Calgary und auch die vierte Reihe um Tobias Rieder, dem das Siegtor in Spiel 1 gelang, sorgt für jede Menge Unruhe in der gegnerischen Zone. Mit 17 erzielten Toren haben die Kanadier die meisten Tore aller teilnehmenden Teams in der Qualifikation erzielt. Die Verteidigung ließ nur sechs Gegentore in vier Spielen zu und Torhüter Cam Talbot hatte mit starken 94,5 Prozent gehaltener Schüsse und nur 1,51 Gegentore pro Spiel einen gehörigen Anteil am Erfolg. Flames-Coach Geoff Ward hat es mit seiner Führungsqualität geschafft die Truppe näher zusammenzubringen, die bedingungslos um jeden Zentimeter kämpft. Calgary sollte mit dem Rückenwind aus der Qualifikation, seiner jungen und temporeichen Offensive leichte Vorteile gegenüber den Dallas Stars mit deren Prunkstück Defensive haben.

Hockeyweb-Tipp: Die Calgary Flames gewinnen die Serie mit 4:3

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St. Louis Blues (4) - Vancouver Canucks (5)

Stanley Cup-Sieger St. Louis Blues konnte in der Platzierungsrunde nicht überzeugen, verspielte mit drei Niederlagen die Top-Platzierung aus der regulären Saison und musste sich am Ende mit Platz vier begnügen. Torhüter Jordan Binnington, Held des Stanley Cup-Triumphs, überzeugte in der Vorrunde, konnte dies jedoch in der Round-Robin mit acht Gegentoren in zwei Spielen noch nicht bestätigen. Sein Backup Jake Allen erwies sich gegen die Dallas Stars als verlässlicher Vertreter. Im Angriff überzeugten in der Vorrunde insbesondere Ryan O’Reilly, David Perron, Brayden Schenn und Jayden Schwartz. Daneben konnten sie sich aber auch auf die Unterstützung aus der Tiefe des Kaders verlassen, was sich insbesondere in der Endrunde als entscheidender Faktor herauskristallisieren kann. 

Der starken Verteidigung um Colton Parayko, Alex Pietrangelo, Justin Faulk und Marco Scandella wird eine entscheidende Rolle zukommen, ob die Serie gegen die Vancouver Canucks erfolgreich gestaltet werden kann. Die Erfahrung aus der Meisterschaft könnte der große Trumpf sein, der über Sieg oder Niederlage entscheidet. Die Vancouver Canucks steigerten sich in der intensiven Serie gegen die Minnesota Wild von Spiel zu Spiel und gewannen am Ende in vier Spielen. Angeführt von den beiden Youngstern Elias Pettersson und Quinn Hughes überzeugte Vancouver gegen die unangenehm zu spielenden Wild. Goalie Jacob Markström erwies sich dabei als Schlüsselspieler und verlieh dem Team die nötige Sicherheit. Vor ihm sind in der Abwehr neben Hughes, die erfahrenen Christopher Tanev, Alexander Edler und Tyler Myers wichtige Leistungsträger, die mit der Offensivkraft der Blues alle Hände voll zu tun haben werden. 

Im Sturm verfügen die Canucks neben Pettersson mit Bo Horvat, Brock Boeser, J.T. Miller, Jake Virtanen und Adam Gaudette über viele junge Offensivwaffen, gepaart mit den erfahrenen Loui Eriksson und Stanley Cup-Sieger Tyler Toffoli ist das eine explosive Mischung, die sich für St. Louis als große Herausforderung darstellen dürfte. Letztendlich wird es eine äußerst interessante Serie, in der sich zeigen wird ob die Erfahrung der Blues oder die junge und temporeiche Spielweise der Canucks erfolgreich sein wird. Der Triumphzug aus der vergangenen Saison könnte St. Louis die nötige Ruhe in brenzligen Situationen verleihen. Vancouver hingegen kann als Außenseiter befreit aufspielen und hat bereits die Intensität aus der Qualifikation verinnerlicht. 

Hockeyweb-Tipp: Vancouver siegt in einer knappen Serie mit 4:3 

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