Christian Ehrhoff: Der Stanley Cup bleibt das Ziel

Christian Ehrhoff schaut nach vorne - und plant seinen Umzug nach Buffalo. (Foto: Birgit Schlager)Christian Ehrhoff schaut nach vorne - und plant seinen Umzug nach Buffalo. (Foto: Birgit Schlager)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Ist der Umzug schon geregelt?

„Nicht ganz. Die Möbel und das Auto stehen schon verpackt bei einem Umzugsunternehmen in Vancouver. In der kommenden Woche werden wir uns ein Haus in Buffalo suchen. Jochen Hecht, der ja auch für die Sabres spielt, und Darryl Shannon, mit dem ich für Krefeld gespielt habe, haben mir schon ein paar Tipps gegeben, aber nun wollen wir uns die Gegend einmal ansehen.“

Das klingt nach viel Aufwand. So ein Umzug von der Westküste Kanadas in den Osten der USA ist ja keine Kleinigkeit…

„Das Umzugsunternehmen hilft uns ja. Unsere Sachen werden mit einem LKW nach Buffalo gebracht. Wir kennen das ja schon von unserem Umzug von San Jose nach Vancouver.“

Sie haben oft gesagt, dass sie gerne in Vancouver geblieben wären. Wie kam es nun zu dem Wechsel nach Buffalo?

„Stimmt, ich wäre sehr gerne in Vancouver geblieben. Aber es musste einen Vertrag geben, der für beide Seiten Sinn macht. Allerdings hat mich der Transfer zu den New York Islanders schon etwas überrascht. Ein Wechsel zu den Islanders kam allerdings für mich nicht in Frage. Ich wollte unbedingt zu einer Mannschaft, die um den Stanley Cup mitspielen kann. Und das sehe ich dort einfach nicht. Das sieht in Buffalo schon anders aus. Ich habe mit dem neuen Besitzer gesprochen, aber auch mit Jochen Hecht. Die Sabres wollen das notwendige Geld investieren, um ganz vorne mitspielen zu können.“

Die Sabres haben Ihnen einen sehr langfristigen Vertrag gegeben. War das auch ein Grund, sich für Buffalo zu entscheiden – gerade weil sie ja auch ein junger Familienvater sind?

„Es ist gut, der Familie Stabilität geben zu können. Wir sind in letzter Zeit ja schon einige Male umgezogen. Wenn die Kinder älter werden, wird das noch wichtiger. Noch sind Leni mit zwei Jahren und drei Monten und Milla mit vier Monaten ja noch sehr jung. Die Sabres haben mir einen Zehn-Jahres-Vertrag gegeben. Das ist der längste Spielervertrag in der Clubgeschichte der Sabres. Das ist dann schon ein deutliches Zeichen, dass die mich wirklich haben wollten.“

Ein Blick zurück: Haben Sie die Niederlage im Stanley-Cup-Finale schon verarbeitet?

„Das ist immer noch sehr hart. Du weißt ja nie, wann du wieder so eine Chance bekommst. Wir waren von Saisonbeginn an einer der Favoriten, haben lange gut gespielt. Umso bitterer ist es dann, im siebten Spiel zu verlieren.“

Haben Sie etwas von den Ausschreitungen nach der Niederlage mitbekommen?

„Ja, klar. Wir hatten nach dem Spiel noch mit den Familien oben im Stadion gegessen, als wir dann hörten, was gerade passiert. Als wir dann schließlich nach Hause gefahren sind, brauchten wir für den Weg statt der üblichen zehn Minuten eineinhalb Stunden. Zum Glück hatten mich Polizisten erkannt und durch eine Absperrung gelassen. Das alles ist sehr schade, denn Vancouver hat an sich tolle Fans.“

Nun soll es mit den Sabres klappen…

„Buffalo hat eine gute Mannschaft. Wie schnell es klappen kann, kann ich aber nicht sagen. Fakt ist aber, dass die Sabres mit Ryan Miller einen Top-Torwart haben. Und wie wichtig das ist, hat man ja im vergangenen Stanley-Cup-Finale gesehen, als Tim Thomas einer der Sieggaranten für Boston war.“

Ist es wichtig für Sie, dass mit Jochen Hecht und dem Österreicher Thomas Vanek zwei weitere deutschsprachige Spieler für Buffalo auflaufen.

„Wichtig war das nicht. Das ist ein Bonus. Mein Ziel ist und bleibt der Stanley Cup.“


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